
Im Zuge dessen forderte die Landtagspräsidentin Aras, dass der Landtag jünger, weiblicher und diverser werden müsse. Laut Aras müsse das Parlament die Gesellschaft widerspiegeln. Nun, wenn es Aufgabe des Parlamentes ist, als Spiegelbild der Gesellschaft zu fungieren und nicht eine führende Rolle bei der Gestaltung der Zukunft von Land und Volk zu übernehmen, so ist es schlecht um Baden-Württemberg bestellt. Wenn es wichtiger ist, einen prozentualen Ausgleich zwischen Mann und Frau, behindert und nicht behindert und der 751. Geschlechtsart zu finden, dann nennt sich das wohl grüne Politik. Weiterhin kritisiert Aras, dass es zu wenig Menschen mit Migrationshintergrund im Parlament gebe.
Entsprechende Maßnahmen zur Gleichstellung sollen ab Juni entwickelt und umgesetzt werden.
Rückenwind hierfür erfährt die Landtagspräsidentin von der Staatssekretärin Ute Leidig (Grüne) aus dem Sozialministerium. Demnach sind von den 154 Landtagsabgeordneten stolze 68% Männer und der allgemeine Altersdurchschnitt liegt bei 53 Jahren. Dies gelte es zu ändern.
Des weiteren haben laut Statistik 37% der Menschen in Baden-Württemberg einen Migrationshintergrund. Dieser Anteil der Bevölkerung ist aber nicht zu gleichen Teilen im Landtag vertreten. Diese „Ungerechtigkeit“ ruft natürlich die Grünen auf den Plan, die wichtige Ressourcen hierfür verschwenden wollen, statt dort, wo das deutsche Volk diese dringend braucht.
Der Fokus der Wichtigkeit ist hierbei kaum zu übersehen. Ob das Parlament nun besser aus einem Spiegelbild der Gesellschaft besteht oder aus Personen, die das Land durch Wissen, Fähigkeit, Intelligenz und Liebe zur Blüte treiben kann, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Die Landesführung unter dem Vorsitz der Grünen hat hierzu ihr Urteil gefällt.













