Der imperialistische Krieg der israelisch-angloamerikanischen Achse gegen den Iran setzt Europa nicht nur durch die Verknappung des Öltransits durch die Straße von Hormuz und damit einhergehender Energiepreissteigerungen zu, sondern auch durch die Stärkung Russlands, das aus den steigenden Ölpreisen vermehrt Profit schlagen kann. Gut ein Viertel seiner Staatseinnahmen bezieht die Russische Föderation aus dem Verkauf von Öl, sodass die Ölpreissteigerungen durch den von Trump und Netanjahu vom Zaun gebrochenen Krieg im Iran dem Putin-Regime Milliarden Dollar an Mehreinnahmen bescheren. Die Rede ist von etwa 760 Millionen Dollar pro Tag für Moskaus Kassen bzw. 24 Milliarden US-Dollar für den ganzen Monat März. Nicht zuletzt hat der Kriegstreiber und Kreml-Verbündete Trump die Sanktionen auf russisches Öl kürzlich gelockert und damit Putin signalisiert, dass auch er aus dem unnötigen und durch die zionistische Lobby eingefädelten Iran-Krieg als Gewinner herausgehen kann.
Doch die Ukraine, die sich in einem Überlebenskampf gegen den russischen Imperialismus und seines Landraubes auf ukrainischem Territorium befindet, konnte zuletzt Russlands Pläne, aus dem Ölgeschäft seine Kriegskasse zu rehabilitieren, erfolgreich durchkreuzen. Mit wirksamen Drohnenangriffen auf die russischen Ostseehäfen Primorsk und Ost-Luga konnte Kyjiw den Ölexport Russlands und damit die Finanzierung des fortlaufenden Angriffskrieges in der Ukraine empfindlich stören. Reuters berichtete am letzten Mittwoch, dass rund 40 Prozent der russischen Ölexportkapazitäten derzeit nicht zur Verfügung stünden. In Kombination mit den durch ukrainischen Drohnenangriffen zugefügten Schäden im Schwarzmeerhafen von Noworossijsk, dem Ausfall der Druschba-Pipeline und der sich häufenden Beschlagnahmungen von Tankern der russischen Schattenflotte durch europäische Staaten hat sich für Moskau die schwerste Unterbrechung des Ölexports in der jüngeren Geschichte Russlands ergeben.
Es zeigt sich, dass Europa und die Ukraine durchaus in der Lage sind, selbstständig ihre Sicherheitsinteressen verteidigen zu können. Auch wenn die europafeindliche Trump-Administration in Washington klar zu verstehen gibt, dass sie sich um das Schicksal der Ukraine wenig schert und stattdessen lieber einen Krieg im Auftrag der israelischen Völkermörder gegen den Iran führt, bei dem sie die europäischen Vasallen gerne einbinden würde, hat Europa jüngst gezeigt, dass es sich nicht unter allen Umständen zu Befehlsempfängern Washingtons macht. Nun gilt es, die Emanzipation Europas von der amerikanischen Hegemonie konsequent voranzutreiben. Die USA, die so eindeutig gegen die Sicherheitsinteressen Europas spielen, haben bewiesen, dass sie ein unzuverlässiger Partner sowohl für die europäischen NATO-Staaten, als auch für die Ukraine sind.
Die Zukunft unseres Kontinents liegt in der Europäischen Eidgenossenschaft als einem europäischen Staatenbündnis, das unabhängig sowohl von Moskau als auch von Washington seine Sicherheitsinteressen durchsetzen kann. Weder soll sich Europa auch künftig weiterhin an angloamerikanischen Angriffskriegen im Auftrag der zionistischen Kriegstreiberlobby beteiligen, noch soll es tatenlos dabei zusehen, wie sich die putinistische Kriegsmaschinerie an der von Washington und Tel Aviv heraufbeschworenen Ölkrise gesundstoßen kann. Als europäische Nationalrevolutionäre stehen wir nach wie vor auf dem Standpunkt, dass sich Deutschland und Europa nicht durch die raumfremden Hegemonialmächte im Westen und Osten in ein Abhängigkeitsverhältnis zwingen lassen dürfen. Die von Washington einkalkulierten Verlockungen des vermeintlich billigen Russenöls während der von den USA selbst herbeigeführten Ölkrise, die Europa wieder stärker an Moskau binden sollen, muss ein um seine Souveränität bedachtes Europa widerstehen können, denn nichts wäre eine größere Demütigung für unseren stolzen Kulturkontinent, als nach all den Kriegsdrohungen und Erpressungen der Putin-Administration sich wieder freiwillig zu Bittstellern um russische Energieträger zu machen.













