Human Rights Watch prangert die Türkei der Unterstützung von Dschihadisten in Syrien an

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch klagt die Türkei an, sie unterstütze die Kriegsverbrechen der sogenannten Rebellen im Kampf gegen Syriens Präsidenten Assad.

 
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat am 11. Oktober 2013 einen 89-seitigen Bericht veröffentlicht, in dem sie das Blutbad in Latakia von der Türkei unterstützten Rebellengruppen anprangert.

Diese islamistischen Rebellen töteten im August in der syrischen Provinz Latakia mindestens 190 Zivilisten und brüsten sich mit dem Blutbad auf YouTube, Facebook und Twitter. Das Ziel ihrer Angriffe waren Alawiten, die mehrheitlich Assad unterstützen.

In dem Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch wird die Türkei als direkter Unterstützer der Dschihadisten ausgemacht. Die Verfasser berufen sich dabei auf Angaben von Sicherheitskräften, Journalisten, Diplomaten und Entwicklungshelfern.
 

  • Die meisten ausländischen Dschihadisten, die im nördlichen Syrien operieren, haben ihre Einreise über die Türkei organisiert. Ein Entwicklungshelfer berichtete, manche Aufständischen würden direkt in die türkische Stadt Hatay fliegen und dort von anderen Dschihadisten abgeholt und nach Syrien gebracht werden.
 
  • Ebenso sollen die Dschihadisten ihre Waffen, Geld und sonstigen Nachschub aus der türkischen Stadt Hatay erhalten. In der Türkei werden ebenfalls die verletzten Dschihadisten der Rebellen behandelt.
  • In dem die Türkei den islamistischen Rebellengruppen in Syrien unter die Arme greift, unterstützt sie indirekt das sogenannte Terrornetzwerk al-Qaida, welches sie und ihre US-Partner vorgeben, bekämpfen zu wollen.
Neben der Unterstützung der "Rebellengruppen" aus der Türkei, bilder der US-Geheimdienst CIA sowie militärische Spezialkräfte heimlich syrische Rebellen aus. Das jeweils zweiwöchige Training erfolge auf Stützpunkten in Jordanien und der Türkei. Die Rebellen würden unter anderem im Umgang mit Panzer- und Luftabwehrraketen geschult, berichtete die Zeitung New York Times unter Berufung auf einen US-Regierungsbeamten und einen syrischen Rebellenkommandeur.

Selbstverständlich liefern auch die bundesdeutschen Schlapphutbehörden von Verfassungsschutz und BND besatzungshörig dem amerikanischen Geheimdiensten Informationen frei Haus. Auch die Bundeswehr bespitzelt die syrische Regierung in Damaskus und erlangt dabei Informationen, die wiederrum in den USA landen.
 

Die elektronische Kriegsführung gegen Syrien wird von der Bundesregierung indes als „nationale Krisenfürsorge“ verniedlicht, um den grundgesetzwidrigen Lauschangriff der BW-Söldnertruppe öffentlich zu rechtfertigen.

Ein elektronischer Lauschangriff stellt eine unausgesprochene Kriegserklärung an das syrische Volk dar und entlarvt die Bundesregierung als dreiste Lügner, wenn diese immer wieder behauptet, sich an Kriegsmaßnahmen gegen Syrien nicht zu beteiligen.

Die Partei DER DRITTE WEG lehnt neben der Stationierung und Unterhaltung fremder militärischer Stützpunkte auf deutschem Territorium auch eine Beteiligung an Kriegseinsätzen der Bundeswehr im Ausland kategorisch ab. Ziel der Partei DER DRITTE WEG ist der Austritt Deutschlands aus der NATO.

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