Folgen des Krieges: Bevölkerungsaustausch in der Ukraine

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Die Ukraine galt im europäischen Vergleich lange als relativ ethnisch und kulturell homogene Nation, was insbesondere durch die im internationalen Vergleich außerordentlich niedrige Einwanderungsquote zurückzuführen war. Nach der letzten Volkszählung von 2001 stellten ethnische Ukrainer rund 77,8 Prozent der Bevölkerung, während etwa 17,3 Prozent ethnische Russen und nur ein kleiner Anteil andere Minderheiten waren. Der Anteil von Ausländern mit außereuropäischem Migrationshintergrund lag konstant bei unter zwei Prozent. Die Ukraine war somit traditionell ein Bollwerk gegen die Überfremdungspolitik und die multikulturellen Gesellschaften, die man sowohl in Westeuropa, als auch beim russischen Nachbarn vorfindet.

Ein Problem, das sich seit dem russischen Angriffskrieg massiv verschlimmert hat, ist der Bevölkerungsrückgang. Bereits vor der russischen Invasion war die Bevölkerung von über 51 Millionen im Jahr 1991 auf rund 41 Millionen geschrumpft, getrieben durch niedrige Geburtenraten, wirtschaftliche Stagnation und damit verbundene Arbeitsmigration ins Ausland.

Bedingt durch den Krieg kamen nun Millionen Menschen hinzu, die – sowohl berechtigt als auch unberechtigt – ins Ausland geflohen sind. Einige Gebiete befinden sich nun auch nicht mehr unter Kontrolle der Regierung in Kyjiw, sodass die tatsächlich verwaltete Bevölkerung inzwischen deutlich unter 35 Millionen, möglicherweise sogar nahe 30 Millionen liegt.

Gleichzeitig gehört die Ukraine mit etwa 0,8 Kindern pro Frau zu den Ländern mit den niedrigsten Geburtenraten weltweit und liegt damit weit entfernt vom Bestandserhaltungsniveau von 2,1 Kindern.

 

Gezielte Überfremdung mit außereuropäischen Einwanderern

Diese demografische Entwicklung hat unmittelbare wirtschaftliche Folgen. Schon jetzt berichten Unternehmen in zentralen Sektoren wie Bauwirtschaft, Landwirtschaft, Logistik und Industrie von massivem Arbeitskräftemangel, wodurch der Druck auf die Politik wächst. Statt auf eine langfristige Politik, die die Interessen der Substanzerhaltung des ukrainischen Volkes in den Vordergrund stellt, zu setzen, werden nun Maßnahmen in Erwägung gezogen, die das Bevölkerungsbild der Ukraine wie in Westeuropa grundlegend ändern könnten. So wird in Regierungskreisen eine Öffnung des Arbeitsmarktes für ausländische Arbeitskräfte diskutiert und hierbei insbesondere Afrika als potentieller Herkunftsraum für die Arbeitsmigration genannt. Berichten zufolge wird bereits an neuen Regelungen gearbeitet, die die Einreise und Legalisierung ausländischer Arbeitskräfte erleichtern sollen.

Aus einer kurzfristig ökonomischen Perspektive kann groß angelegte Arbeitsmigration von Volks- und Kulturfremden als Mittel erscheinen, um Arbeitskräftemangel schnell und kostengünstig zu kompensieren und die Produktivität bestimmter Wirtschaftssektoren zu stabilisieren. Langfristig ist Ausländerimmigration jedoch weit mehr als ein rein quantitativer Ausgleich von Arbeitskräften. Sie greift tief in die soziale, kulturelle und institutionelle Struktur eines Landes ein und beeinflusst nicht nur den Arbeitsmarkt, sondern auch Fragen von gesellschaftlichem Zusammenhalt, Identität, Bildungssystemen und staatlicher Integrationsfähigkeit. Der geplante Bevölkerungsaustausch ist dabei nicht nur aus Solidarität mit dem ukrainischen Volk abzulehnen, sondern hat darüber hinaus auch eine europäische Komponente. Sollte die Ukraine eines Tages der Europäischen Union beitreten, würde sie Teil des gemeinsamen Binnenmarktes und langfristig auch des europäischen Arbeits- und Migrationsraums werden. Die Überfremdung unseres osteuropäischen Nachbarn mit Afrikanern könnte über Umwege auch die Situation in Deutschland weiter verschärfen.

Das Problem der Überfremdung ist somit in einem gesamteuropäischen Kontext zu betrachten und zu lösen. Statt den Integrationsirrsinn weiter voranzutreiben oder sich unter europäischen Staaten die Raumfremden gegenseitig zuzuschieben, müssen familienfreundliche Initiativen gefördert und Ausländerrückführungsprogramme auf europäischer Ebene initiiert werden! Natürlich gewachsene Völker stellen kein „Humankapital“ für Konzerne dar und sind durch nichts zu ersetzen.

1 Kommentar

  • Das Wichtigste ist, den Krieg zu gewinnen und den Angreifer zurückzuschlagen. Wir dürfen uns nicht von Moskaus Parolen vereinnahmen lassen und dadurch die nationalistische Unterstützung für die ukrainische Sache untergraben. Die mit Abstand größte Bedrohung für die ukrainische Identität ist die Gefahr eines Scheinfriedensabkommens, das von der Achse Trump-Putin-Netanjahu aufgezwungen wird.

    Peter Rushton 06.05.2026
  • Möge die ukrainische Armee diese Gebiete befreien und alle Besatzer wieder vertreiben!!!!

    Sascha 06.05.2026
  • Gott sei Dank kann ich den Artikel so nicht bestätigen. Als ich vor 3 Monaten in der Ukraine war, habe ich keinen einzigen Nicht – Weißen gesehen. In den 80,5 % des ukrainisch kontrollierten Territoriums ist die Bevölkerung noch immer praktisch zu 100% weiß. Der Austausch findet in den 19,5% russisch besetzten Gebieten statt, wo es jeden tag mehr moslems und mongolen aus Asien, zentralasien, Kaukasus etc… Gibt.

    Sascha 06.05.2026
    • Komm jetzt zu uns, z.B. nach Lemberg oder Kyjiw, und du wirst dich wundern. Die ersten Migrantentrupps aus Bangladesch sind schon da.

      Dmytro 07.05.2026

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