„Als Held zu sterben heißt für immer zu leben“ – ein Nachruf für Denis Kapustin

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Am 27.12.2025 ist der russische Nationalist Denis Kapustin (auch als Denis Nikitin bekannt) an der Front gefallen. Vielen europäischen Nationalisten war Kapustin zumindest bekannt, war er doch einer der treibenden Figuren der Professionalisierung nationalistischer Kampfsportturniere. Kapustin war sein Leben lang ein Kämpfer – Kampfsportler, Hooligan und Soldat. 2008 begann er in Russland mit der Kampfsportmarke „White Rex“ und dem Organisieren eigener, nationalistischer Kampfsportturniere. Viele der dortigen Turniere stellten einen neuen Meilenstein in der Professionalisierung nationalistischer Sportveranstaltungen und einer auf Wehrhaftigkeit setzenden Gegenkultur dar. Es war nicht nur eine Marke und einzelne Veranstaltungen, sondern ein politisches Projekt, das neue Trends und Standards setzte. Nicht nur die russische Jugend sollte wieder zu Wehrhaftigkeit und einem gesunden, den völkischen Idealen entsprechenden Leben motiviert werden, „White Rex“ strahlte nach ganz Europa und in die ganze weiße Welt hinaus. Ob in Italien, in Deutschland oder in den USA, weltweit ließen sich Nationalisten vom Vorbild von White Rex motivieren. Das nationalistische Kampfsportprojekt „Kampf der Nibelungen“ etwa schilderte in seinem Nachruf:

„Als die Szene sich in Deutschland noch mit Katerstimmung und tiefer Sinnkrise in der Post-Skinheadära befand und Konzerte organisierte, war es Denis, der innovativ und allen anderen voraus (ohne sich etwas zerreden zu lassen) mit positivem Lifestyle einen Nerv bei den Unseren traf.

Er organisierte große Events mit Hunderten Besuchern und lieferte mit White Rex einen Standard, der im damaligen Mainstream mithalten konnte und darüber hinaus noch ein Stück weit edgier war. […] Im Jahr 2013 war es dann so weit, und ich reiste samt Kämpfern nach Jekaterinburg und sammelte eigene Eindrücke. Was er dort aufgebaut hat, war der Wahnsinn und an Professionalität schwer zu toppen.

Diese Eindrücke waren einer der Hauptgründe für uns, den KDN so aufzubauen. Von Anfang an war Denis bei uns zu Gast. Ob mit Kämpfern oder selbst als Kämpfer, war er bei jeder Veranstaltung von uns dabei, bis wir im Jahr 2018 ein gemeinsames Event organisierten. Es war ein Meilenstein in der Geschichte des nationalen Kampfsports.“

Kapustin war dabei nicht losgelöst von der russischen nationalistischen Bewegung, sondern Teil derselben. An seiner Seite fand man damals wie heute bekannte Namen der russischen Bewegung, wie den 2020 vom FSB ermordeten „Tessak“ oder Aktivisten der in Russland mittlerweile verbotenen Organisation „Wotanjugend“. Doch wie die BRD reagierte auch das Russland Wladimir Putins mit Repression gegen die dortige nationalistische Bewegung. Eine wehrhafte, weiße Jugend passt nicht zu einem antiweißen Vielvölkerstaat. Denis Kapustin und damit White Rex verließen wie so viele andere russische Nationalisten das Land, andere verschwanden in den Kerkern des volksfeindlichen Regimes oder wurden gleich ermordet. Kapustin ließ sich davon jedoch nicht einschüchtern: Er führte den Kampf in Europa weiter, trat als Kämpfer, Organisator und Redner auf und war mit an der Entwicklung und Professionalisierung europäischer Sportveranstaltungen beteiligt. Doch die BRD hat genauso wenig ein Interesse an einer wehrhaften deutschen Jugend, wie die Russische Förderation an einer Wehrhaftigkeit der dortigen weißen Jugend.

 

Das letzte Bild von Denis Kapustin vor seinem letzten Einsatz.

 

Dementsprechend erwirkte sie 2019 ein Einreiseverbot für Kapustin für den gesamten Schengenraum. Nach seiner erneuten Vertreibung führte er den Kampf von der Ukraine aus fort, wie verschiedene andere russische Exilnationalisten. Mit dem Beginn des russischen Angriffskrieges 2022 griff er zur Waffe, beteiligte sich an der Verteidigung Kiews und gründete das Russische Freiwilligenkorps. Von einer kleinen Gruppe baute er das Korps zu einer schlagkräftigen Einheit echter Russen aus, die an der Front gegen Putins System kämpften. Mit ihren Angriffen auf den Oblast Belgorod machten sie weltweit Schlagzeilen und schrieben Geschichte: Die vom FSB verfolgten Nationalisten kehrten bewaffnet in die Heimat zurück und zeigten der zweitgrößten Atommacht der Welt, wie Idealisten zu kämpfen wissen. Nicht umsonst verurteilte ihn Putins Russland dafür in Abwesenheit als Terrorist zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Das Russische Freiwilligenkorps hat in seinem Kampf bereits verschiedene Verluste erlitten, nun reiht sich auch ihr Gründer und Anführer in diese Reihen ein. In der Meldung seines Todes vermeldeten seine Waffenbrüder:

„Unser Anführer, der Kommandeur des Russischen Freiwilligenkorps Denis „WhiteRex“ Kapustin, war im Krieg an der Seite der Soldaten und nahm persönlich an vielen Operationen des RFK teil. Seine Taten und sein Leben als Krieger standen immer im Einklang mit seinen Worten. Denis war furchtlos und ehrlich. Er starb während eines Kampfeinsatzes wie ein Mann.“

Das Russische Freiwilligenkorps bleibt als Vermächtnis auch nach Kapustins Tod erhalten und hat bereits angekündigt, den Kampf fortzuführen. Auch nationalistische ukrainische Verbände wie das Dritte Armeekorps haben Kapustin gedacht und Rache für seinen Tod angekündigt. Es gäbe noch vieles zu sagen, und zur Wahrheit gehört, dass Kapustins Weg auch Schattenseiten kannte. Wo Männer aber für ihre Sache sterben, wo Idealisten den Soldatentod finden, hat man schweigend vor dem Grab zu salutieren. Kapustin hat als Kämpfer gelebt, er hat die gesamte europäische Bewegung geprägt und ist im Kampf für die Befreiung seiner Heimat gefallen. „Als Held zu sterben heißt für immer zu leben“ ist ein oft genutzter Satz des Russischen Freiwilligenkorps. Demgemäß wird Kapustin in der Erinnerung der russischen und europäischen Bewegung für immer leben, und spätestens mit ihm wird in Walhalla auch Russisch gesprochen.

Der revolutionären Bewegung bleibt als letzter Gruß nur ein Versprechen: Denis, der Kampf geht weiter!

1 Kommentar

  • Ein sehr würdevoller Nachruf, für einen der wohl bekanntesten und tapfersten Verteidiger für das Weiße Abendland. Dennis ist es gelungen, die restliche Ehre der europäischen = echten Russen zu retten. Er zeigte uns sowohl mit dem Wort wie auch mit der Tat dass nicht alle Russen wie der Blutzar und seine Steppenhorden sind. Ich bin der Meinung, dass wir von nun an den 27. Dezember zum Dennis ´´White Rex´´ Kapustin Gedenktag machen sollten.

    Martin 29.12.2025
  • Ein Blutzeuge aus Russland. Männer wie er und sein Opfer formten damals neue bessere Zeiten – ein Lichtblick in der Dunkelheit. Auf dich in Walhalla, Denis!

    Furchtlosundtreu 29.12.2025
  • Ein bemerkenswerter Mensch. Habe mich mit ihm mehrmals im Rahmen von Kampfsportturnieren unterhalten über die Situation in Russland. Seine Trainings waren auch sehr intensiv und effektiv. Auch zwischenmenschlich ein Charakter mit dem man auf Anhieb gut kann.

    Sein Schicksal hat sich erfüllt! Denis für immer in unseren Reihen!

    Ralf 29.12.2025