Niedersachsen hat beschlossen, schriftliches Dividieren künftig nicht mehr im Grundschul-Lehrplan zu verankern. Die Begründung des Kultusministeriums lautet, dieses Verfahren sei „das komplexeste der schriftlichen Rechenverfahren“ und daher nicht mehr zeitgemäß für junge Schülerinnen und Schüler. Stattdessen soll das halbschriftliche Rechnen – also das Zerlegen großer Divisionen in einfachere Teilaufgaben – im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig soll auch das Rechnen mit Kommazahlen weitgehend entfallen und nur noch dort behandelt werden, wo es „unmittelbare Bedeutung im Alltag“ hat, etwa beim Umgang mit Geld.
Auf den ersten Blick mag es sinnvoll erscheinen, sich auf die Grundlagen zu konzentrieren. Doch hier lohnt ein genauerer Blick: Schriftliches Dividieren bildet nicht nur ein Rechenverfahren ab, sondern ist Teil einer systematischen, strukturierten Mathematikkompetenz, die über reines „Verstehen von Teilen“ hinausgeht. Wer diesen Schritt aus dem Curriculum streicht, sendet ein gefährliches Signal: Komplexität in der Bildung ist zu vermeiden statt eine Herausforderung, die man gemeinsam mit Schülern bewältigt.
Das ist kein pädagogischer Fortschritt, sondern eine Kapitulation vor anspruchsvollen Inhalten. Fällt ein Verfahren weg, weil es „zu schwer“ ist, dann läuft Bildung Gefahr, zur „Lernspaß-Unterhaltung“ degradiert zu werden, anstatt zur echten Befähigung.
Schriftliches Rechnen geht weit über die Grundschule hinaus. Mathematik ist eine Schlüsselqualifikation – nicht nur für MINT-Berufe, sondern für kritisches Denken und Problemlösung im Alltag und Berufsleben. Eine frühe Verengung der Anforderungen kann dazu führen, dass später vermittelte Lerninhalte noch schwerer verständlich werden, weil die Basis fehlt. Die Entwicklung, dass Kinder weniger Übung in strukturiertem Rechnen bekommen, kann langfristig zu einer Abschwächung der mathematischen Leistungsfähigkeit führen, was wiederum negative Effekte auf Wissenschaft, Technik und berufliche Qualifikation haben kann.
Zudem ist die Entscheidung gesetzlich bindend für alle Schulen in Niedersachsen. Einzelne Schulen können nicht abweichen und anspruchsvollere Inhalte vermitteln. Das ist nicht Förderung, sondern zentral gesteuerter Standardabbau zu Lasten der Leistungsfähigkeit unseres Volkes.
Ein Bildungssystem sollte nicht darauf abzielen, Herausforderungen zu eliminieren, sondern Schülern die Werkzeuge zu geben, sie zu meistern. In diesem BRD-System der Degeneration ist dies jedoch nicht möglich und von den Herrschenden auch nicht gewollt.
Unsere Partei Der III. Weg fordert und fördert deswegen in der NRJ unsere deutsche Jugend. Wir geben ihnen das Rüstzeug, um ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und die beste Version ihrer selbst zu werden. Und selbstverständlich sprechen auch wir uns dafür aus, dass der Bildungsstandard an deutschen Schulen nicht nur gehalten, sondern schrittweise wieder erhöht werden muss, damit die nachfolgenden Generationen unseres Volkes als künftige Leistungsträger der Nation unser Volk wieder an die Spitze der Kulturnationen führen können.













