8. Mai 2026 – 81 Jahre Kriegsende. Was von den Herrschenden heute zum „Tag der Befreiung“ hochstilisiert wird, bedeutete für Deutschland vor allem eine schwere Niederlage. Eine Niederlage, die für Deutschland, aber auch ganz Europa bis heute nachhaltige Auswirkungen mit sich gebracht hat. Neben der Aufteilung Europas zwischen einem liberal-kapitalistischen und einem kommunistischen Herrschaftsblock bedeutete die deutsche Niederlage auch das vorläufige Ende von Systemen der dritten politischen Theorie und damit auch vom Traum eines vereinten, souveränen und wahrhaft freien Europas. Für Millionen Deutsche bedeutete die Kapitulation den Auftakt zu Vertreibung, Enteignung, „Entnazifizierung“ und Verschleppung. Ein Datum, an dem auch wir daher nicht ungeachtet vorüber gehen können.
8. Mai – Kein Grund zum Feiern!
In den Morgenstunden des 6. Mai 1945 unterzeichnete Generaloberst Alfred Jodl die bedingungslose Kapitulation aller deutschen Truppen. Eine Kapitulation, die am 8. Mai 1945 um 23:01 Uhr in Kraft treten sollte. Zwar befanden sich noch die britischen Kanalinseln, die französischen Städte Lorient, St. Nazaire, La Rochelle, die lettische Halbinsel Mazierbe, Dänemark, der Alpenraum, Teile Böhmen und Mährens sowie Schleswig-Holstein unter deutscher Kontrolle, dennoch war der Krieg effektiv verloren. Am 9. Mai 1945 sendete der Reichssender Flensburg um 20:03 Uhr einen letzten Wehrmachtsbericht. Darin hieß es:
„Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Seit Mitternacht schweigen nun an allen Fronten die Waffen. Auf Befehl des Großadmirals hat die Wehrmacht den aussichtslos gewordenen Kampf eingestellt. Damit ist das fast sechsjährige heldenhafte Ringen zu Ende. Es hat uns große Siege, aber auch schwere Niederlagen gebracht. Die deutsche Wehrmacht ist am Ende einer gewaltigen Übermacht ehrenvoll unterlegen. Wir brachten den Wortlaut des letzten Wehrmachtsberichts dieses Krieges. Es tritt nun eine Funkstille von drei Minuten ein.“
Weiterhin wurde die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass der einmaligen Leistung von Front und Heimat in einem späteren, gerechten Urteil der Geschichte ihre Würdigung zuteil kommen würde.
Bis zuletzt hatte man in Deutschland darauf gehofft, dass die Westalliierten erkennen würden, dass der wahre Feind Europas aus dem Osten kommt. Eine Hoffnung, die nicht völlig unberechtigt war, zeichnete sich doch bereits unmittelbar nach Kriegsende der Bruch zwischen den liberalkapitalistischen Staaten und dem kommunistischen Machtblock ab. Insbesondere in der letzten Reichsregierung in Flensburg dürfte man gehofft haben, dass Deutschland ein Platz im Kampf gegen den Bolschewismus zugeteilt werden sollte.
Doch man hatte sich in der Annahme, dass die Sieger es gut mit Deutschland meinen könnten, getäuscht. Es sollte keinen Platz mehr für ein souveränes Deutschland geben. Die letzte Reichsregierung um Admiral Karl Dönitz wurde auf schmähliche Weise verhaftet. Zahlreiche Eliten des Deutschen Reichs wurden vor dem alliierten Rachetribunal in Nürnberg abgeurteilt. Schon nach dem Ersten Weltkrieg hatte Deutschland, Heimat des „Volks ohne Raum“, Gebiete abtreten müssen. Nun zogen Polen, Russen und Tschechen in ostdeutsches Territorium ein.
Ein Prozess, der für etwa 12 Millionen die Vertreibung aus der Heimat bedeutete. In zahlreichen Pogromen, wie beispielsweise dem Massaker von Aussig, wurden zahllose Deutsche hingemeuchelt. Für viele deutsche Frauen setzte ein wahres Martyrium ein. Während bislang die deutsche Wehrmacht als starker Arm Schutz bot, setzte nun eine wahre Hetzjagd auf deutsche Frauen durch vergewaltigende Rotarmisten ein. Viele Frauen ertrugen die Schmach nicht und suchten, durch den Freitod ihrem Leid zu entgehen.
Wer eine deutsche Uniform getragen hatte, der musste damit rechnen, in Kriegsgefangenschaft zu geraten. Die Sowjetunion verschleppte Millionen deutsche Männer gen Osten, die noch über viele Jahre in sibirischen Lagern hausen mussten und Zwangsarbeit verrichten sollten. Erst im Jahr 1956 kehrten die letzten Überlebenden heim. Viele von ihnen überlebten nicht und kamen auch nach Kriegsende nie wieder nach hause zu Mutter, Frau und Kind. Doch auch die Westalliierten sperrten vom Hitlerjungen bis zum Waffen-SS-Mann ein, wen sie finden konnten. In den Rheinwiesenlagern wurden deutsche Landser hinter Stacheldraht wie Vieh gehalten, mit praktisch keiner Verpflegung, sowie Regen und Kälte hilflos ausgesetzt. Auch hier starben unzählige deutsche Helden. Derweil begannen auch die materiellen Plünderungen. Während die Sowjets demontierten und stahlen, was sie nur finden konnten, hatten es die wohlhabenderen Amerikaner vor allem auf deutsche Wundertechnik und Patente abgesehen. Sie stahlen aber auch unzählige Armbanduhren, Gemälde und Mengen von Geschirr, was man bis zum heutigen Tag tausendfach in amerikanischen Auktionshäusern findet. Aus Gier nach den Produkten deutschen Erfindergeistes wurden selbst Forscher mit genommen, Stichwort „Operation Paperclip“.
Noch immer ausstehend: Gerechtes Urteil der Geschichte
Weil das deutsche Volk in seiner Kernsubstanz bis dato unbeschädigt geblieben war, gelang dank des unermüdlichen Fleißes deutscher Männer und deutscher Trümmerfrauen ein Wiederaufstieg wie ein Phönix aus der Asche. Doch die „Langzeitschäden“ der deutschen Niederlage wurden erst nach und nach sichtbar. Mit dem Untergang des Großdeutschen Reichs und seiner europäischen Verbündeten begann der Siegeszug des Liberalismus in Europa, der sich mit dem Fall der Sowjetunion auch auf den ehemaligen Ostblock ausdehnte. Als Konsequenz aus der liberalistischen Ideologie folgten Multikulturalismus, Geburtenrückgang und ein schleichender Werteverfall, der heute Sieger und Besiegte gleichermaßen betrifft. Neben dieser hat auch im Osten der alte russische Imperialismus wieder sein Haupt erhoben und bedroht heute in Form von Putinismus und Neobolschewismus erneut ein geschwächtes, pazifistisch-dekadentes und uneiniges Europa.
Für uns stellt der 8. Mai 1945 daher eine Zäsur dar. Ein Datum, das mit vielfältigen negativen Aspekten assoziiert werden muss. Für uns ist der 8. Mai deshalb auch ein Auftrag. Wir müssen einerseits der Ehre des deutschen Soldaten und unseren ermordeten und vertriebenen Ahnen späte Gerechtigkeit verschaffen. Andererseits gilt es, ganz Europa aufzuwecken und die wahren imperialistischen Feinde im Osten und Westen zu benennen. Schon heute erahnen viele Menschen gerade in den europäischen Ländern, die einst unter der deutschen Schutzmacht standen, die Wahrheit. Während in französischen, belgischen und niederländischen Städten dank der westlichen „Befreier“ heute Multikultiterror und islamistische Anschläge an der Tagesordnung sind, sehen sich Ukrainer, Balten und Polen wieder mit den Imperialisten aus Moskau konfrontiert, welche große Teile Europas erneut zu einer Provinz der „Russkij Mir“ machen wollen. Möge es auch noch lange dauern, aber dereinst wird die Niederlage des 8. Mai in den Geschichtsbüchern durch einen größeren Sieg relativiert werden; wenn Europas Völker endlich erwachen und sich für den Überlebenskampf unseres Kulturkontinents zusammenschließen!














„Auf Befehl des Großadmirals hat die Wehrmacht den aussichtslos gewordenen Kampf eingestellt.“
War das nicht ein zweiter Dolchstoß?
An ADHS:
🤭😂 Junge, Junge…
Also Sie sehe ich bereits in naher Zukunft in einer Führerposition. Also mindestens!
Aber zu Sache: Der Großadmiral und Oberbefehlshaber wird bestimmt gewusst haben, was er da für die deutsche Bevölkerung tat. Im übrigen weise ich gerne darauf hin, dass der Bau und Abwurf der Atombombe zuerst für das Deutsche Reich bestimmt war. Dönitz wusste dies damals schon. Sie hoffentlich nun auch.
Sehr gut geschrieben.
„Der Sieger schreibt die Geschichte, nicht die Wahrheit.“
Hervorragende Zeilen!
Ewiges Gedenken den Vertriebenen durch die rote Pest! Meine Ahnen aus Galizien, Kujawien und der Neumark flohen in die DDR o. Neumark. Morde, Vergewaltigungen und Vertreibungen durch die Alliierten prägten viele deutsche Familien. Zwei Urgroßmütter väterlicherseits starben 1945 mit 24 und 1946 mit 34 Jahren. Die eine ließ zwei kleine Kinder bei der alten Großmutter zurück. Solche Schicksale dürfen nie vergessen werden.