Migrationsbewegung über der Balkanroute steigt stark an

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Während Themen wie Klimaapokalypse, Brexit und selbstverständlich der allgegenwärtige Rechtsterrorismus in den letzten Wochen und Monaten die Medienlandschaft dominierten, spitzt sich unbeachtet von der bundesrepublikanischen Systempresse die Lage auf der Balkanroute erneut zu. Immer größere Menschenmengen setzen sich wieder in Bewegung. Ihr Ziel: Europa und natürlich die BRD, wo ein sorgenloses Leben auf Kosten der Steuerzahler auf sie wartet. „So hat damals die Krise 2015 begonnen“, sagt die Schweizer Justizministerin mit Blick auf die derzeitige Entwicklung. Dass es sich dabei um keine Übertreibung handelt, beweisen die Zahlen der Behörden.

Zwischen Griechenland und Nordmazedonien ist ein Anstieg der Migranten von über 150 Prozent zu verzeichnen, in Kroatien von über 30 Prozent und in Bosnien von 76 Prozent, wo die Auffanglager vor meist jungen Männern schon überlaufen. Die Dunkelziffer derer, die den Behörden entgehen, wird noch viel höher sein. Gründe, diese zu meiden, werden etliche haben, darunter auch die, die mit dem Ende des IS in Syrien der Justiz entgehen wollen und daher eine neue Heimat in Europa suchen. Viktor Orbán erklärte bereits mit Blick auf den Sturm, der sich hier zusammenbraut, die ungarische Grenze notfalls mit Gewalt zu verteidigen. Die Bundesregierung hat es dagegen bis jetzt noch nicht für nötig empfunden, das deutsche Volk über die Möglichkeit einer weiteren großen Asylflut zu informieren. Aus gutem Grund, denn man kann sich vorstellen, was los wäre, wenn die Kanzlerin offen und ehrlich erklären würde, dass mal wieder 1 bis 2 Millionen „Fachkräfte“ in unser Land kommen würden.

Noch zu lebhaft sind die Erinnerungen an die Kölner Silvesternacht oder den Anschlag vom Breitscheidplatz, stets wachgehalten von all den kleinen alltäglichen Bereicherungen, die uns die letzte Asylflut brachte. Die Ankündigung einer weiteren würde Geister rufen, die man in Berlin zu Recht fürchtet. Viel lieber verschweigt man daher, was los ist und stellt das Volk, wenn es zu spät ist getreu der Politik der Alternativlosigkeit, einfach vor vollendete Tatsachen und erklärt, nun sei es eben so und jetzt könne man nichts mehr daran ändern. Es könne ja gehen, wem dies nicht gefalle.

1 Kommentar

  • Saudações do Brasil! Nacionalistas lutem por suas fronteiras.

    Claudio Roberto de Oliveira 03.11.2019