
Dass die Unterlagen der NSDAP-Mitgliedschaften überhaupt in die Hände des Feindes gelangen konnten, ist auf den Verrat eines Mannes namens Hanns Huber zurückzuführen, der im April 1945 als Chef einer Papiermühle den Auftrag erhielt, die Karteikarten der NSDAP mit den Namen der Mitglieder zu vernichten. Doch anstatt Millionen von Deutschen vor dem Pranger der Sieger mit ihrer Willkür und Rachejustiz zu schützen, hat er die Mitgliedskarten bis zum Eintreffen der Alliierten aufbewahrt und sie anschließend den nach Bayern einrückenden US-Amerikanern übergeben. Die Karteikarten selbst lagerten bis 1990 in West-Berlin und waren nur mit Genehmigung der US-Besatzer zugänglich, bevor sie nach der Wende ans Bundesarchiv abgegeben wurden. Die Mikrofilme der hochsensiblen Datenbank, die 16 Millionen Dokumente umfasst, sind bis heute im Besitz der US-National-Archives. Dass die BRD die Daten bisher noch nicht veröffentlicht hat, liegt an dem strengen Datenschutz in Deutschland, das die Akten einer Person erst hundert Jahre nach ihrem Geburtsdatum freigibt und Anfragen nur einzeln beantwortet, anstatt das ganze Archiv online zugänglich zu machen.
Doch die ihrer Obsession des Schuldkults frönenden Nationalmasochisten werden dennoch enttäuscht sein. Bislang beantworten die Informationen des Archives nur, ob jemand NSDAP-Mitglied gewesen ist oder nicht. Nicht aus welchen Beweggründen heraus jemand Parteimitglied wurde oder ob er an tatsächlichen oder angeblichen „Verbrechen“ nach Definition der heute Herrschenden beteiligt gewesen ist. Da dennoch einige Karteikartenbestände kurz vor dem Krieg zerstört werden konnten, überliefert die Datenbank auch keine lückenlose Archivierung aller ehemaligen NSDAP-Mitglieder. Geschätzt können dennoch um die 90 Prozent aller Mitgliedschaften zurückverfolgt werden. Außerdem leidet die Suchfunktion der Datenbank an technischen Mängeln. So kommt es vor, dass der richtige Name am falschen Wohnort gesucht wird oder Beruf und Nachname vertauscht werden.
Der langjährige Leiter der Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“, Johannes Tuchel, zeigt sich trotzdem zuversichtlich, dass heutige Deutsche etwas über die Motivation ihrer Vorfahren beim Parteieintritt in die NSDAP erfahren können. So gibt die Länge der Mitgliedsnummer Aufschluss darüber, ob jemand bereits vor der Machtübernahme 1933 in die Partei eingetreten ist oder erst später, wie viele frühere Opportunisten. Wegen dem Neumitgliederansturm 1933, unter denen auch viele „Märzgefallene“ fielen, hatte die NSDAP sogar zeitweise einen Aufnahmestopp verhängen müssen. Wer aber bereits vor 1933 Parteimitglied war oder gar zu den „alten Kämpfern“ gehörte, ist sehr wahrscheinlich als überzeugter Anhänger des Nationalsozialismus einzustufen, denn in der Kampfzeit war die Mitgliedschaft in der Bewegung noch mit Gefahren und deutlichen gesellschaftlichen Benachteiligungen verbunden. Auch gab es laut Tuchel keinen Mitgliedszwang in der Partei und keine Benachteiligungen für Nichtmitglieder, sofern sie nicht dem öffentlichen Dienst oder Staatseinrichtungen angehörten. Niemand könne also behaupten, er habe keine andere Wahl gehabt, als in die Partei einzutreten oder hätte als Nichtmitglied Repressionen befürchten müssen.
Und dennoch waren fast 20 Prozent aller erwachsenen Deutschen freiwillig NSDAP-Mitglied geworden. Tuchel dazu: „Das ist eine Minderheit, aber eine große. Man kann die NSDAP durchaus als Eliteorganisation bezeichnen, die ihre eigenen Regeln und Gesetze hatte und die staatstragende Institution des Dritten Reichs war“. Und nicht nur das. Trotz vieler Fälle, in denen Opportunismus eine Rolle gespielt haben mag, sagt Tuchel weiter: „Ein Eintritt in die NSDAP war natürlich ein Bekenntnis zum nationalsozialistischen Staat und damit zu seinen Grundlagen.“ Mindestens ein Fünftel der damaligen Deutschen hatte dieses freimütige Bekenntnis zu seiner Staatsführung und Regierung somit freiwillig abgelegt, während heute gerade einmal lächerliche 1,2 Prozent der BRD-Staatsbürger Mitglieder der „großen“ Volksparteien von CDU/CSU und SPD sind. Grund genug also für so einige der heutigen, durch die Umerziehung der Nachkriegszeit ihrer nationalen Ehre beraubten Nachfahren der Erlebnisgeneration, auch in der eigenen Familie „Nazis“ aufspüren zu wollen, um sich anschließend mit pathologischen Schuldritualen „reinzuwaschen“. Doch hätten sich wirklich über 10 Millionen Deutsche über Nacht von einem „bösen“ Kult verführen lassen können? Oder reift nicht in immer mehr Deutschen heute die Erkenntnis, dass man uns in 90 Jahren Fremdherrschaft hanebüchene Lügen über jene Zeit erzählt hat und es keinen Grund gibt, sich für seine Ahnen zu schämen?
Wir als Nationalrevolutionäre rufen es deshalb frei heraus: Nieder mit dem Schuldkult! Unsere Großeltern waren keine Verbrecher!














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