Am 75. Jahrestag der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg haben vier Minister der aktuellen japanischen Regierung der etwa 3,1 Millionen gefallenen Soldaten und zivilen Opfer am umstrittenen Yasukuni-Schrein in Tokio gedacht. Umstritten, weil dort auch 14 sogenannten verurteilten Kriegsverbrechern unter den Millionen japanischen Kriegstoten gedacht wird. Bildungsminister Koichi Hagiuda habe mit seinem Besuch den Seelen seinen Respekt erweisen wollen, „die sich edel während des Kriegs geopfert haben.“ Ministerpräsident Shinzo Abe, der selbst den Schrein zuletzt im Dezember 2013 besucht hatte, sagte auf einer Gedenkveranstaltung: „Wir werden nie vergessen, dass der Frieden und Wohlstand, den wir heute genießen, auf den ultimativen Opfern der Kriegstoten beruht.“
Grundlegend möchte der rechtskonservative Ministerpräsident Shinzo Abe die Nachkriegsverfassung reformieren, da diese Verfassung nicht der einer unabhängigen Nation entspreche, da sie Japan 1946 von der Besatzungsmacht USA aufgezwungen worden sei.

Quelle: Wikipedia / Takashi Ueki

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