Ein Fall aus Stuttgart wirkt auf viele Bürger wie ein Sinnbild für einen Staat, der bei schweren Gewalttätern längst jede Abschreckungswirkung verloren hat. Ein 30-jähriger türkischer Staatsbürger wurde vom Landgericht Stuttgart wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu lediglich sechs Jahren Haft verurteilt, nachdem er einem 78-jährigen Rentner bei einem Streit in einem Mehrfamilienhaus einen Schlag ins Gesicht versetzt hatte.
Der Senior hatte den Mann zuvor lediglich auf eine unordentlich hinterlassene Waschküche angesprochen. Der Schlag brachte den alten Mann zu Boden, er erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und starb knapp zwei Wochen später an den Folgen.
Vor Gericht versuchte der Täter, sich mit angeblich rassistischen Beleidigungen und einem Angriff mit einem Besen herauszureden. Er stellte sich als Opfer dar und berief sich auf Notwehr. Das Gericht glaubte ihm diese Geschichte jedoch kein bisschen und stellte fest, dass der Schlag aus Verärgerung erfolgt sei.
Besonders brisant ist dabei die Vorgeschichte des Täters: elf Vorstrafen, darunter mehrere Gewaltdelikte, laufende Bewährung und gleichzeitig die völlige Missachtung staatlicher Auflagen. Bewährungsgespräche? Ignoriert. Anti-Aggressionstraining? Ebenfalls verweigert. Konsequenzen? Offenbar kaum welche. Genau hier beginnt für viele die eigentliche Empörung. Denn der Fall wirft die Frage auf, wie ein Mann mit einer derartigen Gewaltkarriere überhaupt noch frei herumlaufen konnte.
Wer elfmal vorbestraft ist, mehrfach wegen Körperverletzung auffällt und selbst minimale Auflagen des Gerichts demonstrativ verweigert, hätte nach Ansicht vieler Bürger längst konsequent aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Stattdessen konnte sich der Täter weiter frei bewegen, und zwar so lange, bis ein 78-jähriger Mann tot war.
Besonders bitter wirkt deshalb auch das Strafmaß. Ein Mensch ist tot, ein alter Mann verliert wegen eines aggressiven Ausrasters sein Leben und am Ende stehen lediglich sechs Jahre Haft im Raum. Für viele Bürger entsteht dadurch der Eindruck, dass das Leben eines unbescholtenen Rentners im deutschen Strafsystem kaum noch Gewicht besitzt, während Intensivtäter immer neue Chancen erhalten. Selbst nach elf Vorstrafen, verweigerten Anti-Gewalt-Programmen und laufender Bewährung scheint die Schwelle für harte Konsequenzen erstaunlich hoch zu liegen.
Daher gilt der Fall als weiteres Beispiel für eine verfehlte Migrations- und Justizpolitik. Nicht allein die Herkunft des Täters steht dabei im Mittelpunkt, sondern die Kombination aus importierter Gewaltbereitschaft, mangelnder Integration und einem Staat, der selbst notorischen Straftätern gegenüber immer wieder Nachsicht gewährt. Besonders der Versuch, sich durch Rassismusvorwürfe aus der Verantwortung zu ziehen, wird von vielen als durchschaubares Ablenkungsmanöver wahrgenommen.
Für Kritiker zeigt der Fall vor allem eines: Wer Regeln und Auflagen permanent missachtet, Gewalt ausübt und trotzdem kaum ernsthafte Konsequenzen fürchten muss, verliert irgendwann jeden Respekt vor Recht, Ordnung und den Menschen, die darunter leiden.














Noch keine Kommentare.