
Nach dem überlegenen 2:0-Sieg der kroatischen Nationalelf in Zagreb lief Simunic in Richtung der Heimfans und rief ihnen inbrünstig "Za Dom – Spremni!" zu, was übersetzt etwa „Alles für die Heimat“ heißt. "Za Dom – Spremni!" war auch der nationalistische Gruß der historischen Ustascha-Bewegung (siehe Bild oben), dem sich aber auch heute noch alle volkstreuen Kräfte in Kroatien bedienen, um so ihrer Vaterlandsliebe Ausdruck zu verleihen. Die Ustascha-Bewegung war während des Zweiten Weltkrieges mit dem Deutschen Reich verbündet.

Die inzwischen vollkommen eu-hörige kroatische Justiz zeigt sich allerdings nicht so heimatverbunden und sprach eine Strafe von umgerechnet 3.270 Euro gegen den 35jährigen Fußballprofi wegen „Aufhetzung zu rassistischem Hass“ aus. Der kroatische Fußballprofi kickte auch schon bei Hertha BSC, dem Hamburger SV und bei 1899 Hoffenheim. Solche oder ähnliche Schlagzeilen von Schweinsteiger, Lahm und Co. hier in Deutschland zu erwarten bleibt wohl für viele Nationalgesinnte weiter ein unerfüllter Wunsch.













