Die bayerische Landeshauptstadt München hat einen neuen Bürgermeister gewählt. Der Grünen-Politiker, Homosexuelle und bekennende Israel-Fan Dominik Krause löst den Sozialdemokraten und entschlossenen Asyl-Förderer Dieter Reiter ab. Was hat die Münchner bei ihrer Wahl motiviert? Was ändert sich? Warum ist die Entwicklung in München für uns Nationalrevolutionäre relevant? Eine Analyse.
Cannabis, Israel, Schwuler: Dominik Krause
Großer Jubel bei den Münchener Grünen: Nach über 40 Jahren sozialdemokratischer Herrschaft haben sie es geschafft, den Bürgermeister-Thron zu erobern. Ihr Kandidat ist ein 35-Jähriger, der polarisiert. So betitelt sich Krause selbst stolz als „Oberbürgaymeister“ und betont damit seine homosexuelle Ausrichtung. Nicht nur nationalistische Beobachter fragen sich, ob München mit diesem Bürgermeister einen neuen Tiefpunkt in der Entwicklung seiner politischen Landschaft erreicht hat. Krause ist nicht nur Aushängeschild der schwulen Szene Münchens, sondern auch ein entschiedener Befürworter der Cannabis-Legalisierung. In einem Interview sprach er sich für einen „entspannten Umgang“ mit der Droge aus, deren Konsum man einfach „hinnehmen“ solle. Außerdem gilt Krause als großer Anhänger Israels. Er ist Mitglied der umstrittenen Deutsch-Israelischen Gesellschaft, die von dem durch einen Pädophilie-Skandal bekannten Volker Beck geführt wird. Passend abgerundet wird das Bild von Krause durch den Umstand, dass er seit 2016 dem Vorstand von „München ist bunt! e.V.“ angehört und sich gegen „Rechts“ engagiert.
Dennoch ist unwahrscheinlich, dass sich in München viel zum noch Schlechteren verändern wird. Das hat den Grund, dass im notorisch rot wählenden München ohnehin kaum Spielraum für eine noch „offenere“ Gesellschaft ist. Durch das Land gingen die Bilder, als im Zuge der Asylflut 2015 invasive Asylforderer euphorisch am Münchner Hauptbahnhof begrüßt und mit Kuscheltieren und Blumen empfangen wurden. Zum sogenannten „Pride-Month“ zu Ehren sexueller Randgruppen werden hier, subjektiv beobachtet, mehr Regenbogenfahnen gehisst, als in den 1930er-Jahren Hakenkreuzfahnen. Zusätzlich wehen in zentraler Innenstadtlage noch speziellere Fahnen, wie die Fahne der „Bears“. Hinter diesem englischen Fremdbegriff verbergen sich Schwule mit ausgeprägtem Barthaar sowie starker Brust-, Bauch- und Schambehaarung. Die linksextreme Szene Münchens zudem verfügt über diverse Immobilien, die sich über großzügige Zuschüsse aus städtischen Fördertöpfen freuen können.
Warum haben die Münchner nun überhaupt ihren „roten“ Bürgermeister durch einen „grünen“ ersetzt? Zunächst einmal muss zur Einordnung erwähnt werden, dass viele Münchner der Stichwahl zwischen Pest und Cholera fern geblieben sind. Ganze 42,9 Prozent der Wahlberechtigten (inklusive Briefwähler) haben zwischen Reiter und Krause gewählt. Dann dürften zwei Motive eine Rolle gespielt haben. Amtsinhaber Dieter Reiter ist bei der „woken“ Wählerschaft durch zwei Kardinalfehler in Ungnade geraten. Zum einen hat er in einer Besprechung ein Zitat des bayerischen Barden Fredl Fesl wiedergegeben, in dem das Wort „Neger“ vorkommt. Ein Skandal in einer „weltoffenen“, auf „Antirassismus“ konditionierten Gesellschaft der Münchener Schickeria! Völlig irrelevant ist dabei, dass Reiter selbst alles andere als ein „Rassist“ ist und sogar einen Preis für sein Engagement in der sogenannten „Flüchtlingshilfe“ erhalten hat. Zum anderen hat Reiter einen, vorsichtig formuliert, nicht ganz so transparenten Umgang mit üppigen Nebeneinkünften beim FC Bayern München an den Tag gelegt. Der blond-blauäugige und blutjunge Krause wiederum konnte beim Wähler auch mit Versprechungen punkten, Münchens größtes Problem, die Mietpreisexplosion, anzugehen.
Wie kommt es nun, dass München überhaupt so „links-grün-versifft“ ist? Schließlich könnte man meinen, dass die Münchner aus gravierenden Fällen von Ausländerkriminalität wie dem Amoklauf am OEZ oder dem letztjährigen Anschlag auf eine Verdi-Demonstration etwas gelernt haben sollten. Verschiedene Faktoren tragen dazu bei, dass in der ehemaligen „Hauptstadt der Bewegung“ so konstant antideutsch gewählt wird. München ist eines der Machtzentren des BRD-Systems. Hier sind nicht nur Bierbrauereien, sondern auch internationale IT-Konzerne, Universitäten und Rundfunkanstalten angesiedelt. Hier wohnen die Menschen, die nicht durch den allgemeinen Niedergang dieser im Kern verrotteten Republik gefährdet sind. Viele Münchner zählen zu den Menschen, die vom herrschenden System tatsächlich profitieren, auf einer hohen sozialen Ebene rangieren oder sich einen Aufstieg in der Hierarchie der BRD erhoffen dürfen. Auch wer für einen der zahlreichen exotischen geisteswissenschaftlichen Studiengänge an der Ludwig-Maximilian-Universität eingeschrieben ist, wird sich eher nicht revolutionäre politische Veränderungen wünschen.
Finanzieller Wohlstand ist einer der Gründe, warum viele Münchner Parteien wählen, die den politischen Status quo zementieren. Eben weil in München viele Funktionäre des herrschenden Systems wohnen, ist der soziale Druck in entsprechenden Milieus auch groß, bei der (Regenbogen)-Fahne zu bleiben. Dann muss auch gesagt werden, dass München, abgesehen von bestimmten stark kriminalitätsbelasteten Bezirken, verhältnismäßig sicher ist. Im vergangenen Jahr ist München zum 50. Mal Deutschlands sicherste Großstadt über 200.000 Einwohner geworden. Ausgeprägte kosmopolitische, linksalternative und schwule Milieus tragen zur politischen Entwicklung in München bei. Und dennoch: In der Hauptabstimmung erreichte Krause nur etwas mehr asl 30 % der Stimmen. Man könnte also mit einiger Zuversicht behaupten, dass 70 % der Münchner eigentlich keinen Bock auf einen grünen Bürgermeister hatten.
Darf man nun als Nationalrevolutionär München getrost abschreiben? Ist es sinnvoller, sich in das vermeintlich ruhige Hinterland zurückzuziehen? Sollte man sich ausschließlich um „konservative“ Bürger, die Abgehängten und Verachteten in den Kleinstädten und Dörfern sowie um die Abstiegsbedrohten in diesem System bemühen? Die Antwort lautet Nein. Wer in Deutschland die Systemfrage stellen und die regierende Politik zum Guten verändern will, der muss den Willen zur Macht aufbringen. Und der Weg dorthin führt nur über die Machtzentren, die nicht auf dem Land liegen. Wer ein einiges Vaterland anstrebt, der muss Wirtschaftsführer, Intellektuelle, Arbeiter, Angestellte und Bauern hinter seinem Banner vereinen. Es braucht auch die Professoren, die Ärzte, die Forscher und Erfinder. Als Nationalrevolutionäre dürfen wir also nicht den Weg des vermeintlich geringsten Widerstandes gehen, sondern müssen durch progressive Politikansätze auch den Gegner überzeugen, der im anderen politischen Lager steht. Wer unsere Landsleute verloren gibt oder behauptet, dass die Bürger „zu dumm“ seien, der kapituliert. Der legt offen, dass er selbst zu faul oder zu behäbig ist, den großen Kampf um die Köpfe und Herzen unseres Volkes anzugehen.
Wir brauchen keine Defätisten, die nur meckern und klagen können. Wir brauchen aufrechte Deutsche, die vor dem schwersten politischen Kampf, den man überhaupt kämpfen kann, nicht zurückschrecken. Aus was für einem Holz bist du geschnitzt? Gibst du dich mit populistischer Wutbürgermentalität zufrieden oder willst du nationalrevolutionär sein? Wenn letzteres auf dich zutrifft, dann komm‘ in unsere Bewegung und hilf dabei mit, dass Städte wie München dereinst wieder so deutsch werden, wie zu ihren Glanzzeiten vor 90 Jahren!













