
ihr Schild und Schwert sind sanft und brav.
Schon lange hat sie nur geruht,
eine tiefe Gelassenheit liegt in ihrem Blut.
In Zeiten der Not war sie immer da,
zum Kampfe bereit – Germania!
Doch jetzt da sie schläft werden Intrigen gesponnen,
Verräter haben üble Listen ersonnen.
Niederträchtig wurde gelogen,
hämisch das deutsche Volk betrogen.
Heimlich wie die Spinne auf Beute Wegen,
tat man Ketten über Germania legen.
Fesselte die Schlafende am Boden,
mit hinterlistigen Methoden.
Wie immer wenn der Starke ruht kommt das Gewürm,
oftmals im schleimig freundlichen Kostüm.
Spinnen die Fäden des Verrats,
bis zum Moment des Attentats.
Jetzt schlägt der Schwache zu,
mit seiner feigen Mörder Crew.
Immer wieder trifft die Faust den Nacken,
hinterhältig versucht man Germania zu packen.
Feige Schläge in schmerzhafte Zonen,
in welchem die Gefühle wohnen.
Würzburg, Aachen, Dresden und Heilbronn,
Fulda, Hamburg, Karlsruhe, Leipzig und Bonn.
Glühende Eisen werden in den Leib gestochen,
dadurch ein moralisches Gesetz gebrochen.
Germanias Städte grundlos massakriert,
ihre Kinder zum Ermorden aussortiert.
Anschließend das Land zerstückelt und zerteilt,
frech die Grenzen neu aufgeteilt.
Dann brutal ihre Kinder aus der Heimat vertrieben,
ein blutiges Schlachtfest ist zurück geblieben.
Das sind alles Schläge auf Germanias Seele,
Hiebe dass man sie noch weiter quäle.
Es wurde ihre Geschichte verdreht,
sie mit einer Flut von Lügen übersät.
Ihren Acker der das Leben stiftet,
wurde mit fremder Saat einfach vergiftet!
Gelder die dem Volk gehören,
verschleudert man an ausländische Gören.
Jeder Angriff – ein Schnitt über Germanias Ader,
zum Ausbluten durch den Verbrecher Kader.
Doch jetzt rumort der Untergrund,
das Treiben wird ihr gar zu bunt.
Germania schlägt die Augen auf,
es wallt ihr Blut ob dessen Verlauf.
Unrecht und Schmach haben sie aufgeweckt,
sie endlich aus dem Schlaf geschreckt.
Genug der Schande und dem frechen Treiben,
Germania wird nicht länger ruhig bleiben.
Der Koloss regt sich, es rumpeln die Ketten,
ein sich bewegen schlafender Silhouetten.
Die Erde bebt, es bald sich die Faust,
ein Aufwind durch ganz Deutschland braust.
Glieder der fesselten Kette brechen Stück für Stück,
nichts hält dieses erwachende Wesen zurück!
Verräter und Feige bitten: „Schlaf wieder ein!“
doch Germania hat genug – sie schreit: „NEIN“!
Mit Stricken versucht man sie am Boden zu halten,
aber nichts stoppt diese Naturgewalten.
Germania bewegt sich – ein Sturm bricht los,
ein Tosen und Lärmen wird übergroß.
Stricke zerreißen und Fesseln zerbersten,
da flüchten bereits die Ersten.
Das deutsche Wesen greift nach Schild und Schwert,
schüttelt von sich was sie nieder zerrt.
Germania erhebt sich, sie steht auf!
ab jetzt ändert sich der Geschichte Verlauf !
Unter ihrem Schwert setzt sie dem Lug ein Ende,
ihr Schildwappen offenbart die Wende.
Es blitzt auf eine neue Vision,
es beginnt die nationale Revolution!
Fürs Vaterland? – Bereit !
Fürs Volk?- Bereit !
Für die Heimat? – Bereit !













