
Die Preise für Dieseltreibstoff sind in den letzten Wochen um 54 Cent je Liter angestiegen. Vor dem Iran-Krieg kostete er etwa 1,70 € und nun liegt er in der Spitze bei 2,24 €. Als Alternative zum Erdöl-Treibstoff gibt es auch eine pflanzliche Variante (HVO), der aus Altspeise- und Frittenöl sowie Fettresten von Raps und Palmöl besteht. Er gilt aufgrund der pflanzlichen Inhaltsstoffe als umweltfreundlich. Dennoch hat die Ölindustrie den Preis fast parallel zum herkömmlichen Treibstoff erhöht. Denn hier stieg der Literpreis ebenfalls um 44 Cent.
Da der Klima-Treibstoff keine Verbindung zu Erdöl und damit auch nicht zum Iran-Krieg hat, wird dieser also sehr wahrscheinlich nur dazu genutzt, um die Preise zu erhöhen und damit Gewinnmaximierung zu betreiben. Der Preisanstieg ist absolut nicht gerechtfertigt. Der ADAC fordert daher die Ölindustrie dazu auf, Transparenz über ihre Preisgestaltung zu schaffen.
Doch nicht nur gierige Unternehmen sind an den hohen Preisen schuld, sondern auch der Staat selbst, da ein großer Teil der Kosten aus Steuern und Abgaben besteht. Deshalb wollen wir eine deutliche Senkung der Mineralölsteuer und die gänzliche Abschaffung der CO₂-Abgabe, um den Bürger zu entlasten! Siehe dazu auch unsere Forderungen zur Spritpreissenkung.













