
Besonders eifrige Gutmenschen nahmen die mutigen Worte des Pfarrers als Anlass für einen Beschwerdebrief an das zuständige Bistum Eichstätt, um die gesellschaftskritische Meinung des Predigers zu verurteilen und ihn dadurch mundtot zu machen. Auch die Süddeutsche Zeitung sprang auf den meinungsfeindlichen Zug auf und versuchte Zawilak zu verteufeln. Bilder des ehemaligen Jägers, welche ihn mit seiner legal erlegten Beute auf einer Afrika-Safari zeigten, mussten vorübergehend herhalten, um den Pfarrer als satanischen Tierquäler zu geißeln.
Ob und wie das Bistum nun auf den Beschwerdebrief und die Hetz-Passagen der Systempresse reagiert, bleibt abzuwarten. Der Kirche wäre jedenfalls empfohlen, sich lieber anderen Themengebieten zu widmen, als die Mutigen unter ihnen zu zensieren. Das Bistum Regensburg verweigert zum Beispiel seit Jahren eine Zusammenarbeit mit Organisationen, welche die Missbrauchsfälle in der Domspatzenschule restlos aufzuklären versuchen. Diese Tatsache lässt nur eine einzige Vermutung als plausibel erscheinen: Sie versuchen hochrangige Mitglieder des Klerus vor einer Strafverfolgung zu schützen. Es scheint jedenfalls so, als ob auch die Systempresse bei der Aufklärung von Missbrauchsfällen weiter auf Verschwiegenheit setzt und die unliebsame Meinung eines Pfarrers als willkommenes Ablenkungsmanöver instrumentalisiert.













