III. Weg besucht „European Unity“-Konferenz in Schweden

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Am Samstag, dem 22. November fand in Schweden, unweit von Göteborg, die Neuauflage der Konferenz „European Unity“ statt. Die Konferenz mit dem Ziel, europäische Nationalisten zu Einen, wurde von der Nordischen Widerstandsbewegung organsiert. Eine Abordnung unserer Partei & Bewegung Der III. Weg war ebenfalls unter den vielen europäischen Gästen vertreten.

 

Musikalische Einleitung

Kurz nach 15 Uhr waren alle Gäste in dem rustikalen, aber dennoch wunderschönen und gepflegten Veranstaltungsort eingetroffen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Moderator wandten sich alle Blicke einem schwedischen Komponisten und Musiker zu, der an seinem Klavier saß. Der Musiker, der seit 1977 musikalisch aktiv ist und im Laufe der Jahre sowohl als Kirchenorganist, als auch als klassischer Pianist gearbeitet hat, spielte ein selbstkomponiertes klassisches Stück, das großen Anklang fand.
Es war ein episches und intensives Stück, enthielt aber auch ruhigere und technisch anspruchsvollere Passagen. Im Laufe des Abends spielte der Pianist noch mehrmals in den Pausen und gab unter anderem mehrere bekannte klassische Stücke älterer europäischer Komponisten zum Besten.

Justin Barrett

Justin Barrett – Clann Éireann

Nun war es Zeit für den ersten Redner des Tages. Der irische Nationalist Justin Barrett, ehemaliger Vorsitzender der National Party und jetziger Vorsitzender von Clann Éireann betrat die Bühne. Seine Rede war von großem Einfühlungsvermögen geprägt und enthielt sowohl humorvolle, als auch tiefgründige politische Argumente.
Er blickte auf seinen politischen Werdegang zurück und schilderte, wie ihn diese Weltanschauung als junger Mann geprägt hatte. Barrett sprach auch über die Bedeutung des historischen Nationalsozialismus und übte scharfe Kritik an dem, was er als das Vorgehen der Zionisten in Palästina und Europa bezeichnete. Nachdem er einige seiner Positionen und Ideen dargelegt hatte, erklärte der Ire abschließend seine Sicht auf den Kampf und was es bedeutet, zu kämpfen.

 

Fredrik Vejdeland

Fredrik Vejdeland – Nordische Widerstandsbewegung

Der nächste Redner war kein Geringerer als der Anführer der nordischen Widerstandsbewegung, Fredrik Vejdeland. Er begann seine Rede mit einer Erläuterung, warum er die Teilnahme an der Konferenz für wichtig hielt und welchen Zweck sie seiner Meinung nach erfüllen könnte, wobei er den kulturellen und intellektuellen Aspekt in den Vordergrund stellte.

Anschließend stellte er die Organisation und ihre Strategie vor. Themen wie die Stigmatisierung als Terrororganisation, die Rolle von revolutionären und weltanschaulichen Fragen wurden ebenfalls angesprochen. Das Publikum konnte sich zudem an geopolitischen Beobachtungen und einer allgemeineren politischen Einschätzung der zukünftigen Entwicklungen beteiligen. Besonders positiv wurde von vielen Teilnehmern gelobt, dass Vejdeland den Straßenaktivismus verteidigte und Argumente gegen den Kampf auf der Straße entkräftete.
Zum Schluss forderte er das Publikum auf, radikal, kreativ und mutig zu sein und zitierte ein bekanntes Zitat, das viele im Publikum zum Nachdenken anregte.

 

Erfrischender Opernauftritt

Während der folgenden Redepause konnten die Teilnehmer einer A-cappella-Opernaufführung eines eingeladenen Tenors lauschen. Neben einem deutschen Stück wurde „Sverige“ von Heidenstam in der Interpretation von Jussi Björling aufgeführt. Die Darbietung war sehr beeindruckend, und viele waren überrascht, wie kraftvoll eine Oper aus nächster Nähe wirken kann.

 

Tuukka Kuru

Tuukka Kuru – Die Blau-Schwarz-Bewegung

Nun war es Zeit für den vorletzten Redner des Abends, Tuukka Kuru, Gründer und Anführer der finnischen Blau-Schwarz-Bewegung. Seine Rede glich eher einem Vortrag, da er einen Film präsentierte, der seine Organisation vorstellte, sowie eine Reihe weiterer Bilder und Kurzfilme, die seine Ausführungen untermauerten. Zusammenfassend bot Kurus Präsentation eine detaillierte Beschreibung der blau-schwarzen Bewegung und ihrer politischen Arbeitsweise in Finnland.

 

Abendessen und geselliges Beisammensein

Die Konferenz war nun schon eine Weile im Gange, und es war Zeit fürs Abendessen. Die fleißige Küchenmannschaft servierte großzügige Portionen Pulled Pork mit Reis, eingelegten roten Zwiebeln, Kohl und grünen Bohnen.

 

Povl Riis-Knudsen

Povl Riis-Knudsen

Der letzte Redner der Veranstaltung, der Däne Povl Riis-Knudsen, betrat nun die Bühne. Er dürfte Mitgliedern der Widerstandsbewegung vor allem als Autor des Buches „ Nationalsozialismus – die biologische Weltanschauung“ bekannt sein, das im Informationspaket der Organisation für neue Mitglieder enthalten ist.
Riis-Knudsen sagte, er sei in einem nationalistischen Elternhaus aufgewachsen und die Weltanschaung sei ihm daher vertraut gewesen. Er erklärte, sein Vater habe in der Weimarer Republik gelebt und er selbst habe dessen Sicht auf die Geschichte lange Zeit ohne große Hinterfragung akzeptiert.
In seiner Rede äußerte er sich zu DNSB und übte Kritik an der Bewegung. Er zog außerdem Vergleiche zwischen der aktuellen politischen Lage und den Herausforderungen des Zweiten Weltkriegs sowie zwischen verschiedenen strategischen Ausrichtungen.

Er sprach auch über die Korruption in der Ukraine und lobte Tuukka Kurus‘ Präsentation. Anschließend erörterte er den Krieg in der Ukraine und hob die seiner Ansicht nach bestehenden Widersprüche im Zusammenhang mit den amerikanischen Militärbasen hervor. Abschließend sprach er über den Zusammenbruch der Sowjetunion und seine eigenen Erfahrungen in der Region während dieser Zeit.

 

Podiumsdiskussion

Die Konferenz schloss mit einer Podiumsdiskussion. Tuukka Kuru schilderte seine Erfahrungen mit dem finnischen Parlamentssystem und hob die seiner Ansicht nach zentralen Widersprüche in der finnischen Politik hervor. Fredrik Vejdeland sprach über die jahrelangen Versuche der schwedischen Regierung, die Nordische Widerstandsbewegung zu verbieten, und erörterte seine persönliche „Terror-Einstufung“.

In der offenen Diskussion kam Barrett erneut auf die Einwanderung nach Irland und das Vorgehen des irischen Staates zu sprechen. Kuru sprach anschließend über die demografische Situation in Finnland und die aktuelle Einwanderung. Riis-Knudsen kommentierte die Haltung der Regierung zur Ausländerrückführung in Dänemark und erklärte, dies sei seiner Meinung nach „nur Gerede“.
Die Podiumsdiskussion klang schließlich in einem informelleren Ton aus, wobei die Teilnehmer verschiedene Anekdoten zum Besten gaben.

Die neunstündige Konferenz war für unsere Aktivisten hochinteressant, alle Reden und Diskussionen waren in Englisch gehalten, und mit einer Bereicherung an politischen Informationen und Einblicken in die europäische Kultur machte man sich am nächsten Tag wieder auf den Heimweg.