Lettland: Deutsch statt Russisch an Schulen

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Gute Nachrichten aus Lettland: Der kleine Staat im Baltikum möchte seine Bindungen an Europa auch in kultureller Hinsicht stärken. Ab diesem Schuljahr darf an lettischen Schulen daher nicht mehr Russisch unterrichtet werden. Stattdessen wird Deutsch als zweite Fremdsprache gefördert. Die Zahl der Deutschlehrer hat stark zugenommen, immer mehr Schüler wollen die deutsche Sprache erlernen.

Lettland verbindet eine lange und positive Geschichte mit dem deutschen Volk. Unter anderem geht die Gründung der Hauptstadt Riga auf den Bremer Bischof Albert von Buxthoeven zurück. Als Architekten, Kaufleute und Ritter haben Deutsche im Baltikum kulturschöpferisch gewirkt. So steht Lettland auch heute noch, nach Jahrzehnten sowjetischer Fremdherrschaft, Europa kulturell näher als dem stark asiatisch geprägten Russland. Die Partei DER III. WEG setzt sich für die Errichtung einer Europäischen Eidgenossenschaft als starkes Bollwerk gegen alle raumfremden Hegemonialmächte ein.

 

Deutsche Kultur begeistert

Viele Deutsche blicken heute voller anerzogenem Selbsthass auf ihr eigenes Volk und sehen ihr eigenes Land überwiegend negativ. Dabei ist Deutschland aufgrund seiner schöpferischen Leistungen im Ausland nach wie vor beliebt. Deutsche Autos, deutsche Architektur, deutsches Bier, deutsche Technik: Viele Europäer schätzen, was deutscher Fleiß, deutsche Disziplin und deutscher Ordnungssinn erschaffen. Insbesondere in den Ländern, die heute vom russischen Imperialismus bedroht sind, wächst das Interesse an Deutschland heute sogar noch. So wissen beispielsweise die Letten noch genau, was es bedeutet, Teil der „russischen Welt“ zu sein. Gerade deswegen orientiert man sich in Lettland wieder stärker am Westen, sprich: an Europa.

In Lettland bedeutet das zum einen, dass man sich militärisch stärker gegen die Gefahr aus dem Osten wappnet. Zum anderen jedoch auch, dass man den russischen Einfluss aus dem eigenen Land bannen möchte. So hat man in der lettischen Hauptstadt Riga beispielsweise das sowjetische Mahnmal zum „Tag der Befreiung“ durch die Rote Armee entfernen lassen.

Nun möchte man auch im Bereich der Sprache etwas ändern. Lettland war bis 1991 Teil der Sowjetunion, und Moskau hat permanent versucht, die Letten zu Sowjetbürgern umzuerziehen. Das beinhaltete auch die Aufoktroyierung der russischen Sprache. Noch heute spricht ungefähr ein Drittel der rund 1,85 Millionen Letten zu Hause Russisch. An den Schulen wurde die Sprache als Fremdsprache unterrichtet. Ab diesem Schuljahr ist das anders. Russisch darf nun glücklicherweise nicht mehr an den Schulen des Landes als Fremdsprache unterrichtet werden.

Dafür ist Deutsch sehr gefragt. Inzwischen lernen rund 57.000 lettische Kinder die deutsche Sprache. Etwa 600 Deutschlehrkräfte gibt es an den Schulen. Das sind doppelt so viele wie noch vor einigen Jahren. Viele deutsche Unternehmen sind in Lettland tätig, sodass die Sprachkenntnisse später eine nützliche Rolle spielen können. Auch Deutschlands Universitäten haben einen guten Ruf in Lettland und ziehen Studenten an. Am Goethe-Institut in Riga sind Fortbildungen für Quereinsteiger als Deutschlehrer ausgebucht. Im ganzen Land werden Deutschlehrkräfte gesucht.

Auch historische Gründe könnten für das Interesse an der deutschen Sprache eine Rolle spielen. Zum einen verbindet hierbei die jüngere Geschichte. Nach dem Ersten Weltkrieg kämpften deutsche Freikorps mit lettischen Kräften zusammen gegen den Bolschewismus. Im Zweiten Weltkrieg kämpften wiederum rund 160.000 Letten auf deutscher Seite gegen die rote Flut aus dem asiatischen Osten, unter anderem in der Lettischen SS-Freiwilligen-Legion. Doch vor allem sind in Lettland noch heute die Spuren deutschen Wirkens sichtbar. Ab dem Jahr 1200 zogen deutsche Siedler im Rahmen des germanischen Zuges gen Osten nach Lettland. 1201 gründete der deutsche Bischof Albert die spätere Hansestadt Riga. Die Deutschen waren zwar in Lettland stets eine Minderheit, die selten mehr als 5 bis 10 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachte, und doch war ihr Einfluss enorm. Sie wirkten insbesondere in den Städten und schufen sich aus diesem Aufbauwerk heraus eine starke Machtposition. Noch im 19. Jahrhundert besaßen die Deutsch-Balten rund 80 Prozent des Grundbesitzes. Die Spuren deutschen Wirkens dürften bei vielen Letten noch heute einen positiven Eindruck hinterlassen, im Gegensatz zum Verfall und zur Tristesse sowjetischer Hinterlassenschaften.

Die Partei DER III. WEG steht für ein starkes und selbstbestimmtes Europa, in dem Deutschland als dessen natürliches Zentrum eine Führungsposition einnimmt. Für die Zukunft unseres Landes ist es wichtig, dass unser gesamter Kontinent in den Händen unserer weißen Völkerfamilie bleibt. Nicht nur allein die amerikanische Fremdherrschaft muss zurückgedrängt werden, es ist ebenso wichtig, den verderblichen neobolschewistischen Imperialismus aus dem Osten abzuwehren, der immer mehr Teile Osteuropas der Hegemonie Russlands unterwerfen will. Wir setzen uns daher für die Schaffung einer Europäischen Eidgenossenschaft als starke Macht eines geeinten Europas ein.

Komm‘ in die nationalrevolutionäre Bewegung und kämpfe auch Du für ein souveränes Europa, das wieder Herr über sich selbst sein kann!

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