
Einer der südlichsten Bundesstaaten der vereinigten Staaten von Amerika, Arkansas, verbietet nun die Hormonbehandlung sowie operative Veränderungen an Geschlechtsmerkmalen von transsexuellen Jugendlichen. Der Staat mit fast 3 Millionen Einwohnern, der auch den Beinamen „Land of Opportunity“ (Land der Möglichkeiten) trägt, schiebt der Geschlechtsumwandlung bei Jugendlichen einen Riegel vor. „Family Council“, eine konservative Organisation, zeigte sich hocherfreut über die Entscheidung und bezeichnete sie als ,,Wirklich gute Nachricht“. Ihr Vorsitzendender Jerry Cox teilte mit: „Geschlechtsumwandlungen können dazu führen, daß Kinder unfruchtbar werden und für ihr Leben gezeichnet sind. Das ist der Grund, warum viele Menschen sie mit Kinderexperimenten gleichsetzten.“
Der hierzulande vielgelobte, aber geistig nicht mehr ganz so fitte Heilsbringer und US-Präsident Joe Biden beendete unterdessen das Trans-Verbot im US-Militär. Ende Januar hob US-Präsident Joe Biden den Beschluß seines Vorgängers Donald Trump auf, wonach sogenannte Transgender-Personen nicht im US-Militär dienen dürfen. Schon am Tag seiner Amtseinführung hatte „Sleepy Joe“ (Weil es schon mal passieren kann, dass Biden komplett den Faden verliert und sogar bei öffentlichen Auftritten mitunter gedankenverloren wirkt, bezeichnet sein Kontrahent Donald Trump ihn auf Twitter immer wieder als „Sleepy Joe“) ein Dekret unterzeichnet, daß es „männlichen“ Transgender-Schülern erlaubt, bei Wettkämpfen gegen eine weibliche Konkurrenz anzutreten. Die Umkleidekabine des Geschlechtes zu benutzen, dem sie sich zugehörig fühlten, ist somit natürlich auch erlaubt.
In Deutschland gilt für eine Geschlechtsumwandlung bei Jugendlichen eine Altersgrenze. Laut Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie ist Volljährigkeit, also ein Mindestalter von 18 Jahren, empfohlen, um sich bei Transsexualität operativ behandeln zu lassen. Hormongaben sind ab dem 16. Lebensjahr möglich.













