
Farbanschlag auf Nationaldenkmal des ersten deutschen Reichskanzlers
Der Vandalismus der BLM-Akteure hat nun auch die deutsche Hauptstadt erreicht: Das Bismarck-Nationaldenkmal am „Großen Stern“ im Berliner Tiergarten wurde von bislang unbekannten Tätern mit pinker und goldener Farbe beschmiert. Am Sockel der Statue des „Eisernen Kanzlers“ hinterließen die Vandalen in schwarzen Buchstaben die Botschaft „Decolonize Berlin“ („Berlin dekolonialisieren“).
Die anonymen Schmierfinken wollen ihren Vandalenakt offenbar als Protest gegen den deutschen Kolonialismus verstanden wissen. Flugblätter, die am Zaun des Denkmals befestigt wurden, fordern eine Auseinandersetzung mit den angeblichen „Verbrechen deutscher Kolonialgeschichte“.
In der beschränken Weltsicht der BLM-Aktivisten steht das Bismarck-Denkmal für „Rassismus“ und „Unterdrückung“, da es einem Mann gedenke, der ein „Antidemokrat“ und „Wegbereiter des deutschen Kolonialismus“ gewesen sei. Diese plakative Kategorisierung Bismarcks zeigt, dass sich die selbsternannten Vorkämpfer für die Rechte von Schwarzen offenkundig in keinster Weise mit der Person Bismarcks auseinandergesetzt haben. Bei Otto von Bismarck handelt es sich um eine sehr vielschichtige Persönlichkeit, die sich solchen plumpen Kategorisierungsversuchen per se entzieht, was durch ein wenig Lektüre in den einschlägigen Biografien und Geschichtsbüchern schnell deutlich würde. Doch dies liegt natürlich gar nicht im Interesse der BLM-Bilderstürmer mit ihrer ausgeprägten Neigung zu Schubladendenken und unreflektiertem Aktionismus.
Das Flugblatt enthielt den Hashtag #DecolonizeBerlin und bezieht sich damit auf ein Bündnis gleichen Namens, an denen verschiedene Vereine beteiligt sind, die deutschlandweit die Umbenennung von Straßen fordern, die „koloniale Verbrechen“ verherrlichen oder „rassistische Bezeichnungen“ enthalten. Auf Nachfrage von Medienvertretern stritten Vertreter des Bündnisses jede Beteiligung an der Farbattacke ab. Weder das Bündnis selbst, noch dessen Mitgliedsvereine seien in irgendeiner Form an dieser Aktion beteiligt gewesen. „Decolonize Berlin“ sei auch nicht der Verfasser des am Tatort hinterlassenen Flugblatts.
Statuen preußischer Militärführer besudelt
Neben dem Denkmal für den ersten deutschen Reichskanzler wurden auch mehrere Statuen preußischer Generäle Opfer von Farbanschlägen. Auf dem Zietenplatz in Berlin-Mitte beschmierten Unbekannte mehrere Standbilder und übersprühten Straßen- und U-Bahn-Schilder der Mohrenstraße.
Auf dem Zietenplatz, benannt nach dem preußischen General Hans Joachim von Zieten, befinden sich Statuen von vier bedeutenden Militärführern Preußens, die sich im Siebenjährigen Krieg (1756 bis 1763) verdient gemacht haben: Generalfeldmarschall Kurt Christoph Graf von Schwerin, Generalleutnant Hans Karl von Winterfeldt, Generalfeldmarschall Jakob von Keith sowie General der Kavallerie Friedrich Wilhelm von Seydlitz. Die Täter besprühten die Statuen mit dem Slogan „Decolonize the City“.
Was genau die genannten Persönlichkeiten mit „deutschem Kolonialismus“ zu tun haben, erschließt sich wohl nur, wenn man über eine vergleichbare krude Weltsicht verfügt, wie die Urheber der Schmierereien. Auf der Grundlage historischer Fakten lässt sich jedenfalls kein derartiger Zusammenhang herstellen. Die dümmliche Aktion offenbart lediglich den geistigen Horizont und die bestehenden Bildungslücken der Schmierfinken.














Mir ist ein Kolonialverbrechen während der Kaiserzeit bekannt, nämlich die brutale Niederschlagung des Herero-Aufstandes. Allerdings war Bismarck zu diesem Zeitpunkt bereits lange verstorben. Dies zu wissen ist bei den BLM-Faschisten wohl etwas zu viel verlangt.
Tja…………. wir geben alles her – und Erdogan nimmt sich immer mehr: Zuletzt erst die Hagen Sophia.
Kleinhirn an Großhirn. Wieso an Großhirn, das gibt es doch bei diesen Leuten nicht.
All diese auf links gedrehten, in einer Hand die Flasche Bier und in der anderen die Farbsprühdose, das ist unsere Zukunft? Danke!?
Darum sind diese Gestalten auch so leicht von ihren Politischen Erziehern zu beeinflussen.