Im Kriegsfall: Nur 16 Prozent würden Deutschland sofort verteidigen

Home/Politik, Gesellschaft und Wirtschaft/Im Kriegsfall: Nur 16 Prozent würden Deutschland sofort verteidigen

Der Wehrdienst ist eine Ehrensache für Volk und Heimat, dessen oberstes Gebot die Sicherheit des eigenen Volkes ist. Doch die Realität in der BRD ist eine andere, denn seit dem 1. Juli 2011 gibt es keine Wehrpflicht mehr und die Bundeswehr ist seitdem nicht mehr als eine bloße Berufsarmee im Dienste der amerikanischen Besatzer. Seit Jahren wurden die Bundeswehrsoldaten für fremde Interessen verheizt, so starben beispielsweise 59 von ihnen im Krieg in Afghanistan. Seit dem Überfall der Russischen Föderation auf die Ukraine gibt es zumindest ein Umdenken bei der volksfeindlichen Bundesregierung. Und trotz des erheblichen Spardrucks soll stärker in das Militär investiert werden und auch über die Wiedereinführung der Wehrpflicht wird diskutiert. Doch wie viele Deutsche wären eigentlich bereit, ihre Heimat zu verteidigen?

Eine Umfrage unter 1000 Menschen ergab folgende Zahlen. Während immerhin 61 Prozent der Befragten eine Wehrpflicht befürworten, wären lediglich 16 Prozent ohne zu zögern dazu bereit, Deutschland mit der Waffe zu verteidigen, weitere 22 Prozent würden dies „wahrscheinlich“ tun. Doch die klare Mehrheit wäre nicht bereit, ihre Heimat zu verteidigen. So würden 59 Prozent, im Falle eines militärischen Angriffs, „wahrscheinlich nicht“ oder gar nicht zur Waffe greifen. Mit 72 Prozent wäre die Ablehnung bei den Frauen besonders hoch, bei den Männern liegt diese bei 46 Prozent. Auch bei den über 60-Jährigen ist die Ablehnung mit 68 Prozent sehr deutlich, bei den 18- bis 29-jährigen liegt diese bei 56 Prozent. Dass Deutschland überhaupt in den nächsten fünf Jahren angegriffen wird und sich verteidigen muss, damit rechnen 27 Prozent, und dass Deutschland in diesem Zeitraum einem NATO-Mitglied zur Hilfe kommen muss, weil dieses angegriffen wird, halten 59 Prozent für wahrscheinlich.

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) will ab dem nächsten Jahr einen neuen Wehrdienst einführen, einen entsprechenden Gesetzentwurf will er dem Kabinett noch diesen Monat vorlegen. Verpflichtend soll demnach nur die Musterung sein, der Wehrdienst soll auf Freiwilligkeit basieren. Aktuell hat die Bundeswehr 183.100 Soldaten, das sind rund 2000 mehr als zum gleichen Zeitpunkt im letzten Jahr. Bis Anfang der 2030er Jahre soll die unter Waffen stehende Armee auf 260.000 Soldaten anwachsen, außerdem soll sich die Zahl der Reservisten auf 200.000 verdoppeln. Bei dem immer höher werdenden Migrantenanteil in der Bundeswehr dürfte allerdings fraglich sein, ob sich eingebürgerte Ausländer überhaupt so sehr mit der BRD identifizieren, dass sie bereit wären, Deutschland mit ihrem Leben zu verteidigen.

Die Partei „Der III. Weg“ befürwortet die Wiedereinführung der Wehrpflicht für alle männlichen Deutschen und strebt die Einführung eines Volksdienstes an, in dem neben Disziplin und Kameradschaft auch der Dienst an der Waffe gelehrt wird. Grundsätzlich hat sich eine Volksarmee jedoch nur für die Interessen des eigenen Volkes, also für den Schutz vor äußeren Feinden einzusetzen. Im aktuellen Fall wäre dies die Russische Föderation, die seit ihrem offenen Angriffskrieg in der Ukraine 2022 zur neuen, direkten militärischen Bedrohung für ganz Europa geworden ist. Mehrere Verteidigungsexperten und Nachrichtendienste rechnen unabhängig voneinander damit, dass die Russische Förderation bereits in den kommenden fünf Jahren den NATO-Bündnisfall mit einer Militäroperation im Baltikum auf die Probe stellen könnte. Gemeinsame Militärmanöver von deutschen und europäischen Truppen an den Ostgrenzen Europas zur militärischen Abschreckung der Kriegstreiber in Moskau sind demnach legitime Verteidigungsmanöver, um die Sicherheitsheitsinteressen unseres Kontinentes, in dessen Mitte Deutschland eine zentrale Verantwortung übernimmt, zu wahren.

Außerdem darf es keine Unterstützung mehr für den Terrorstaat Israel geben, der aktuell auch deutsche Waffen gegen die Palästinenser einsetzt, um diese aus ihrer Heimat zu vertreiben. Zur äußeren Sicherung Deutschlands setzt sich „Der III. Weg“ für die Schaffung der Europäischen Eidgenossenschaft auf Grundlage der europäischen Kulturen sowie der gemeinsamen Geschichte ein. Eine in diesem Rahmen gemeinsame Außen- und Verteidigungspoltik, die energisch sowohl gegen die Instrumentalisierung aus Washington, als auch gegen die Aggressionen Moskaus auftreten muss, ist ein Garant für eine antiimperialistische Ordnung auf unserem Kontinent. Deutschlands Sicherheitsinteressen sind in der Gegenwart gleichzeitig auch europäische Sicherheitsinteressen. Im Falle einer militärischen Bedrohung Europas durch einen raumfremden imperialistischen Aggressor muss sich daher auch Deutschland verpflichtet fühlen, seinen Beitrag zur Aufrechterhaltung europäischer Solidarität und zur Abwehr der Gefahr zu leisten, sei es durch logistische oder durch militärische Hilfe.

Folgt uns bei Telegram!
t.me/DerDritteWeg

1 Kommentar

  • Ich wurde bei der Infanterie als Jäger ausgebildet, jedoch würde mir es nicht eine Sekunde in den Sinn kommen, diese BRD und ihre Vasallen zu „verteidigen“. DAS wäre Volksverrat. Ende der Durchsage.

    Franz Firle 14.08.2025
    • Seine Heimat, sein Vaterland zu verteidigen hat wenig damit zu tun, die BRD zu verteidigen.
      Auch die Freikorps haben damals im Osten für deutsches Land gekämpft oder kommunistsche Aufstände niedergeschlagen und sicherlich nicht für die Weimarer Republik gekämpft..

      Redaktion 15.08.2025