
Israel mordet weiter
Der Terrorstaat Israel befindet sich kontinuierlich in Konflikten mit seinen arabischen Nachbarstaaten. Seit dem 7. Oktober 2023 finden dabei Kampfhandlungen im Gaza-Streifen statt. Nachdem Palästinenser mit Golfwägen auf zionistisch-besetztes Gebiet vorgerückt waren, wahllos Opfer töteten und Menschen entführten, führt Israel einen pausenlosen Angriff durch. Dabei wurden bislang knapp 40.000 Palästinenser im Gaza-Streifen sowie im Westjordanland getötet, annähernd 100.000 Palästinenser verletzt und ein Großteil der Region in Schutt und Asche gelegt. Gleichzeitig ist ein Ende des zionistischen Mordens nicht in Sicht. Eine reguläre Armee haben die Palästinenser nicht. Gleichzeitig versucht Israel, paramilitärische Anführer zu töten.
Nun ist es zu zwei Attacken gegen hochrangige Führer gekommen. So bestätigte Israel die Ermordung von Mohammed Deif. Der Militärchef der Hamas hieß mit Geburtsnamen Mohammed Diab Almasri. Er wurde in einem Flüchtlingslager in Chan Junis im Gaza-Streifen geboren und studierte Naturwissenschaften an der Universität des Gaza-Streifens. Dort schloss er sich 1987 der Hamas an. Er erwarb sich den Kampfnamen „Deif“, der Gast, weil er sehr oft seinen Standort wechselte und daher für die israelische Armee schwer greifbar war. Bei vorangegangen Angriffen wurde Deif mehrfach verletzt und Angehörige seiner Familie ermordet. Zum Ziel wurde er, als er von Israel als Drahtzieher hinter mehreren Selbstmordanschlägen eingestuft wurde. Er stand daher schon seit langer Zeit auf der Fahndungsliste der Israelis.
Bedeutender dürfte jedoch die Ermordung Ismail Haniyyehs sein. Er galt als Anführer der Hamas. Von der zionistischen Propaganda wurde Haniyyeh als „dschihadistischer Erzterrorist“ betitelt. Für Israel stellt die Hamas eine der zentralen Feindorganisationen dar. Bemerkenswert ist die Ermordung in einem anderen Land, die jedoch keinen Einzelfall darstellt. Haniyyeh wurde bei einem gezielten Angriff aus sein Wohnhaus mitsamt seiner Leibwachen umgebracht. Zahlreiche internationale Stimmen äußerten Kritik am Vorgehen des Terrorstaats. So verurteilte der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, den Angriff und kündigte Massendemonstrationen und Streiks an. Die Palästinenser sollten „geduldig und unerschütterlich im Angesicht der israelischen Besatzung“ sein. Auch aus Staaten wie dem Iran, der Türkei, China und Russland, die zum Teil selbst Terrorstaaten sind, kam deutliche Kritik.
Nun spekulieren Experten über einen möglichen iranischen Gegenschlag. Israel hat jedenfalls bereits vorab schon Drohungen für den Fall einer Reaktion auf die israelischen Terrorangriffe ausgesprochen. Damit rückt die Gefahr eines Flächenbrandes und eines israelischen Krieges gegen den Iran und den mit ihm assoziierten Verbänden näher. Dies könnte weitere Waffenlieferungen an den Judenstaat und schmutzige Waffengeschäfte mit den Zionisten mit sich bringen. Die Partei „Der III. Weg“ lehnt jede Solidarität mit dem Terrorstaat Israel ab und ruft zum Boykott israelischer Produkte auf.













