Güstrow: Eigenheim statt Platte

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Inmitten ihrer Plattenbauten, der Schandfleck einer jeden Stadt, einst gedacht als Viertel der Arbeiterklasse, ist es heute allein nur noch ein trister Ort, an dem Mieten, mit viel Glück, noch halbwegs erschwinglich sind. Ansonsten geht der Einzelne in der anonymen Masse unter, ganz im Sinne des liberal-kapitalistischen Systems, das sich ja nur wünscht, dass du zahlender Konsumsklave bist. Wie Nutzvieh arbeitest, frisst und danach in deine Buchte gehst, die Klappe hältst. Du lebst nicht, du bist nur ein Zahnrad im Getriebe einer großen anonymen Maschine.

Nicht umsonst lautet eine unserer Losungen „Eigenheim statt Plattenbau“, weil wir eben sagen, dass dieses Erdrückende den Menschen krank macht und nicht förderlich für eine gesunde Entwicklung des Menschen ist.

 

 

Wir müssen begreifen, dass all das, was zur Gesundung unseres Daseins beiträgt, ein Dorn im Auge dieses Systems ist. Mit diesem System wird Wohnraum auch weiterhin kein Lebensraum sein, sondern lediglich 4 Wände mit einem Dach und fließend Wasser und dafür wirst du, nicht selten, über die Hälfte deines Lohns hinlegen. Darum müssen wir hinein in die Viertel und die Menschen da packen, wo sie sind.

 

 

 

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