„Der III. Weg“ marschiert in Kiew (+Video)

Home/Ausland, Parteigeschehen, Video/„Der III. Weg“ marschiert in Kiew (+Video)

Ähnlich wie im letzten Jahr reiste eine Delegation unserer Partei in die ukrainische Hauptstadt Kiew, um wertvolle Einblicke in den Kampf um eine neue ukrainische Ordnung zu erhalten und um mit den Nationalisten Seite an Seite auf der Straße zu stehen. Neben dem Besuch des Kosakenhauses, welches im Zuge der Revolution besetzt und als Kulturzentrum ausgebaut wurde und der Besichtigung des „Atek“- Geländes, welches unter anderem als ein Quartier für den politischen Arm der Azov-Bewegung dient, stand die Teilnahme am „Marsch der Nation“ auf dem Plan. Letzteres bildete mit Abstand den eindrucksvollen Höhepunkt.

Am späten Sonntagnachmittag des 14. Oktober führte der Weg für unsere Delegation ins Kiewer Stadtzentrum zum sogenannten „Marsch der Nation“. In diesem Jahr waren im Vorfeld an unzähligen Standorten im Stadtgebiet kleine Infostände des politischen Armes des Asov-Regiments „Nationales Korps“ aufgebaut. An diesen Ständen lagen neben der parteieigenen Zeitung gelbe Armbänder mit der Aufschrift „In den Reihen der Nation“ aus, welche für die an diesem Tag stattfindende Demonstration vorgesehen waren.


Über 15.000 Nationalisten verschiedenster Organisationen fanden sich an diesem offiziellen Feiertag zusammen, um an den Gründungstag der Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA) vor 76 Jahren zu erinnern. Die UPA arbeitete zwischenzeitlich mit dem 3. Reich zusammen und kämpfte nach Kriegsende bis Anfang der Fünfzigerjahre gegen die Rote Armee weiter. Hauptorganisatoren dieses Marsches waren die Azov-Partei „Nationales Korps“, Swoboda (Freiheit) und Prawy Sektor (Rechter Sektor). Zudem ist es weiterhin eine Fortführung des Kampfes um die Vollendung der nationalen Revolution aus dem Jahre 2014, gut bekannt als die Maidanproteste, bei denen über 100 Menschen (in der Ukraine „die himmlischen Hundert“ genannt) im Kampf gegen eine korrupte Regierung von den Kugeln aus den Läufen der Polizisten kaltblütig ermordet wurden.

Unter der Parole „Ruhm der Ukraine – Den Helden Ruhm“ setzten sich die Massen in einem eindrucksvollen Fahnenmeer in Bewegung. Diese ist im Übrigen die verpflichtend eingeführte nationalistische Grußformel für Polizei und Armee. Jener Gruß ist nicht nur seit Jahren fester Bestandteil der ukrainischen nationalistischen Bewegung und ertönte immer wieder während der Maidan-Revolution, sondern stammt ursprünglich von der während des Zweiten Weltkriegs tätigen Organisation Ukrainischer Nationalisten (UON) unter ihrem Führer Stephan Bandera. Die Neueinführung des bekannten Nationalistengrußes ist nur eine von mehreren neuen Gesetzen und Maßnahmen zur Stärkung des Nationalstolzes und des Heimatbewusstseins in der Ukraine.


Der kraftvolle Demonstrationszug wurde am Rande von der „Nationalen Garde“ begleitet, welche ebenfalls zur aufstrebenden Bewegung gehört und gut erkennbar an den Splittertarnjacken ist. Inmitten des imposanten Marsches liefen auch unsere Aktivisten vom „III. Weg“ Fahne an Fahne mit den ukrainischen Nationalisten. Ganze Straßenzüge wurden in blau/gelben Rauch gehüllt, bengalische Lichter entflammten und am Rande verfolgten Ukrainer aller Altersgruppen gespannt und sichtlich begeistert das Aufgebot der nationalen Opposition. Anders wie in den von Kulturmarximus und Umerziehung geplagten Ländern wie etwa die BRD standen am Rande des Aufzugs keine Menschen mit hasserfüllten Gesichtern, die in ihrem Wahn gegen ihr eigenes Volk hetzen, sondern Menschen von Jung bis Alt, denen die Zukunft von Heimat und Nation am Herzen liegt.


Der Marsch führte vorbei am Maidanplatz, um den überall Gedenktafeln der Opfer mit prachtvollen Blumengestecken zu sehen sind, bis hin zu einem großen Platz, auf dem die Endkundgebung stattfand. Auf einer groß aufgebauten Bühne sprach Azov-Führer Andriy Biletsky zu den Teilnehmern. Seine Ansprache bestand aus einem Schwur, dem Schwur der Nation, welcher ein Nationalist mit seinem Blut an eine Gefängniswand geschrieben haben soll. Im späteren Verlauf traten noch Musikgruppen und Künstler auf.


Am Montag fand dann die dritte Auflage der „Reconquista“ Konferenz statt. Mitten im Herzen der ukrainischen Hauptstadt sammelten sich in einem Restaurant der Azov-Bewegung Hörer und Redner aus ganz Europa und sogar den Vereinigten Staaten von Amerika. So sprachen etwa Alberto Palladino, Auslandsbeauftragter der faschistischen CasaPound-Bewegung, und Greg Johnson, Autor des „Manifest des Weißen Nationalismus“ und Angehöriger der alternativ right – Bewegung, zu dem voll besetzten Saal. Auch ein Angehöriger unserer Bewegung sprach zum Thema „Deutschland – Revolution oder Untergang“. Den Zuhörern konnten dort unsere Ansichten zur allgemeinen Situation in unserem Land dargelegt und die politische Arbeit unserer Partei vorgestellt werden.