
Die „Deutsche Weltanschauung“ und unser daraus abgeleitetes politisches Programm ist eine stark volksbezogene Weltanschauung. Die Fokussierung auf unser Volk bedingt, dass alles, jeder Einzelne, jede öffentliche Einrichtung dem Gedeihen des Volkes und seinem Kampf gegen fremde Ideenwelten, die unser Volk unter geistige Fremdherrschaft stellen wollen, zu dienen hat. Das Fundament unserer Politik ist somit eine im Volk gewachsene Weltanschauung, die auf der deutschen Volkseele aufbaut und die unsere volkliche Lebensweise berücksichtigt. Daraus ergibt sich, dass die „Deutsche Weltanschauung“ weder eine bloße Zeiterscheinung, noch eine bestimmte Regierungsform oder rechte intellektuelle Theorie ist, sondern die Weltanschauung des deutschen Volkes. Kern der „Deutschen Weltanschauung“ ist das dem deutschen Volk eigene Wesen, seine volkliche Eigenart, sein Deutschtum und die letztlich daraus resultierende Lebensordnung. Zentral ist hierbei die Vorstellung, dass es Völker sind, die im Mittelpunkt des Weltgeschehens stehen. Es ist das Wollen der Völker, welches den Lauf der Weltpolitik bestimmt. Es ist daher folgerichtig, wenn die „Deutsche Weltanschauung“ das deutsche Volk in den Mittelpunkt stellt, um dessen berechtigten Ansprüchen Geltung zu verschaffen.
Gemeinnutz vor Eigennutz
Statt dem undeutschen Egoismus und Hedonismus zu frönen, Kennzeichen des alltäglichen Lebens in der BRD und der deutschen Volksseele aber im Grunde fremd, lautet das Leitmotiv der „Deutschen Weltanschauung“: Gemeinnutz geht vor Eigennutz und gut ist, was dem Volk nützt. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass die in der BRD geltenden Staatsgrundsätze nicht mit den Wesenseigenheiten des deutschen Volkes in Einklang zu bringen sind. Die politische Ordnung der BRD und die in diesem Rahmen propagierte Lebensordnung im Sinne einer geordneten Struktur des menschlichen Lebens, bestehend aus Regeln, Normen und Institutionen, stehen in einem diametralen Gegensatz zu unserer volklichen Eigenart. Aufgabe der nationalrevolutionären Bewegung muss es daher sein, wieder eine Kongruenz zwischen dem staatlichen Aufbau sowie der Lebensordnung und der Wesensart des deutschen Volkes herzustellen. Dies kann letztlich nur im Rahmen einer Revolution realisiert werden. Damit ist jedoch keineswegs eine gewaltsame Eroberung der Macht im Staate und eine gewaltsame Beherrschung des Volkes gemeint, sondern die geistige Neuformung des ganzen deutschen Volkes entsprechend den Grundsätzen der „Deutschen Weltanschauung“.
Die „Deutsche Weltanschauung“ ist als Weltanschauung des deutschen Volkes in ihren politischen Bestrebungen auf Deutschland beschränkt. So wie wir volksfremde Weltanschauungen als unpassend für unser eigenes Volk ablehnen, ist es nicht unser Ziel, anderen Völkern die für sie unpassende „Deutsche Weltanschauung“ aufzuzwingen. Im Rahmen unserer Weltanschauung lehnen wir daher imperialistische Bestrebungen ab und fordern die Achtung vor fremdem Volkstum.
Abstammung
Ein wesentlicher Kern unserer Weltanschauung ist der Abstammungsgedanke. Die bewegende Kraft im Leben des Einzelnen sowie des gesamten Volkes sind die Gene und deren Interaktion mit der Umwelt. Anders als vom Marxismus behauptet, sind nicht die ökonomischen Produktionsverhältnisse ausschlaggebend. Ebensowenig sind „universelle Menschenrechte“ entscheidend. Wesentlicher Bestimmungsfaktor ist die seelische Harmonie im Genpool. Da menschliches Verhalten weitgehend stammesgeschichtlich bedingt ist, sind die Erbfaktoren folglich wichtiger als die Umweltfaktoren. Nur Völker, deren Angehörige seelenverwandt im Sinne der Volksseele sind und einen starken gemeinsamen Kern aufweisen, können aufgrund eines gemeinsam geteilten Bedeutungsraumes eine gemeinsame Idee der Art, wie sie leben möchten, gestalten. Multikulturelle Experimente, die darauf abzielen, verschiedenartige Völker zu einem gemeinsamen Zusammenleben zu zwingen, sind mangels seelischer Harmonie im Genpool und daraus resultierender divergierender Ansichten zur Lebensgestaltung zum Scheitern verurteilt.
Die Erkenntnis des ursprünglichen Wesens unseres Volkes erfordert die Betrachtung der Lebensweise des deutschen Volkes vor dem Zeitpunkt, als dieses mit volksfremden Anschauungen indoktriniert bzw. infiltriert wurde. Doch es ist nicht ausreichend, dem Wesen des deutschen Volkes durch Auseinandersetzung mit dem Germanentum, der Epoche des Deutschen Idealismus und dem Preußentum auf die Spur kommen zu wollen. So wie das Leben selbst schreitet auch die Erforschung von dessen Zusammenhängen unaufhörlich voran, weshalb es nicht allein darum gehen kann, wie das Wesen des deutschen Volkes einst war und wie es sich früher ausrichtete. Aus diesem Grund können Erkenntnisse aus den Werken von deutschen Denkern wie Herder, Goethe, Fichte, Nietzsche, Chamberlain, Kolbenheyer usw. nicht eins zu eins übernommen werden.
Ausrichtung an den Lebenserfordernissen unserer Zeit
Unsere Aufgabe ist es, sich an den Lebenserfordernissen unserer Zeit auszurichten. Wir sind gefordert, unser Denken an die Anforderungen der heutigen Zeit anzupassen. Um die grundlegenden Zusammenhänge des Lebens zu verstehen, ist es notwendig, den Dingen selbst auf den Grund zu gehen und aktiv nach einer ordnenden Struktur zu suchen. Dazu müssen wir die Lebenszusammenhänge untersuchen, sie für uns systematisieren und bewerten, um sie schließlich zu einem umfassenden Gesamtbild – einer Weltanschauung – zusammenzuführen. Erkennt man die Ergebnisse der Naturwissenschaften in realistischer Weise an und begreift die Evolutionstheorie als zentralen Zugang zum Verständnis des Lebens, so ergibt sich zwangsläufig ein naturalistisches Welt- und Menschenbild, in das auch der Mensch eingeordnet wird. Der Naturalismus erklärt die Welt dabei ohne Rückgriff auf übernatürliche oder außerweltliche Instanzen wie Götter.
Dabei ist es nicht notwendig, beispielsweise auf einen Julius Evola zurückzugreifen. Wir können uns mit dem sogenannten „Kritischen Realismus“ auf eine alte deutsche Tradition beziehen, die mit Oswald Külpe einen Vorläufer hat. Naturwissenschaftliches Arbeiten zielt darauf ab, die Ordnung der Welt zu erkennen. Es geht um das Auffinden von Naturgesetzen, also jener Prinzipien, die den inneren Zusammenhang der Welt bestimmen, sowie um das Verständnis kausaler Prozesse in der Natur. Dabei ist es notwendig, die Erkenntnisse der einzelnen Disziplinen zu berücksichtigen und sie fachübergreifend miteinander zu verbinden, um daraus ein kohärentes wissenschaftliches Weltbild zu entwickeln. Maßgeblich für uns sind daher die Werke von Nicolai Hartmann, Max Planck, Werner Heisenberg, Rupert Riedel, Konrad Lorenz, Gerhard Vollmer, Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Gerhard Medicus und vielen weiteren, auf deren Grundlage wir uns ein wissenschaftlich abgesichertes Menschen- und Weltbild erarbeiten.
Auf Grundlage des gegenwärtigen Welt- und Menschenbildes lassen sich die Zusammenhänge des Lebens strukturieren und bewerten, um sie in einer ganzheitlich orientierten Weltanschauung zu bündeln. Aus einer solchen Weltanschauung können anschließend politische Konzepte und Programme entwickelt werden. Deshalb ist es wichtig, sich mit aktueller Literatur auseinanderzusetzen und sich nicht ausschließlich auf Werke aus früheren Epochen zu stützen. Diese spiegeln den wissenschaftlichen Erkenntnisstand ihrer jeweiligen Zeit wider, weshalb darauf aufbauende politische Programme heute teilweise nicht mehr zeitgemäß sind.
Das Wesen des deutschen Volkes und die spezifisch deutsche Sichtweise der Zusammenhänge der Welt können wir nicht durch die Lektüre der Werke von Italienern wie Julius Evola oder Giovanni Gentile, der Publikationen des Franzosen Alain de Benoist oder der Veröffentlichungen des Russen Alexander Dugin ergründen. Diese Autoren bewerten die Zusammenhänge des Lebens aus ihrem wesenseigenen Volksempfinden. Das bedeutet jedoch keineswegs, alle volksfremde Erkenntnis zu verwerfen. Erkenntnisse, die auf der wissenschaftlichen Ebene gewonnen werden, objektiv belegbar und für uns überprüfbar sind, werden von uns berücksichtigt – unabhängig von ihrer Herkunft. Entscheidend ist dabei die Ebene der Weltanschauung, also die Frage, wie diese Erkenntnisse bewertet werden und in welches Verhältnis wir sie zu unserem eigenen Denken und Handeln setzen.
Neugestaltung des gesamten Volkslebens
Die „Deutsche Weltanschauung“ zielt darauf ab, das gesamte Volksleben und seine staatliche Form von Grund auf neu gestalten. Dabei geht es um eine Gestaltung aus unserem Volkstum heraus, eine Gestaltung, die unserer deutschen Wesensart entspricht. Die „Deutsche Weltanschauung“ erstrebt die Zusammenfassung aller Kräfte des deutschen Volkes unter einer tragenden Idee. Volksfremde Einflüsse müssen überwunden werden, um den Fortbestand unseres Volkes und seiner volklichen Eigenart zu sichern. Ausschlaggebend ist daher, dass wir selbst für uns die Lebenszusammenhänge beurteilen, und uns nicht daran orientieren, was Angehörige anderer Völker meinen. Wir müssen unsere eigene Volksordnung auf der Grundlage unseres eigenen Wesens begründen.
Aus dem Erkennen muss dann das Ordnen und Werten sowie folglich das Handeln erwachsen. Denn aus dem Erkennen des deutschen Wesens und der Zusammenhänge des Lebens erwächst noch keine Neuordnung der volksverbundenen Lebensordnung, sondern diese muss von uns Nationalrevolutionären erst durchgerungen werden.













