Detmold: Stadtverwaltung akzeptiert Antifa-Symbol an der Alten Pauline

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Trotz umfangreicher Sanierungsarbeiten lässt die Stadt Detmold ein Antifa-Symbol an einer Hauswand der „Alten Pauline“ bestehen. Hierüber ist nun ein Streit im Detmolder Stadtparlament entfacht.

Obwohl die Denkmalgeschütze „Alte Pauline“, welche vom „Autonomen Kultur- und Kommunikationszentrum“ (KID) genutzt wird, in den letzten Wochen auf Kosten des Steuerzahlers umfangreich saniert und sogar das Gebäude neu gestrichen wurde, ließ die Stadtverwaltung ein 30 Jahre altes Antifa-Zeichen unberührt. Schön säuberlich wurde um das weit sichtbare Symbol der „Antifaschistischen Aktion“ herum gepinselt. Und dies nicht aus Unwissenheit, sondern gerade aufgrund seiner politischen und kulturhistorischen Bedeutung wolle die Stadt das Symbol erhalten. Denn es gebe schließlich keinerlei Bedenken wegen einer möglichen Verfassungswidrigkeit des Zeichens. Außerdem bringe das militante Antifa-Symbol vielmehr eine Gegnerschaft zum Faschismus zum Ausdruck. Die Detmolder Freien Wähler (FW) wollen nun das umstrittene Symbol schnellstmöglich beseitigt wissen.

Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Rüdiger Krentz will so ein Zeichen aber nicht an öffentlichen Gebäuden akzeptieren. „Das Symbol der Antifa auf der hellen Wand erweckt den Eindruck eines Antifa-Stützpunktes vor Ort. Dies darf in einem städtischen Gebäude nicht geduldet werden." zitiert die Lipper Zeitung den Fraktionsvorsitzenden. Denn schließlich handelt es sich bei der „Antifaschistischen Aktion“ um eine Gruppierung, die immer wieder schwerste Straftaten begeht und als gewaltbereit eingestuft wird. Und sowas dürfte die Stadt weder dulden noch unterstützen Krentz weiter. FDP und SPD sehen keinen Grund zum Handeln. Denn schließlich sei das Symbol ja schon seit Jahrzehnten auf der Hauswand zu sehen. Würde man auch so gelassen bei einem aufgemalten Hakenkreuz reagieren oder wäre das da plötzlich was ganz anderes?

Anstatt sich der Sache anzunehmen, stellt Bürgermeister Rainer Heller lieber die Frage nach dem Denkmalschutz in den Raum: „Hier steht auch die Frage im Raum: Haben wir das Zeichen mit unter Denkmalschutz gestellt? Ist es nicht auch bedenkenswert, wie das Symbol dahin kam?"

„Der III. Weg“ fordert die konsequente Verfolgung von linken Straftätern, die Streichung der Finanzmittel für linke Projekte wie im sogenannten „Kampf gegen Rechts“ und die Durchsetzung der Gesetze gegen Linksextremisten.