Die „Müllmannaffäre“: DER DRITTE WEG im Visier moralischer Saubermänner (+Video)

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Das war dann doch zu viel für ein paar Saubermänner und -weiber der BRDschen Gesellschaft der Anständigen. Einen Müllmann, der ihren täglich Dreck mitnimmt, auf daß ihre eigenen vier Wände nicht in eben jenem versinken, lassen sie ja noch angehen. Daß dieser Müllmann aber dabei eine Jacke vom „III. Weg“ trägt, geht den Demokraten zu weit. Wie kann es jemand wagen, sich offen zum deutschen Volk zu bekennen, während er einer ehrlichen Arbeit nachgeht, welche wohl jenen Gestalten durchweg zuwider und unter ihrem „Niveau“ wäre?

Dieses Niveau zu unterbieten wäre jedoch ein Vorhaben größter Anstrengung, ist jenes doch schon im Negativbereich angesiedelt. Wie anders könnte es sonst sein, daß jene „Beschützer der demokratischen Gesellschaft“ die Zeit finden, einen Müllmann bei seiner Arbeit heimlich zu fotografieren und anschließend bei seinem Arbeitgeber anzuschwärzen?

So geschehen Ende November des letzten Jahres in Römerberg (Rheinland-Pfalz), als ein Kamerad der Partei seiner Arbeit nachgehen wollte. Bei seiner morgendlichen Müllrunde trug der Kamerad über seiner Arbeitskleidung einen Kapuzenpullover vom „III. Weg“, um sogleich der Kälte Herr zu werden, wie auch seine Anhängerschaft zum Deutschen Sozialismus offen zu bekennen. Dies mißfiel scheinbar einem Autofahrer, der hinter dem Müllfahrzeug hinterhergefahren war. Anstatt wie jeder normale Autofahrer zu warten, bis sich die Möglichkeit zum Überholen bot, witterte die besagte Gestalt ihre Möglichkeit für den kurzen Ruhm des Denunzianten. Das Foto war schnell gemacht und die „Kurfürstliche Kurpfälzische Antifa“, die einen doch etwas zu monarchisch-elitär klingenden Namen hat, um ernsthaft revolutionär zu klingen, teilte das Foto sogleich öffentlich und forderte vom Rhein-Pfalz-Kreis eine Stellungnahme. Der Rhein-Pfalz-Kreis begann sich, wie es sich für eine öffentliche Institution des BRD-Systems gehört, sogleich zu winden und beteuerte, daß der Müllmann zu einem Subunternehmen gehöre und der Kreis somit moralisch rein und sauber sei. Durch diesen Hinweis geläutert, wies man jedoch sogleich darauf hin, daß man ebenso denunziatorisch agitiert und das entsprechende Unternehmen kontaktiert habe. Man erfreute sich ob der Aussicht auf durch das Subunternehmen zugesagte „personelle Konsequenzen“.

 

 

Da aber allein die Aussicht auf arbeitsrechtliche Probleme den Herrschenden nicht genügt, rückte sogleich auch die Staatsmacht aus, um unseren Kameraden zu behelligen. Mit nichts Geringerem als einer Gefährderansprache wollte die Staatsmacht den Kameraden einschüchtern. Diese hat der jedoch wohlweislich ausgeschlagen und nicht darauf reagiert.
Auch aus den erhofften „personellen Konsequenzen“ ist nichts geworden. Es gab die erwartete Kündigung nicht, welche die Antifa gierig sabbernd erhofft hatte. Unser Müllmann dreht weiter seine Runden, um den Müll der Gesellschaft zu entsorgen. Es ist allgemein bekannt, daß, wer abschieben, auch entsorgen können muß.

Bleibt zuletzt nur der „Kurfürstlich Kurpfälzischen Antifa“ von Gottes wie Kaisers Gnaden einen gutgemeinten Rat zu geben. Würden ihre Gesinnungsgenossen, anstatt andere hart arbeitende Mitglieder der Gesellschaft zu denunzieren, mehr Zeit darauf verwenden, selbst einer ehrlichen Arbeit nachzugehen, könnte sie sich unter Umständen das Bettlerschreiben auf ihrer Facebookseite sparen. Wie wäre es beispielsweise, wenn die „Kurfürstlich Kurpfälzische Antifa“ sich einmal probeweise als Müllmann versucht? Wir könnten ein Müllentsorgungsunternehmen im Rhein-Pfalz-Kreis mit erfahrenen Mitarbeitern empfehlen! Sie sollte hierzu aber lieber ihr jährliches Bad vorziehen, sonst könnte sie ein Müllmann während der Runde doch mit einem Müllsack verwechseln und im Müllwagen versenken.