Kriegsverbrechen: Putins Kinderhandel und „Knabenlese“

Home/Ausland, Ukraine-Krieg/Kriegsverbrechen: Putins Kinderhandel und „Knabenlese“

Wie wir bereits berichtet haben, sind dem Blutzaren Putin keine Mittel zu verdorben, um die Seelen ukrainischer Kinder, welche unter seiner Kriegslust leiden müssen, zu schänden. Etwa 35.000 ukrainische Kinder sind bereits in den Wirren des russischen Angriffskrieges von den Schergen des Großkhans entführt und nach Russland oder in von russischen Truppen besetzte Gebiete verschleppt worden, um dort in speziellen Umerziehungslagern ganz auf Linie des Feindes gebracht zu werden. Eine US-amerikanische Forschergruppe hat mittlerweile 13 solcher Lager in Weißrussland und 43 auf der besetzten Krim und russischem Staatsgebiet ausgemacht.

Manche dieser Kinder sind im russischen Staatsfernsehen wie Tiere vorgeführt worden, um die „edle Sache“ ihrer russischen „Retter“ zu beweisen. Ganz vorne mit dabei in dieser Infamie ist die Präsidialkommissarin für Kinderrechte der Russischen Föderation, Marija Lwowa-Belowa, die sich öffentlich selbst gepriesen hat, einen ukrainischen Jungen aus der Stadt Mariupol „adoptiert“ – lies: entführt – zu haben. Nicht nur ukrainische, sondern auch britische Beamten sehen in ihrer „Adoption“ jedoch kein Segenswerk. Vielmehr bezichtigen sie dieses putinistische Flintenweib, gewaltsame Abschiebungen ukrainischer Kinder organisiert zu haben. Die Beweislage hierfür war dem Internationalen Strafgerichtshof jedenfalls dicht genug, um schon im März 2023 einen Haftbefehl gegen sie zu erlassen.

Noch perverser muten russische Online-Kataloge an, in denen verschleppte ukrainische Kinder wie auf einem antiken Sklavenhandelsbasar feilgeboten werden. Die Käufer können sich dann ihre Kinder je nach Geschlecht, Alter und Augen- bzw. Haarfarbe aussuchen. Die verschleppten und auf dem Online-Portal angebotenen Kinder – laut der Hilfsorganisation „Save Ukraine“ 294 an der Zahl – sollen aus den besetzten ukrainischen Regionen Cherson, Mariupol und Luhansk stammen. Viele von ihnen haben ihre Eltern durch den Krieg bereits verloren und sollen nun unter einer volksfremden Identität aufwachsen. Mit dem organisierten Kinderhandel sind die Moskowiten nun endgültig auf die zivilisatorische Stufe vorderasiatisch-orientalischer Fellachenkulturen hinabgesunken.

Nun scheint der Großkhan den nächsten Schritt in seinem Kalkül gegangen zu sein. Wie ukrainische Behörden melden, müssen die entführten ukrainischen Jungen auf direkten Befehl von Putin selbst mit Erreichung des 18. Lebensjahres an der Front gegen ihr eigenes Volk antreten. Sowohl die Aussagen geretteter Kinder und Jugendlicher, als auch die Obduktion gefallener „russischer“ Soldaten, welche sich als entführte Ukrainer entpuppt haben, beweisen dies. Andrij Jermak, der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, warnte davor, daß Putin mit dieser niederträchtigen Maßnahme die nächste Generation der Ukrainer vernichten wolle. Während dieser damit die Lücken in seiner Armee schließt, die durch die Verheizung unzähliger Russen im Feuer der ukrainischen Verteidiger entstanden sind, komme er zeitgleich seinem Ziel näher, die Ukraine als eigenständige Nation auszulöschen.

Die Kinder anderer Völker zu entführen und diese später gegen die eigenen Eltern ins Feld ziehen zu lassen, erinnert unweigerlich an die brutale „Knabenlese“, welche die osmanischen Sultane in Südosteuropa betrieben hatten. Ließen die türkischen Herrscher weiße Kinder christlichen Glaubens entführen, um sie später zu Janitscharen ausgebildet ihre eigene Heimat verwüsten zu lassen, lässt der Khan am Zarenthron– ganz in asiatischer Manier, in welcher er so sehr bewandert ist – den ukrainischen Nachwuchs entführen, hirnwaschen und für seine imperialistische Eroberungslust missbrauchen. Noch immer bleiben putinistische Propagandaschleudern aus dem politischen Lager vermeintlicher „Patrioten“ uns eine Erklärung schuldig, weshalb deren beschworener „Retter des Abendlandes“ Putin sich der Methoden all jener Khane, Sultane und Tamerlane bedient, die jahrhundertelang das europäische Abendland gewaltsam zu erobern gedachten.

1 Kommentar

  • Seltsam, aber solche Fakten erfährt man in den sog. „alternativen Medien“ nicht. Dort wird Putin immer noch als „Retter des Abendlandes“ angepriesen.

    Ostland 13.08.2025