AfD auf Gala in New York: Protest nur für die Galerie

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Jahrelang hat sich die AfD als Gegenentwurf zu den sogenannten Altparteien inszeniert. Gegen Vetternwirtschaft, gegen Selbstbedienung, gegen abgehobene Politiker, die sich auf Kosten der Steuerzahler ein bequemes Leben machen. Doch ein Blick auf die Realität entlarvt diese Erzählung als Fassade.

Die Reise von ganzen 20 AfD-Abgeordneten, darunter 7 aus Sachsen-Anhalt, nach New York zur Republikanerjugend ist dafür ein Lehrstück. Während man daheim den „kleinen Mann“ beschwört, dinieren AfD-Bonzen auf Gala-Abenden, bei denen ein einzelner Tisch bis zu 10.000 US-Dollar kostet. Übernachtet wird im exklusiven Wall-Street-Hotel mit Zimmerpreisen ab rund 600 Euro pro Nacht. Aufgebracht werden die geschätzten 60.000 Euro für die Vergnügungsreise nicht privat, sondern aus Fraktionsmitteln – also letztlich aus Steuergeld.

Luxusreisen, politische Selbstdarstellung, internationale Netzwerke für das eigene Ego; exakt jene Praktiken, die CDU, SPD oder FDP seit Jahrzehnten zu Recht vorgeworfen worden sind, übernimmt die AfD nun selbst. Der einzige Unterschied: Sie verkauft es weiterhin als „Patriotismus“ und „parlamentarischen Austausch“.

Wie „patriotisch“ die AfD dabei wirklich ist, lässt AfD-Fraktionsvize Markus Frohnmaier durchblicken. 2018 regelte er noch die Kontakte zum Blutzaren-Regime in Moskau bei einer Kreml-Tagung auf der russisch okkupierten Krim, und heute lässt er sich von der Jugend des europafeindlichen Trump-Regimes in Washington für seine Dienste im Interesse der USA und Russlands auszeichnen.

Besonders pikant: Mit dabei war auch der putinistische AfD-Ideologe Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt, der im Parlament gern von Volkstreue und nationaler Verantwortung schwadroniert. Offenbar gilt diese Verantwortung nicht, wenn Champagnergläser in Manhattan klirren.
Die AfD ist nicht Opfer eines Systems, sie ist Teil davon geworden.

Sie nutzt dieselben Schlupflöcher, dieselben Rechtfertigungen und dieselbe Selbstbedienungsmentalität wie jene Parteien, die sie öffentlich beschimpft. Wer so handelt, ist keine Alternative, sondern eine weitere Ausprägung des politischen Filzes. Große Worte gegen „die da oben“ verlieren jede Glaubwürdigkeit, wenn man sich selbst genauso verhält wie „die da oben“. Wer wirklich mit dem Parteiensumpf brechen wollte, würde auf solche Reisen verzichten – oder sie wenigstens aus eigener Tasche bezahlen.

Diese USA-Reise zeigt nicht internationale Bedeutung, sondern politische Verkommenheit. Die AfD hat das System nicht bekämpft – sie hat sich bequem darin eingerichtet. Und damit steht fest: Blauer Anstrich hin oder her: Filz bleibt Filz!

Unsere Antwort als nationalrevolutionäre Partei Der III. Weg auf das herrschende Parteiensystem heißt deshalb Revolution! Das System hat nämlich keine Fehler. Es ist selbst der Fehler! Auch aus diesem Grund geht es in immer mehr Orten in Sachsen-Anhalt für unsere nationalrevolutionäre Bewegung stets weiter voran und deshalb heißt es auch weiterhin:

 

Fürs Vaterland? – Bereit!
Fürs Volk? – Bereit!
Für die Heimat? – Bereit!

 

| WERDE AKTIV
| WERDE NATIONALREVOLUTIONÄR
| DER III. WEG IN ANHALT

 

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1 Kommentar

  • Ich erinnere mich an den Europa Wahlkampf von Krah – dem damaligen AfD Aushängeschild und Superkandidaten der AfD. In Italien schwadronierte er davon, dass man auf seine Vorfahren in Wehrmacht und SS durchaus stolz sein dürfe. Wenige Tage später ist er Gast in Moskau bei Putin jährlicher, stalinistischer Feier über eben diese Vorfahren.

    Micha 13.02.2026