
So wurden nun von Aktivisten des „III. Weg“-Stützpunktes Mittelsachsen frische Aroniabeeren geerntet und verarbeitet. Die Aroniabeere, auch Apfelbeere genannt, ist eine vielfältig einsetzbare, winterharte Pflanze, deren Blüten auch die Bienen erfreuen. Sie wächst an sommergrünen Sträuchern und gehört zu den Rosengewächsen. Die erbsengroßen schwarzen Früchte, die ab Mitte August bis Oktober geerntet werden können, schmecken süß-säuerlich-herb und sind voller Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und schützen das Immunsystem. Mehr als 5-15 Beeren sollten allerdings nicht roh verzehrt werden, da es sonst zu Durchfall kommen kann. Wir haben die Beeren zu Saft und Marmelade verarbeitet.
Rezepte
Saftverarbeitung:
Die Früchte wurden geerntet, gewaschen und anschließend mit Wasser eine halbe Stunde aufgekocht. Da die Apfelbeere sehr herb im Geschmack ist und wir nicht mit Zucker arbeiten wollten, haben wir stattdessen einfach ein paar Heidelbeeren (wahlweise auch gern andere Früchte) zur Verarbeitung hinzugefügt.
Danach drückte man die Beeren durch ein Sieb. Der pure Saft, der übrig bleibt, wurde nach dem Siebvorgang erneut für 20min. mit einer Zimtstange aufgekocht. (Gewürze können variieren) Fertig ist der Saft.
Marmeladenverarbeitung:
Für die Zubereitung einer eigenen Marmelade werden Apfelbeeren und Heidelbeeren (wahlweise andere Früchte) gewaschen, entstielt und anschließend mit Wasser aufgekocht. Mit einem Pürierstab und einem Päckchen Gelierzucker werden die Früchte zu Marmelade verarbeitet.
Wenn man lieber auf Zucker verzichten möchte, kann man auch den Gelierzucker durch Honig ersetzen, allerdings ist die Marmelade dann nicht so lange haltbar.
















Ich habe die Beeren schonend an der Luft getrocknet für meine jährliche Winterteemischung. Sehr schmackhaft!
Anmerkung:
Man ,,ersetzt,, den Gelierzucker nicht durch Honig. Da Honig nicht geliert. Dafür bietet sich z.b. agar agar an als Alternative. Den Honig erst an die erkaltete Masse geben zum Süßen.