Gedichteinsendung: Der unbekannte Held des Volkes

Home/Politik, Gesellschaft und Wirtschaft/Gedichteinsendung: Der unbekannte Held des Volkes

Kennt ihr diesen Mann, der bei Wind und Wetter kam?
Trotz Regen, Kälte und großer Hitze ist er arbeitsam.
Den Kopf hat er oft in die Erde gebeugt,
mit Egge und Pflug er wachsam seine Scholle beäugt.

Er stapft durch den Schlamm, ist beim Hahnenschrei bereits wach,
sein Körper, er schmerzt, doch du hörst kein Weh und „Ach“.
Die viele Arbeit machte seine Hände rau,
und siehst du in sein Gesicht, so wirkt es manchmal grau.

Zuweilen ist er mürrisch, doch das sollst´ ihm vergeben,
harte Arbeit bestimmt sein ehrenvolles Leben.
Unentwegt bestellt er sein Feld mit Rüben, Obst oder Korn,
und wurde geerntet, so beginnt es wieder von vorn.

Diese Arbeit erscheint für viele zu mühselig und schwer,
Sieben Tage arbeiten und kein Entspannen am Meer.
Er erhält kaum Dank und leistet doch den höchsten Dienst am Volke,
sein Leben ist hart und nicht wie der Tanz auf einer Wolke.

Was glaubt ihr wer eure Nahrung produziert?
Seine Kräfte jeden Tag zur Arbeit kommandiert?
Es ist der Bauer – Grundpfeiler einer jeden Nation,
Er ist der Volksernährer – ein Beruf aus Passion.
Er ist des Volkes unbekannter Held,
der dieses harte arbeitsame Leben hat gewählt.

Kennt ihr diese Frau, sie ist schon früh morgens im Stall,
sie füttert die Tiere im regelmäßigen Intervall.
Auch putzt sie die Gehege und umsorgt das Vieh,
ist wie eine Mutter voller Fürsorge und Energie.

Sie verwaltet den Hof, schafft Ordnung und Pflicht,
sie ist im Zentrum das ausgleichende Gewicht.
Für die Kinder hat sie stets ein offenes Ohr,
und zaubert aus der Küche die schönsten Gerichte hervor.

Gemeinsam mit den Großeltern lehrt sie gutes altes Brauchtum,
das Nähen, Stricken, Kochen oder über deutsches Heldentum.
Sie hält das Bauerngut am Laufen,
und tut nebenher noch im Hofladen verkaufen.

Fleiß und familiäre Bindung ist ihre Tugend,
dabei bescheiden und sich nicht bevorzugend.
Was der Mann im äußeren Kreis für Leistung erbringt,
dasselbe die Frau im inneren Kreise vollbringt.

Was glaubst du wer dem Bauern den Rücken stärkt?
Zu Hilfe eilt wenn sie ein Ungleichgewicht merkt?
Das ist die Bäuerin – Grundpfeiler einer jeden Nation,
die Familie und Bauernhof ist ihre ganze Passion.

Sie ist des Volkes unbekannte Heldin,
die dieses harte Leben wählt als ihre Disziplin.
Kennt ihr diesen grundwichtigen Berufsstand?
Ohne ihn noch nie ein Volk zur Blüte fand.

Dienst am Volke, so ruhmvoll soll sein Tagwerk klingen,
als Nahrung die Kraft ins Volke bringen.
Sein Mühsal und Kampf für das Ganze sei uns Beispiel,
sein ehrlicher Fleiß soll uns leuchten entgegen dem Ränkespiel.

Als Bewahrer von Brauchtum und Tradition ist er ein Hort des Wissens,
ein Wiederfinden des deutschen Gewissens.
Darob sollte es Pflicht sein, diesen Stand zu schützen,
wenn fremde Mächte ihre zerstörerischen Kräfte nützen.

Wenn blutleere Raffzähne habsüchtig ihre Hände reiben,
Gesetze beschließen und den Bauer in sein Unglück treiben.
Wenn sie ihn einem unfairen globalen Wettkampf aussetzen,
und stets das Gesetz des Blutes und der Ehre verletzen.
Dann bedarf dieser Grundpfeiler eines Volkes an Schutz,
dann sollte es heißen – Volk heraus zum Trutz!

Was glaubt ihr wer den Bauern schützen kann?
Es ist das Volk – jede Frau und jeder Mann!
Das sind wir als Teil dieser Nation,
Das sind wir als völkische Bastion.
Es sind unsere nun bekannten Helden,
für deren Opfer wir uns geschlossen zum Widerstande melden.