Mannheim: Polizisten wegen Tierquälerei verurteilt

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In Mannheim mussten sich kürzlich zwei Polizisten der Reiterstaffel vor Gericht verantworten. Die Staatsdiener sollen ihre Dienstpferde beim Training mit Dosen, Schlägen und Pfefferpaste gequält haben. Sie wurden nun schuldig gesprochen und zu einer Geldstrafe verurteilt. Lediglich für zwei Jahre soll ihnen zudem der Umgang mit den Tieren Verboten werden.

Das Gericht sah die Vorwürfe bestätigt, dass einer der Beamten dem Tier Pfefferpaste auf das Futter aufgetragen haben soll, um es so zu bestrafen. Des Weiteren wurde eines der Pferde so heftig mit einer Reitgerte geschlagen, dass es aus der Box fliehen wollte. Auch Säcke, mit Dosen gefüllt, sollen an die Tiere gebunden worden sein.

Pferde sind Fluchttiere und reagieren äußerst sensibel auf Geräusche. Ein triftiger Grund, der Pferde auf Demonstrationen oder Fußballspielen ohnehin grotesk erscheinen lässt. Zudem sind bei Pferden Verletzungen wie gebrochene Beine ein sicheres Todesurteil. Bei dem Verhalten der schlagenden Büttel wurde also der Tod des Pferdes in Kauf genommen.

Immer wieder stehen Polizisten im Fokus, mit ihren Diensttieren schlecht umzugehen. Dies liegt einerseits sicher an der Tatsache, dass ein artgerechtes Leben für diese Tiere bei der Polizei ohnehin kaum möglich ist, andererseits auch an massiven menschlichen Mängeln bei der Polizei.

Wir von der Partei der „Der III.Weg“ fordern daher eine artgerechte Haltung von Tieren sowie härtere Strafen für Tierquäler!