Die Holocaust-Bilderausstellung „Yad Vashem“ in Israel berichtet schaurig-traurig über das Los der Juden während des Dritten Reichs. Mehr als zwei Millionen Besucher weinen sich jährlich durch das staatlich getragene Zentrum. Nun soll diese „Erfolgsgeschichte“ auch außerhalb des zionistischen Gebildes fortgeschrieben werden. Für die Yad-Vashem-Außenstelle hat man sich dabei einen besonderen Standort angemaßt: Das ehemalige NSDAP-Parteienviertel in München. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist glücklich: „Bayern wird für Yad Vashem ein gutes Zuhause sein“. Die Partei DER III. WEG lehnt die geplante architektonische Zumutung bereits jetzt aufgrund der hohen Kosten von rund 200 Millionen Euro für den deutschen Steuerzahler entschieden ab.
Ein ausrangierter Reichsbahnwagen, eine dunkle Gruft, unzählige Fotos in schwarz-weiß
Die Zeit schreitet voran, das Dritte Reich ist immer länger her, die Zeitzeugen werden weniger – die „Erinnerungsstätten“ hingegen immer mehr. Für viele Deutsche ist die Zeit des Nationalsozialismus – man kann es begrüßen, man kann es kritisieren – eine Zeitepoche, zu der man keinen persönlichen Bezug mehr hat. Die Generation, die diese Zeit aktiv miterlebt und mitgestaltet hat, ist nahezu ausgestorben, selbst ihre Kinder sind bereits hochbetagt. Schon heute fällt es deutlich schwieriger, der Jugend einen Bezug zum Holocaust und vor allem den daraus angeblich folgenden zeitlosen Konsequenzen – Israel als BRD-„Staatsräson“ – zu vermitteln. Es ist absehbar, dass kommende Generationen über „Nazi-Gräuel“ denken werden, wie mongolische Kinder heute über die Schrecken von Dschingis Khans Horden.
Das darf nach dem Willen der Umerzieher unseres Volkes natürlich nicht passieren, denn das deutsche Volk soll nach dem verlorenen Kriege auf Geheiß bestimmter Elemente bis zu seinem Volkstod auf ewig „nach Auschwitz erzogen“ werden, wie es Theodor W. Adorno einmal formulierte. Das denken sich jedenfalls all jene, die ein gesondertes Interesse an dem „singulären“, „alles übertreffenden“ Holocaust haben. Und so glänzen immer mehr goldglänzende Messing-Steinchen auf deutschen Kopfsteinpflastern, so wird die Zahl einschlägiger Ausstellungen immer mehr und der Umfang der Thematik im Schulunterricht immer voluminöser. Während in Berlin ein Mahnmal für im Kriege umgekommene Polen entstehen soll, bekommt München eine weitere Gedenkstätte für die vermeintlich allerunglücklichsten und wichtigsten Opfer aller Zeiten. Es genügt nicht mehr, dass Münchner Schüler verschreckt in Dachau in einen großen Ofen starren, es reicht auch nicht, multimedial im NS-Doku-Zentrum berieselt zu werden, nein, es braucht eine neue Ausstellung, koste es was es wolle.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der Bayerische Landtag, Münchens Stadtrat und Charlotte Knobloch, Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, haben sich bemüht und waren erfolgreich. München bekommt eine Zweigstelle der Yad-Vashem-Ausstellung. Nachdem erst im vergangenen Jahr eine staatlich subventionierte Synagoge in der bayerischen Landeshauptstadt neu eröffnet wurde, kommt nun also eine neue Stätte „jüdischen Lebens“.
Was bietet das Original? Der fränkische Bratwurst-Desperado und Corona-Law-and-Order-Polizeiführer Söder war schon oft auf großer Israel-Tour. Yad Vashem hat er sich nicht entgehen lassen. Attraktionen sind etwa ein unterirdischer Raum, in dem 1,5 Millionen jüdische Kindernamen in Dauerschleife abgespielt werden. Wer alle Namen und Daten erfahren möchte, muss drei Monate in der abgedunkelten Gruft sitzen bleiben. Ungewöhnlich ist ein alter Reichsbahnwagen, der über dem Abhang auf einer ins Nichts führenden Brückenkonstruktion steht. Der Reichsbahnwagen ist ein Geschenk der polnischen Regierung an Israel. Wie die polnische Regierung an das deutsche Bahntransportmittel gelangt ist, bleibt Spekulation. Darüber hinaus gibt es 107 Steinwände, auf denen Liebhaber hebräischer Schrift die Namen von über 5000 nicht mehr existenten jüdischen Gemeinden entziffern können. Hauptattraktion jedoch ist die „Halle der Namen“. Hier kann man Namen, persönliche Daten und Bilder toter Juden unter einer riesigen Kuppel auf sich wirken lassen.
Nun jubelt Söder. Zwar ist die Arbeitslosigkeit in Bayern angestiegen, die Immobilien sind teurer geworden und auch die Messerattacken wurden unter Söder zahlreicher, aber: Bayern ist eine „Ehre“ zuteil geworden! Bayern hat sich gegen Leipzig und Nordrhein-Westfalen als Ausstellungsstandort durchgesetzt. „Die Entscheidung zeigt unsere enge Beziehung zur jüdischen Gemeinde und zu Israel.“ Das glaubt man Markus Söder sofort! Es brauche „Gedenk- und Bildungsstätten“ wie Yad Vashem, damit niemals vergessen wird, was passiert ist, so der bayerische Ministerpräsident.
Was genau nun auf München zurollt, das ist noch unbekannt. Die Eröffnung ist für spätestens 2029 geplant. Da werden die Münchner dann noch (voraussichtlich) sieben Jahre auf die zweite S-Bahn-Stammstrecke, die bereits seit neun Jahren gebaut wird, warten müssen. Die Yad-Vashem-Außenstelle wird zwar offenbar von Israel aus geleitet, aber vom deutschen Steuerzahler – den auf ewig schuldigen Nachfahren der „Verbrechergeneration“ – bezahlt. Die bayerische Staatskanzlei hat Kosten von über 200 Millionen Euro eingeplant. Ein genauer Bauplan ist noch nicht bekannt, dennoch dürfte das Gemäuer ein Fremdkörper im ästhetisch ansprechenden ehemaligen NSDAP-Parteienviertel bleiben. Schon jetzt sticht das NS-Dokumentationszentrum, ein deformierter Betonklotz, negativ aus dem Gesamtbild hervor. Nichts soll mehr – nach dem Willen der Herrschenden – an das alte München aus jener Zeit erinnern, in der Deutsche noch stolz auf ihre Herkunft und ihr Land sein konnten und in der die Schändung deutscher Soldatenehre und ein pathologischer Schuldkult noch undenkbare Frevel waren.
Die nationalrevolutionäre Partei DER III. WEG lehnt die geplante Yad-Vashem-Außenstelle in München rundherum ab und verlangt ein Ende der Schuld- und Sühnekultur, wie sie von dieser Republik mit fortschreitender Zeit in immer groteskeren Formen inszeniert wird! In Punkt 4 unseres Parteiprogramms stellt sich unsere Parteibewegung auf den Standpunkt, dass ein gesundes Nationalbewusstsein gefördert werden muss.
Schließ‘ auch Du Dich unserer Bewegung an und sorge dafür, dass unsere Kinder und Kindeskinder dereinst stolz auf die Geschichte ihres Volkes und seiner Geschichte blicken und in einem Land leben können, das von einer positiven Identität unserer über die Jahrhunderte überlieferten Kultur und Tradition geprägt ist!














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