
Eritrea, ehemals italienische Kolonie und nach einem jahrzehntelangen Krieg gegen Äthiopien seit 1993 ein unabhängiger Staat, gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Jahrelang bestimmten Bürger- und Unabhängigkeitskriege das Bild im Land. Heute regiert die einzige zugelassene Partei, die Volksfront für Demokratie und Gerechtigkeit (Volksbefreiungsfront) das Land de facto autoritär.
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Die fast 75.000 in der BRD lebenden Eritreer werden von zahlreichen Vereinen unterstützt und vertreten. Das seit 2011 in den Gießener Hessenhallen stattfindende Festival wird vom Konsulat des Staates Eritrea Frankfurt organisiert und wurde seit jeher von Protesten Exileritreers begleitet. Die Demonstration gegen das Festival wurde von den Grünen unterstützt.
Während bei friedlichen Demonstrationen unserer Partei akribisch nach waffenähnlichen Gegenständen gefilzt wird und die Masse des Polizeiaufgebots, die die der Demoteilnehmer oftmals mehrfach übersteigt, war man in Gießen offenbar toleranter oder blauäugiger. Denn als der Demozug am Messegelände vorüberzog, lösten sich zahlreiche mit Messern, Stöcken und Eisenstangen bewaffnete Eritreer und griffen Polizisten und mit dem Aufbau beschäftigte Helfer (Eritreer) an. Die vor Ort befindlichen Polizisten wehrten sich mit Schlagstöcken und Pfefferspray. Die wenigen festgenommenen Angreifer wurden selbstverständlich nach kurzer Zeit wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.
Video des hr zum Geschehen
Alles in allem haben die gewalttätigen Eritreer allerdings ihr Ziel erreicht, das Festival wurde abgesagt.
Die Messebetreiber nehmen in einer Pressemitteilung den Stadtverordneten Klaus-Dieter Grothe (Grüne), der seit Jahren gegen die eritreische Regierung hetzt und Aktionen dagegen unterstützt, ins Visier. Grothe zeigt sich trotz der Gewaltexzesse erfreut über die Absage des Konzerts: „Während der grüne Lokalpolitiker Grothe das Auftreten seines herbeigerufenen Schlägertrupps als Sieg der Gerechtigkeit und Demokratie feiert, ist die Messegesellschaft entsetzt über die Ereignisse auf ihrem Gelände„.














