Schwerin und Lenin

Seit 1985 steht die Bronzestatue des bolschewistischen Vordenkers Wladimir Iljitsch Lenin im Stadtteil Neu Zippendorf. Erbaut zu Zeiten der SED-Diktatur, ist sie, von Moskau aus gesehen, das am weitesten westlich stehende Abbild Lenins. Nun hat sich die örtliche Stadtvertretung gegen eine Eintragung in die Denkmalliste positioniert. Allerdings ist diese Entscheidung für die oberste Landesbehörde nicht bindend.

Für uns, wie für viele andere auch – insbesondere für die Opfer des SED-Staates – steht dieses Symbol für den Wahnsinn kommunistischer Ideen, die weltweit über 100 Millionen Todesopfer gefordert haben. Von der bolschewistischen Revolution in Russland, dem Gulag-System, dem Holodomor an den Ukrainern, Mao Tse Tung, Pol Pot und weiteren Schlächtern in Menschengestalt. Umso bezeichnender ist es, dass gerade deutsche Linke nun herumzetern. Während überall in den ehemaligen Ostblockstaaten die Symbole sowjetischer Herrschaft abgetragen wurden und noch werden, streitet man hierzulande allen Ernstes um Denkmalschutz.

Für uns steht eines fest: Wir lehnen jegliche Statuen, welche die kommunistische Diktatur symbolisieren, verherrlichen und ihre Macht verdeutlichen sollen, ab! Wir stehen für die Freiheit und die Selbstbestimmung unseres Volkes. Symbole der roten Unterdrückung gehören abgetragen!

 

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