München: Katholischer Kardinal gibt grünes Licht für Homo-Segnungen

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Nach einem selbsternannten grünen „Bürgaymeister“ ist die bayerische Hauptstadt wieder um einen homosexuellen Skandal reicher. Kardinal Reinhard Marx erlaubt als erster katholischer Erzbischof in der BRD Segnungsfeiern für homosexueller Paare und zieht damit die Kritik konservativer Bischöfe auf sich. Mit seiner Entscheidung, Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare einzuführen, hat Kardinal Marx eine Linie überschritten, die weit über eine bloße pastorale Maßnahme hinausgeht. Was als Zeichen von Offenheit verkauft wird, wirkt bei genauer Betrachtung wie ein weiterer Schritt in Richtung liberaler Beliebigkeit – und damit weg vom eigentlichen Kern der christlichen Lehre.

Denn die Frage ist nicht, ob die Kirche Menschen mit Respekt begegnen soll, sondern die eigentliche Frage lautet: Darf sie ihre eigenen Grundlagen so weit ausdehnen, bis sie kaum noch wiederzuerkennen sind? Die Folgen reichen über innerkirchliche Debatten hinaus. Die Kirche war über Jahrhunderte hinweg ein prägender Bezugspunkt für gesellschaftliche Vorstellungen von Familie, Verlässlichkeit und Generationenverantwortung. Wer meint, diese Grundlagen verändern zu müssen, greift auch in das kulturelle Selbstverständnis ein.

Der christliche Glaube ist in dieser Frage keineswegs unklar. Er gründet auf Schrift und Tradition – auf einem Verständnis von Ehe und Familie, das von Anfang an auf die Verbindung von Mann und Frau ausgerichtet ist. Diese Ordnung wird nicht als bloße kulturelle Gewohnheit verstanden, sondern als Teil einer biblischen Schöpfungslogik, die auf Weitergabe des Lebens, Stabilität und Verantwortung angelegt ist. Doch gerade in einer Welt, die sich rasant verändert, liegt wohl die Stärke des Katholiken nicht darin, Orientierung zu geben, sondern lieber jeder pervertierten Gesellschaftsentwicklung unter dem Einfluss des Liberalismus hinterherzulaufen.

Marx möchte ab kommenden Juni auch hauptamtlichen Ansprechpersonen Fortbildungen in der Seelsorge und Gestaltung der Segnungen anbieten – für sogenannte „Queerseelsorge“. Genau hier setzt die Kritik aus Rom an. Dokumente wie Fiducia supplicans versuchen zwar, pastorale Segnungen für irreguläre Paare zu ermöglichen, ziehen aber zugleich klare Grenzen: Eine Gleichsetzung der Homo-Ehe oder ritualisierte Annäherung an die sakramentale Ehe soll ausdrücklich vermieden werden. Wenn jedoch in einzelnen Bistümern darüber hinausgegangen wird, entsteht der Eindruck, dass diese Grenze bewusst aufgeweicht wird.

 

Der Vatikan lehnt ritualisierte Segnung Homosexueller strikt ab

Das gemeinsame Papier der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken galt in den meisten Bistümern bisher lediglich als eine Empfehlung. Doch ohne Begründungen zu liefern, finden künftig weiter „Segnungen“ abnormaler Verbindungen im Erzbistum München und Freising statt. Kritik vom Vatikan selbst wird stets ignoriert. Eine Institution, die ihre Maßstäbe permanent anpasst, verliert irgendwann die Fähigkeit, selbst Maßstab zu sein.

Kardinal Marx hatte bereits 2022 einen „queeren Gottesdienst“ in München veranstaltet und während der Predigt betont, dass jeder, der dem „Primat der Liebe“ folge, „von Gott angenommen werden“ könne. Gleichwohl hatte der Vatikan die Handreichung noch im vergangenen Oktober ausdrücklich abgelehnt. Der Leiter der vatikanischen Glaubensbehörde, Kardinal Victor Manuel Fernandez, betonte gegenüber dem katholischen US-Portal „The Pillar“, jede Form der Ritualisierung der Segnung von Homosexuellen sei untersagt.

Wenn jetzt aber einzelne Bistümer diese Grenzen nun faktisch verschieben, entsteht ein bezeichnendes Signal: dass kirchliche Lehre verhandelbar ist und sich der jeweils vorherrschenden Ideologie beliebig anpasst. Die Kirche steht damit an einem Scheideweg. Wird sie weiterhin für eine klare und banale Wahrheit über die menschliche Natur einstehen – oder wird sie zu einer Institution, die Spielball der liberalistischen Ideologie ist? Was als pastorale Öffnung dargestellt wird, wirft bei genauerem Hinsehen eine grundsätzliche Frage auf: Wie weit darf Anpassung gehen, ohne dass die Christenheit ihre eigene Identität verliert? Was soll an dessen Stelle treten? Und würde dieses „neue“ kirchliche Dogma dieselbe Tragfähigkeit besitzen?

Wir als Partei und Bewegung DER III. WEG stehen dagegen für das natürliche und einzig denkbare Familienmodell aus Vater, Mutter und Kindern, denn nur dieses sichert aus biologischer Sicht das Überleben und die Zukunft unseres Volkes. Krude Ideologien, die von einem falschen Menschenbild ausgehen, zerstören jede Grundlage für eine gesunde und lebensfähige Gemeinschaft des Volkes.

Die Folgen dieser Entwicklung betreffen unser ganzes Volk! Wo grundlegende Begriffe wie Ehe und Familie ihre klare Bedeutung verlieren und geistige Orientierungslosigkeit einsetzt, dort entsteht die Ankränkelung unseres Volkskörpers. Eine Gemeinschaft braucht jedoch stabile Bezugspunkte, wie die Familie als Keimzelle des Volkes, wo es um Zusammenhalt, Generationenverantwortung und Zukunft geht.

Das natürliche Familienmodell hat über Jahrhunderte hinweg genau diese Funktion erfüllt. Es steht für Verlässlichkeit, für Bindung und für die Weitergabe von Leben und Werten. Eine auf Dauer tragfähige Gemeinschaft lebt von stabilen Beziehungen, von Verantwortung füreinander und von der Bereitschaft, Zukunft zu gestalten. Das klassische Familienbild wird in diesem Zusammenhang von Vielen auch als gesellschaftliches Fundament verstanden.

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