
Diese hatte im Kampf gegen den Bolschewismus und für eine unabhängige Ukraine immer wieder mit der deutschen Armee zusammengearbeitet, was natürlich für hiesige Journalisten ein unverzeihbares Verbrechen darstellt. Bereits bei der Parade zum Unabhängigkeitstag ( hier zu sehen) am 24. August in Kiew begrüßten sich der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak und Soldaten gegenseitig mit dem Ruf. Kritik dafür hagelt es sowohl aus Westeuropa als auch aus dem Kreml. „Der Ursprung des Spruchs ist die Kopie einer bekannten nationalsozialistischen Begrüßung, die ich nicht wiederholen will“, wird etwa Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, zitiert.
Die Neueinführung des bekannten Nationalistengruß ist nur eine von mehreren neuen Gesetzen und Maßnahmen zur Stärkung des Nationalstolzes und des Heimatbewusstseins in der Ukraine. So begrüßenswert solche Maßnahmen aber auch sind, so muss dennoch klar erkannt werden, dass die derzeitige ukrainische Regierung nicht das Maß der Dinge ist. Diese macht sich in vielen Fällen immer noch zu Handlagern des US-amerikanischen Imperialismus und biedert sich der Europäischen Union an. Zurecht weisen die radikal-nationalistischen Kräfte in der Ukraine, insbesondere in der Azov-Bewegung, darauf hin, dass die nationale Revolution, die ihren Beginn auf dem Maidan nahm, noch nicht beendet ist.













