
Der 1959 in die Wiener Burschenschaft Olympia eingesprungene Dr. Fritz ist seit Jahrzehnten mit dem Wohl und Wehe unseres Volkes verbunden. So musste er zehneinhalb Monate Untersuchungshaft in Österreich erdulden. Wegen Südtirol-Aktivismus wurde er bei den Südtirol-Prozessen in Graz und Linz freigesprochen. In einem Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs vom 28. Juni 1963 (B 266/62 i), in dem die Beschwerde des Vereins „Akademische Burschenschaft Olympia“ gegen die Vereinsauflösung durch die Bundespolizeidirektion Wien wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung, staatsgefährlicher Betätigung und Anderer zurückgewiesen wurde, wird über das Mitglied der Burschenschaft Olympia Herbert Fritz ausgeführt, dass er das nationalsozialistische Lied „Es zittern die morschen Knochen“ gesungen habe. Anlässlich der darauf erfolgten Verhaftung am 12.11.1961 soll er die Wachebeamten mit folgenden Worten bedacht haben: „Ihr‘ verblödelten Hanseln, ihr Trotteln, ihr polizeilichen Schweine, ihr Einfaltspinsel, ihr dreckigen Kommunistenschweine.“ Und weiters: „Wartet nur, bis der Hitler wiederkommt, dann lasse ich euch alle aufhängen, ihr roten, demokratischen Schweine.“
1967 war er Gründungsmitglied der ‚Nationaldemokratischen Partei‘ (NDP), in der er bis 1978 Erster Landessprecher der NDP Wien gewesen ist. Mit Gerd Honsik prägte er den Widerstand gegen den Todesmarsch der Deutschen in Österreich für Jahrzehnte maßgeblich. Sei es als Aktivist, sei es als Autor zahlloser Artikel und Bücher.
Auch im hohen Alter reiste Dr. Fritz zu den unbekannteren Orten, beispielsweise ins kriegsgezeichnete Syrien und zuletzt eben nach Afghanistan. Dort wurde er unter dem unsinnigen Vorwurf der Spionage in ein Talibangefängnis verbracht. Vermutlich wollen die Taliban Lösegeld erpressen oder politische Zugeständnisse erwirken.
Dort werden ihm notwendige Medikamente zur Blutverdünnung und ein funktionierendes Hörgerät vorenthalten. Außerdem wird er unter unwürdigen und gesundheitsschädlichen Haftbedingungen gehalten.
Das Außenministerium der Republik Österreich zeigt sich nicht gewillt, etwas für ihn zu tun. Während für Geiseln der Hamas in Gaza alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, interessiert sich das offizielle Österreich nicht für seine Staatsbürger. Leider interessieren sich auch gewisse Patrioten nicht für das Schicksal von Dr. Herbert Fritz. Als Interviewpartner war er ihnen aber noch gut genug.
Die Familie hat nunmehr eine Petition gestartet, die sich an das österreichische Außenministerium richtet.
Wir fordern unsere Leser dazu auf, diese zu unterzeichnen.
Freiheit für Dr. Herbert Fritz! Freiheit für alle Nationalisten!













