Iran bemüht sich um Frieden, Israel um Waffen

Während das zionistische Gebilde im Nahen Osten weiter ungebrochen an seiner Kriegsrhetorik gegenüber dem Iran festhält, ist der neue iranische Präsident sichtlich weiter um eine Annäherung an den Westen bemüht. Wie der amerikanische Fernsehsender CNN jüngst berichtete, wurden amerikakritische Schilder mit Anti-US-Parolen auf Anweisung von Regierungsmitarbeitern in den Straßen von Teheran eingeholt. Erst Ende September 2013 hatte Hassan Rohani vor der UNO-Vollversammlung in New York gesprochen und dabei die zivile Nutzung des vom Westen stark kritisierten iranischen Atomprogramms hervorgehoben. Ein Dreistufenprogramm als Vorschlag des Irans im Atomstreit überraschte die Vertreter der so genannten „Westlichen Wertegemeinschaft“ und es folgte international viel Lob für den neuen Mann im Iran.

Während Anfang November nun die Gespräche über das Atomprogramm weiter fortgesetzt werden sollen, sorgen im Schatten der Verhandlungen neue Waffenlieferung der USA nach Israel hingegen für negative Schlagzeilen. Die zionistische Presse berichtete jüngst über die Auslieferung von sechs us-amerikanischen Senkrechtstartern vom Typ V-22 Osprey an den Terrorstaat Israel. Diese High-Tech-Fluggeräte können bei einem immer wieder von Israel angedrohten Angriff auf iranische Atomanlagen eine entscheidende Rolle spielen. Finanziert werden die Spezialflugzeuge nach Zeitungsberichten aus der horrenden US-Militärhilfe für Israel. Die neuen Waffen lassen demnach die Hoffnung auf eine friedliche Lösung zwischen dem Iran und den imperialistischen Westmächten trotz der persischen Friedensinitiative weiter schwinden.

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