
Schwules Seattle
Die Stadt Seattle in den USA ist notorisch für ihre homosexuelle Szene bekannt. 2013 überholte Seattle San Francisco als Stadt mit den meisten schwulen oder lesbischen Paaren in den USA. Es gibt hier bereits seit 1977 eine LGBTQ-Parade, ein ganzes Viertel für Schwule und Schwulen-Bars schon seit den 1930er-Jahren. Ausgerechnet hier sollen nun Ägpyten und der Iran aufeinander treffen. Zwei streng islamische Länder, in denen Homosexualität strafbar ist. So gibt es in Ägypten Straftatbestände zum Schutz der Moral oder Religion. Im Iran gilt Homosexualität als Sünde und kann sogar mit der Todesstrafe geahndet werden.
Doch damit nicht genug der Provokation: Das Spiel würde ausgerechnet auf den Tag der lokalen Regenbogen-Parade fallen. Die darf nach dem Willen der Fifa-Funktionäre natürlich auch nicht vor dem Stadion haltmachen und so sollen Regenbogenfarben, Tunten, Drag-Queens und Schwule in Lack und Leder offenbar auch durch die Lumen Field Arena tanzen. Und somit den anwesenden Arabern mit ihrer „bunten Vielfalt“ auf die Nerven gehen. Und das ausgerechnet an einem religiösen Trauertag der Schiiten.
Irans Verbandspräsident Mehdi Tadsch erklärte gegenüber der Tagszeitung Hammihan: „Wir haben keinerlei Interesse, dass unser drittes WM-Spiel im Zeichen der Regenbogenfarben ausgetragen wird. Wir wollen das unbedingt verhindern und werden dies auch tun“. Eine solche Veranstaltung sei für den Iran an einem solchen Tag wie dem Gedenktag für den dritten schiitischen Imam Hussein undenkbar. Doch ein Nicht-Antritt könnte für den Iran sehr schmerzlich sein. Das persische Land befindet sich in einer Gruppe mit Ägypten, Belgien und Neuseeland. Die Aussichten auf ein erstmaliges Überstehen der Vorrunde in der WM-Geschichte des Landes erscheint daher als machbar. Der Iran steht daher möglicherweise vor der Wahl: Moral und Würde oder sportlicher Erfolg?
Die Partei Der III. Weg setzt sich für den Schutz der Familie ein. Der Regenbogen-Ideologie muss daher Einhalt geboten werden. Das „Pride-Spiel“ Ägypten gegen Iran ist ein neuerliches Beispiel für den ausufernden LGBTQ-Wahn. Dass eine solche Veranstaltung ausgerechnet im vermeintlich konservativen Trump-Amerika stattfindet, beweist wieder einmal, dass traditionelle Werte und die natürliche Familie auch unter Rechtspopulisten nicht geschützt werden. Es braucht daher revolutionäre Veränderungen in der gesamten westlichen Welt, um den widernatürlichen Liberalismus in allen von Weißen erschaffenen Staaten zu überwinden.
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