
„Skandal im Sperrbezirk“
Eigentlich könnte man glauben, dass angesichts des anhaltenden Rechtsrucks Systemfunktionäre bemüht sein müssten, den Unmut im Volk klein zu halten. Das Thema „Wokeness“ und die penetrante Propagierung sogenannter „zeitgemäßer“ gesellschaftlicher Veränderungen stößt der breiten Masse in diesem Land sauer auf. Das konnte man beispielsweise bei dem Skandal um das Lied „Layla“ von DJ Robin & Schürze 2022 beobachten. Das Partylied wurde auf mehreren Volksfesten, so etwa in Würzburg und Düsseldorf, von den Verantwortlichen verboten und avancierte wohl auch aufgrund des medialen Wirbels zum Sommerhit des Jahres; über 60 Millionen Streams gab es daraufhin allein in der heißen Jahreszeit. Die extremsten Auswüchse „politischer Korrektheit“ wurden in den Systemmedien thematisiert und auch CSU/CDU-Politiker versuchen sich mit Positionierungen gegen Cancel Culture ins rechte Licht zu rücken. So kritisierte beispielsweise Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mehrfach „Wokeness“ und „ideologische Übertreibungen“, Alexander Dobrindt (CSU) prangerte eine „linksgrüne Sprachpolizei“ an und auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich gegen „übertriebene Political Correctness“ gestellt.
Doch die Stadt Erlangen zeigt nun, dass zumindest auf lokaler Ebene sogar ein noch schärferer Kurs gefahren wird. Hier hat der Stadtrat einen Beschluss gefasst, der sich gegen sogenannte „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ richtet. Das ist natürlich eine dehnbare Formulierung und charakteristisch für die Euphemismen, mit denen Cancel Culture legitimiert wird. Wie sich das konkret auswirkt, konnten 2024 zwei 21 und 26 Jahre alte Besucher der Bergkirchweih erfahren. Sie hatten zu dem bekannten Gigi D’Agostino-Klassiker „L’Amour Toujours“ „Ausländer raus!“ skandiert. Prompt nahm das Kommissariat für Staatsschutz der Kripo Erlangen Ermittlungen auf, die Polizei fahndete nach Zeugen, die Bilder oder Videos gemacht hatten. Die beiden D´Agostino-Fans erhielten Hausverbot auf der Bergkirchweih. Bemerkenswert an dem Beschluss ist, dass er ausgerechnet von der CSU mitgetragen wurde, deren Frontleute sich medial so gern gegen die „linksgrüne Sprachpolizei“ stellen oder zumindest darüber reden.
Nun hat die Gleichstellungsstelle der Stadt Erlangen gleich eine ganze Liste an Liedern zusammengestellt, die von Musikern auf dem Fest nicht mehr gespielt werden dürfen. Darunter Hits, die zum Standard-Repertoire auf jedem bayerischen Volksfest zählen, wie „Skandal im Sperrbezirk“ von der Spider Murphy Gang, Mallorca-Partyhits wie „Baby Bell“ von Breitner oder längst aus der Mode gekommene Stimmungslieder wie „10 nackte Friseusen“ von Mickie Krause aus dem Jahre 1999. Warum sich die Gleichstellungsstelle an den Liedern stört, bleibt Spekulation. Eine Stellungnahme der Behörde gab es nicht. Der Manager der Spider Murphy Gang , Jürgen Thürnau, beschwerte sich gegenüber der BILD-Zeitung: „Es ist ein Skandal, dass man eine Liste mit Songs erstellt, die nicht gespielt werden sollen. Wir haben von der Stadt keine Begründung bekommen, gar nichts.“
Folgende Liederliste ist durch die Verantwortlichen der Stadt Erlangen verboten worden:
1) „Layla“ (2022) von DJ Robin & Schürze
2) „Donaulied“, Volkslied
3) „Skandal im Sperrbezirk“ (1981) von Spider Murphy Gang
4) „Nein heißt ja“ (2000) von G.G. Anderson
5) „Joana“ (2007) von Peter Wackel
6) „Olé, wir fahr’n in’ Puff nach Barcelona“ (1975) von 3 Besoffskis, Cover von Mickie Krause (1999)
7) „20 Zentimeter“ (2000) von Mirja Boes
8) „Baby Bell“ (2025) von Breitner
9) „Die Glöcknerin von Dingolfing“ (2015) von Dorfrocker
10) „Geh mal Bier hol’n“ (2014) von Mickie Krause
11) „10 nackte Friseusen“ (1999) von Mickie Krause
12) „Deine Freundin“ (2015) von SDP
Unsere Partei und Bewegung DER III. WEG setzt sich in Punkt 5 ihres Programms für eine Stärkung der Bürger- und Freiheitsrechte ein. Für Nationalisten sind Verbote, Indizierungen, Sprachverbote in diesem System seit Jahrzehnten längst zur Gewohnheit geworden. Nationalistische Musiker können ihre Werke de facto nicht mehr ohne Prüfung durch mehrere Anwälte veröffentlichen. Die Tendenz, Lieder zu verbannen, die unter breiten Volksmassen populär sind, entstammt demselben Wahn eines Systems, welches das deutsche Volk umerziehen möchte. Wir wollen, dass das Volk selbst über seine Lieder, seine Bücher und seine Kunst entscheiden darf, ohne dass anonyme Bürokraten mit der ideologischen Brille des Kulturmarxismus in Hinterzimmern Verbote erlassen dürfen. Weil die Einschränkung der Bürger- und Freiheitsrechte keine neue Erscheinung ist, sondern eine Kontinuität darstellt, die nun nicht mehr nur Nationalisten, sondern auch das „gemeine Volk“ trifft, braucht es grundlegende Veränderungen. Immer mehr Menschen in unserem Volk begreifen nun, was es bedeutet, wenn das herrschende System ihnen einen Maulkorb anlegen will.
Darum werde auch Du aktiv und schließ‘ Dich unserer Bewegung an, damit wir die Meinungs- und Kunstfreiheit in Deutschland vor den Verboten linker Inquisitoren schützen!














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