Ideenwerkstatt 2016

Europa brennt. Feuerwehrmänner gesucht.

Wie ihr wahrscheinlich – hoffentlich – bemerkt habt, war es auf etschlichter.info in letzter Zeit ruhiger. Das bleibt vorerst auch so. Warum? Wir arbeiten an zahlreichen Projekten und Initiativen, die neben Geld, Kreativität und Energie nunmal auch Zeit beanspruchen. Zeit, die wir uns sparsam einteilen müssen, da wir sie uns leider auch nicht aus den Fingern saugen können.

Europa ist in Bewegung, nur die Bewegung fehlt. So wie wir an zahlreichen Projekten arbeiten, arbeiten auch viele andere Idealisten in ihren Gruppen an einer Wende, die aus dem wachsenden Chaos erfolgen muss. Mit manchen dieser Gruppen teilen wir unsere Weltanschauung, mit anderen nur das Verständnis um die politische Notwendigkeit unseres Handelns. Denken wir dabei zum Beispiel an diverse Parteien oder patriotische Gruppierungen, die zwar Kernprobleme erkennen, jedoch weiterhin fest im demokratischen System verankert sind. Die Qual mit der Wahl und Künstlicher Patriotismus.

Während Parteien wie FPÖ oder AfD Aufwind verspüren, ist es seltsam ruhig um den sogenannten „Nationalen Widerstand“ geworden. Das Sammelsurium an unterschiedlichen „nationalen“ Ideen, Aufrechten und Hedonisten, V-Männern, Faulpelzen und Bier- und Konzertaktivisten, sieht seinem wohlverdienten Grabstein entgegen. Keine Träne muss hier vergossen werden. Die Lähmung, die diese lose, zerstrittene und inhaltlich undefinierte „Gruppe“ in den letzten Jahrzehnten verspürt hat, zeigt sich in den nicht greifbaren Ergebnissen, der hohen Fluktuationsrate innerhalb ihrer Reihen, sowie der Ohnmacht angesichts einer reellen Chance auf Veränderung. Lassen wir dabei die Systempartei NPD nicht außen vor, die in Zeiten der offenkundig gewordenen und unübersehbaren Massenzuwanderung gnadenlos an ihrem einstigen Kernthema versagt. Die selbsternannte „soziale Heimatpartei“ hat dabei zusätzlich das Kunststück geschafft, sich – trotz der Auswünsche des Kapitalismus von Altersarmut bis Zuwanderung – von einer offen neoliberalen Partei den Rang ablaufen zu lassen. Ob Dummheit oder vorgegebene Strategie des Systems scheint dabei einerlei. Das Ergebnis bleibt dasselbe. Totenstarre.

Jammern alleine reicht nicht. „Irgendetwas“ tun aber auch nicht. Deshalb rufen wir zur Ideenwerkstatt 2016 auf. Die Kernfragen lauten dabei nicht weniger als: Was muss nach dem „Nationalen Widerstand“ kommen? Wenn diese weit gefasste Frage euch zu diffus erscheint, haben wir hier noch einzelne Impulse für euch:

  • Rückzug aus der Öffentlichkeit oder politische Neukonzeption?
  • Differenzierung von patriotischen Gruppen
  • Reelle Projekte oder weltanschauliche Theoriearbeit?
  • Auslese und Abgrenzung
  • Konzepte für Europa und Deutschland 2030

Diese Ideenwerkstatt soll nicht einzelne Personen erreichen, sondern alle, die sich in unserem Sinne um unser Vaterland bemühen. Schreibt uns – Kommentare, E-Briefe, Artikel, Tweets usw. sind das Ziel dieser Werkstatt. Damit etwas werden kann, muss es begonnen werden. Und damit fangen wir jetzt an. #IdWs_16

Quelle: Etschlichter