Die israelische Analystin Orit Perlov hat zur gezielten Tötung von Kindern iranischer und libanesischer Führungspersonen aufgerufen. Perlov ist eine ehemalige israelische Staatsbedienstete, die heute für das Institut für nationale Sicherheitsstudien (INSS) in Tel Aviv arbeitet. In einem später gelöschten X-Beitrag sprach sie von einer Abkehr von politischer Rationalität hin zu „religiöser Grausamkeit“. Unter Bezugnahme auf die biblische „Plage der Erstgeborenen“ schrieb sie, den Eltern stehe der Schutz ihrer Kinder nicht zu. Ein Einblick in die Grundhaltung, die dem zionistischen Imperialismus zugrunde liegt. Die Partei Der III. Weg steht entschieden gegen jede Unterstützung des Terrorstaates Israel.
Stoppt den Völkermörder Israel!
Im Nahen Osten tobt der zionistische Angriffskrieg. An mehreren Fronten versucht Israel, Gegner der Ausweitung des zionistischen Gebildes auszuschalten. Im medialen Fokus steht hierzulande der Krieg gegen den Iran, doch auch in Gaza und im Libanon geht das Morden weiter. Es ist schwierig, die zionistische Grausamkeit angemessen zu Papier zu bringen, doch allein die Zahl von mehr als 20.000 ermordeten Kindern im Rest Palästinas, der nur noch als Gaza-Streifen bezeichnet wird (Stand 28. Januar), spricht für sich. Besonders zynische Zungen könnten von „Kollateralschäden“ im Kampf gegen die Hamas sprechen, doch offenbar ist die Ermordung von Kindern für manche Zionisten nicht nur ein notwendiges Übel, sondern Teil des Planes.
Das lässt jedenfalls ein X-Post der israelischen Analystin Orit Perlov vermuten. Perlov hat früher für das israelische Außenministerium gearbeitet. Heute analysiert sie für das Institut für nationale Sicherheitsstudien (INSS) in Tel Aviv Debatten in den sozialen Netzwerken arabischer Staaten. In ihrem Post sprach sie davon, dass Israel statt der Zerstörung von Kraftwerken zur Tötung von Oberhäuptern seiner Gegner übergehen solle. Insofern man derer nicht habhaft werden könne, solle man alternativ zur „Plage der Erstgeborenen“ greifen und deren Kinder töten. Die sogenannte Plage der Erstgeborenen ist die letzte der biblischen Plagen im Buch Exodus, durch die der grausame alttestamentarische Judengott Jahwe die Ägypter strafte. Demnach starben in einer Nacht alle Erstgeborenen Ägyptens, darunter der Sohn des Pharaos, während die Israeliten verschont blieben. Konkret sprach sie von den Kindern der iranischen Politiker Vahidi, Araghchi und Ghalibaf.
Später wurde der Beitrag von Perlov gelöscht. Eine Stellungnahme des INSS oder von Perlov blieb aus. Ironischerweise hatte Perlov kurz zuvor noch iranische Gegenschläge gegen Kraftwerke als „antisemitisch“ gebrandmarkt. Gelobt hat sie hingegen den ehemaligen Schmuggler und israelischen Kollaborateur in Gaza, Yasser Abu Shabab. Dieser hatte im Rücken der Hamas eine eigene Miliz aufgebaut und mit den Besatzungstruppen kollaboriert. Der Beduine starb im vergangenen Jahr offenbar bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei lokalen Familien. Perlov hatte Shabab als „Mann der Stunde“ bezeichnet.
Die Partei DER III. WEG stellt sich gegen jede Unterstützung des Terrorstaates Israel. Es genügt nicht, Waffenlieferungen an die Zionisten einzustellen. Es gilt, diplomatische Beziehungen einzustellen, Waren zu boykottieren und Sanktionen zu verhängen, so wie es auch gegen die Russische Föderation als Aggressor gegen Europa notwendig ist. Der Zionismus ist die Bedrohung einer ganzen Region, dessen Kriege, wie im Iran, schließlich auch Folgen für die ganze Welt und insbesondere Europa haben.













