Das System ist gefährlicher als Corona, auch in Bremen

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Die sogenannte „Coronakrise“ ist vor allem eines: eine Systemkrise. Den Virus wird man besiegen oder kontrollieren können. Bleiben werden die einschneidenden Erfahrungen rund um den Virus, um seine Ursachen, die Maßnahmen der Bundesregierung und die Spaltung der Gesellschaft. Die Globalisierung offenbarte ihre Gefahren und die BRD zeigte voll und ganz, was sie unter Demokratie versteht und zu welchen Dingen sie bereit ist.

Dies zusammen, mit den wirtschaftlichen Spätfolgen der Pandemiebekämpfung, wird den Bürgern noch lange im Gedächtnis bleiben, wenn der Virus schon lange vergessen ist. Aus diesem Grund läuft unsere Kampagne zu Corona auch unter dem Motto „Das System ist gefährlicher als Corona!“. Zu ihr wurde am 22. November auch in Bremen eine Flugblattverteilung durchgeführt, um jene zu erreichen, die jetzt dabei sind, aufzuwachen.

 

 

 

Für unsereins, Nationalisten, die teils schon viele Jahre im politischen Kampf aktiv sind, mag das Verhalten der Herrschenden nicht wirklich überraschend sein. Doch so mancher Bundesbürger, der glaubt, dass die Demokratie in diesem Land etwas mit Volksherrschaft zu tun hat, erlabt gerade ein böses Erwachen.

 

Die Maske fällt

Wie Eltern, die ihre Rotzlöffel belehren, redet die Politik von oben herab mit denen, die angeblich den Souverän darstellen sollen. Mit immer überzogeneren Maßnahmen und wildem Aktionismus versuchen sie ihre Ahnungslosigkeit bei der Virusbekämpfung zu kaschieren. Die Kollateralschäden dieser Ahnungslosigkeit schiebt man derweil vor sich her, versucht das Unvermeidliche mit immer größeren Hilfspaketen hinauszuzögern und wiederholt die Phrase von der Solidarität so gebetsmühlenartig, wie man noch „Wir schaffen das“ rief, als die Asylanten die Kriminalstatistiken schon bereicherten.

Unterstützt werden sie damals wie heute von den Medien, die sich selbst nur allzu gut in der Rolle der Schulmeister gefallen, die das dumme Volk zu belehren haben. Wer sich nicht belehren lässt, der bekommt die Nazikeule zu spüren, die liberaler als jemals zuvor geschwungen wird.

Vorne mit dabei sind Vertreter der „Zivilgesellschaft“ wie die Amadeu-Antonio-Stiftung, die seit Anfang der Pandemie auf biegen und brechen versucht, Impfgegner und Maskenverweigerern noch Antisemitismus zu unterstellen. Dass ein großer Teil der Anti-Corona Bewegung schon auf den ersten Blick kaum etwas mit der klassischen Rechten zu tun hat, wird dabei ignoriert. Zu gut passt das Narrativ von der rechtsextremen Gefahr, selbst wenn die „Nazis“ Regenbogenfahnen schwenken. In der Tat sehen sich etliche Coronarebellen als Kämpfer gegen den vermeintlichen Faschismus des BRD-Regimes. Ihre Kritik an den Maßnahmen steht fundamental auf der Basis persönlicher Freiheitsrechte und Individualismus, was sie zu durchaus radikalen Vertretern eben jenes Zeitgeistes macht, den wir kritisieren. So werfen sich am Ende beide Seiten vor, Faschisten zu sein, was Bände über die Qualität des politischen Diskurses in diesem Land spricht.

 

 

Das große Ganze

Das Chaos ist damit komplett. Auf der einen Seite steht ein System, das jeden Tag mehr Menschen von sich entfremdet, und auf der anderen eine Bewegung, die heterogener kaum sein könnte und die alles bietet, von berechtigter Kritik bis zu den absurdesten Thesen, nur keine Antworten. Viele, die dort an der Spitze stehen, sind selbst noch frisch Erwachte, die im Nebel stochern, die nur Corona und die Beschränkungen sehen. Das große Bild sehen sie nicht. Dass der Staat, dessen Polizei sie niederknüppelt, nicht erst seit Gestern so ist. Dass die Medien schon ihre Lügen druckten, bevor Corona auch nur ein Begriff war. Dass dieses System schon volksfeindlich war, lange bevor viele der neuen Rebellen auch nur geboren waren. Jenes System ist das Problem, nicht Corona. Corona ist nur der Katalysator für Ereignisse, die jede andere Krise hätte auslösen können.

 

Wir haben dies erkannt. Deswegen ist unsere Kritik radikal und revolutionär. Deswegen lautet unsere Parole: „Das System ist gefährlicher als Corona!“