New York: Muslimischer Linkssozialist wird Bürgermeister

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In New York City ist Zohran Mamdani, indischstämmiger Muslim und Mitglied der „Demokratischen Sozialisten Amerikas“, zum Bürgermeister gewählt worden. Unterstützung erhielt der 34-Jährige unter anderem von Barack Obama, der Linken-Politikerin Ines Schwerdtner und dem jüdischen Marxisten Bernie Sanders. Führende Republikaner reagierten auf die Wahl entsetzt. In seinem Wahlkampf setzte Mamdani vorwiegend auf soziale Themen. Die jüdische Gemeinschaft New Yorks ist gespaltener Ansicht über den Pro-Palästina-Aktivisten.

 

Mamdani: Bunt, Muslim, „Sozialist“

New York: Eine Stadt, die als Herzkammer des Kapitalismus gilt. An der Wall Street ballt sich die Finanzmacht dieser Welt, bis zu zwei Millionen Juden leben hier, zahllose Filme und Serien senden ein buntes Bild in alle Welt. Seit jeher stellt die Stadt einen Traumort für geldgierige Glücksritter aus aller Welt dar. New York ist auch der Ankunftshafen für Immigranten in die USA. So zog es auch Mahmood Mamdani und Mira Nair mit ihrem Sohn Zohran Mamdani 1999 in den „Big Apple“. Zohran war in Kampala, Uganda, geboren worden und „Wokeness“ wurde ihm quasi schon in die Wiege gelegt. Seine Eltern stammen aus Indien. Sein Vater ist Politikwissenschaftler mit einem Schwerpunkt auf postkoloniale Studien, seine Mutter Filmregisseurin. Als zweiten Namen erhielt Mamdani den Namen Kwame, nach dem ghanaischen Sozialisten Kwame Nkrumah. Noch heute hat Mamdani neben der amerikanischen Staatsbürgerschaft auch die ugandische Staatsangehörigkeit.

In seiner Jugend studierte der heute 34-Jährige Afrikastudien am Bowdoin College in Maine und engagierte sich für Palästina. Außerdem rappte er zusammen mit Afrikanern. Seit Februar ist der Muslim mit einer Syrerin verheiratet. Noch bevor Mamdani 2018 die amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt, wurde er Mitglied bei den Demokratischen Sozialisten Amerikas. Viele konservative Politiker betiteln Mamdani daher als Kommunisten. Ein Ruf, der sicherlich nicht ganz abwegig ist, schließlich erhält Mamdani doch kräftige Unterstützung von Linksaußen. Zu seinen Unterstützern zählen der greise Jude Bernie Sanders, die Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez und die deutsche Linken-Politikerin Ines Schwerdtner. Auch der negride Barack Obama freute sich über den Sieg des Muslims und schrieb auf X: „Wir haben immer noch sehr viel Arbeit vor uns, aber die Zukunft sieht ein bisschen heller aus.“

Ein sehr gespaltenes Verhältnis zu Mamdani haben die Juden in New York, die ein Fünftel der Bevölkerung der Stadt ausmachen. Als Pro-Palästina-Aktivist hat Mamdani naturgemäß einen schweren Stand bei den Juden. Die Unterstützung durch Bernie Sanders, sowie entgegenkommende Aussagen für „liberale Zionisten“ dürften einige Juden beruhigt haben. Etwa ein Drittel der Juden haben Mamdani ihre Stimme gegeben. Auf der anderen Seite kündigte die jüdische Anti Defamation League (ADL) an, Mamdanis Amtsführung genau unter die Lupe nehmen zu wollen. Man erwarte von dem Muslim nichts Gutes. Man würde die Entscheidungen des neuen Bürgermeister genauestens verfolgen, um jüdische Bürger vor „antisemitischen Anfeindungen“ zu schützen. Mamdani habe in der Vergangenheit nicht nur „antisemitische Narrative“ verbreitet, sondern auch eine starke Feindseligkeit gegenüber dem jüdischen Staat an den Tag gelegt und sich zudem mit „Personen verbündet, die eine antisemitische Vergangenheit“ hätten. Die ADL will nun ein Instrument schaffen, um die Politik, Ernennungen und Maßnahmen der Mamdani-Regierung zu überwachen. Zudem solle es eine Anlaufstelle für Zeugen oder Betroffene von „judenfeindlichen Vorfällen“ geben. Vor allem sollten auch die finanziellen Entscheidungen Mamdanis unter die Lupe genommen werden.

Gerade seinen finanzpolitischen Plänen dürfte Mamdani jedoch seinen Wahlsieg überwiegend verdanken. Denn er will einen Mieten-Stopp erlassen, weitere preisgebundene Wohnungen bauen lassen, einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr anbieten und gesunde Lebensmittel günstiger zugänglich machen. Finanziert werden sollen diese Pläne durch eine Erhöhung des kommunalen Spitzen- und des Unternehmenssteuersatzes und die Aufnahme kommunaler Anleihen. Doch auch die Masse an Migranten in New York hat entschieden zum Wahlsieg Mamdanis beigetragen. So sind gerade einmal 35 Prozent der New Yorker Weiße und gut zwei Drittel besitzen im Ausland geborene Eltern oder sind selbst im Ausland geboren. Es zeigt sich, dass die demographische Verschiebung sich politisch nicht nur in Europa, sondern auch überall woanders auswirkt, wo eine bisherige Bevölkerungsmajorität immer weiter zugunsten anderer zugewanderter Gruppen schrumpft.

Spannend zu beobachten wird der Umgang der US-Regierung unter Donald Trump mit Mamdani sein. Trump hatte im Vorfeld der Wahl angekündigt, Bundesmittel für New York zu streichen, sollte Mamdani gewählt werden. Nach der Wahl schrieb der US-Präsident auf Truth Social lediglich: „…und so fängt es an“. Die Wahl Mamdamis zeigt uns vor allem, wie die Wahlen in den Gesellschaften des Westens zunehmend zu ethnischen Wahlen werden. Die Ersetzungsmigration durch raumfremde Immigranten bringt in immer mehr großen westlichen Metropolen, wie bereits schon in London, auch die volksfremden Gesichter des Multikulturalismus in Spitzenpositionen. Die weiße, autochtone Bevölkerung, die jene Gesellschaften gegründet hat, wird damit nicht nur aus dem Stadtbild verdrängt, sondern auch aus den Entscheidungsstellen und Schlüsselpositionen des Staates. Dass sich kommunistische Elemente so entschieden auf die Seite jener kulturfremder Nichtweißer stellen, um diese in Amt und Würden zu bringen, zeigt die subversive Gefahr, die vom Marxismus, aber auch vom Liberalismus, als die Ideologien der ethnischen Nivellierung, für das Überleben unserer europäischen Kultur und Zivilisation weltweit ausgeht.