Kinderlosigkeit führt zum Volkstod

Immer mehr deutsche Frauen bleiben hierzulande kinderlos, stellte jüngst erst wieder das Statistische Bundesamt in Wiesbaden fest. Demnach hat heutzutage in der BRD jede fünfte Frau zwischen 40 und 44 Jahren keine Kinder mehr. Das ist die nüchterne Bilanz einer vollkommen mißlungenen Familienpolitik der herrschenden Klasse in den letzten Jahrzehnten. Kinderlosigkeit ist maßgeblich die Folge kapitalistischer Interessenswirtschaft. Immer mehr werden die Frauen als Ersatzarmee für Produktions- und Dienstleistungsprozesse im Lande mißbraucht. Durch den sich stetig ausweitenden Niedriglohnsektor ist es zudem immer öfter unmöglich als Alleinverdiener eine Familie adäquat zu ernähren. Zudem herrscht in der BRD-Gesellschaft mittlerweile eine ausgesprochene Kinderfeindlichkeit vor. In den Systemmedien wird demnach gezielt ein familienfeindliches Frauen- und Mutterbild vermittelt und nur die beruflich erfolgreiche Business-Frau erfährt dort eine gesellschaftliche Wertschätzung.

Die Mutterschaft – eigentlich eine der schönsten Erfahrungen einer Frau – wird medial als altbacken und rückständig propagiert und damit ganze deutsche Müttergenerationen perfide entehrt. Unzählige alleinerziehende Mütter kämpfen gegenwärtig aufgrund fehlender Sozialleistungen und Betreuungsmöglichkeiten, die lieber für Asylanten und arbeitslose Ausländer ausgegeben werden, täglich ums finanzielle Überleben. Mütter werden auch gerne in der Öffentlichkeit durch die Systempropaganda als „Verlierer“ dargestellt. Nur Frauen, die für den kapitalistischen Verwertungsprozeß herhalten können, erhalten hierzulande auch eine gesellschaftliche Reputation. Des Weiteren wird der soziale Wohnungsbau vernachläßigt und vermehrt kapitalistisch marktgerechte 1- oder 2-Zimmerwohnungen gebaut, anstatt den Häuser- und Wohnungsbau – insbesondere für kinderreiche Familien – staatlich zu fördern. Demnach ist es nicht verwunderlich, daß ausgerechnet in den bundesdeutschen Stadtstaaten und Großstädten die volkszerstörende Kinderlosigkeit besonders ausgeprägt ist. In Westdeutschland ist das Problem noch größer als in Mitteldeutschland, wo die Kinderlosigkeit bis zum Anschluß der DDR an die BRD durch entsprechende Unterstützungsmaßnahmen – insbesondere in der Wohnungszuteilung und der Kinderbetreuung – keine Rolle spielte. Aber auch hier zeigen nun die Geburtenraten stetig weiter nach unten.

Die fehlenden Kinder machen sich deshalb auch immer dringlicher in der politischen Faktenlage bemerkbar. Es fehlt statistisch langfristig der Nachwuchs, welcher freiwerdende Stellen insbesondere in den qualifizierten Arbeitsbereichen auszufüllen weiß und als künftiger Arbeitnehmer die Renten eines vergreisenden Volkes erwirtschaftet. Die demoskopische Falle, in der wir uns Deutsche befinden, wollen die kapitalistischen Interessensvertreter und ihre politischen Handlanger aber nicht durch eine gezielte Förderung der Mutterschaft, sondern ausschließlich durch die Anwerbung von Ausländern umgehen. Damit öffnet man aber dem Volkstod weiter Tür und Tor. Zudem wandern immer mehr Deutsche mit ihren Kindern aus, um im Ausland neu anzufangen, weil sich hier die Lebensverhältnisse für Familien immer weiter verschlechtern. Unterdessen strömen vermehrt kinderreiche Sozialtouristen, Afrikaner, Araber und Zigeunerfamilien nach Deutschland ein. Die nationale Identität der Deutschen geht so zunehmend verloren und wir sterben als Volk aus.

Die Grundlage der Bevölkerungspolitik stellt für die Partei DER DRITTE WEG aber nur eine konsequente Förderung von kinderreichen deutschen Familien zur Abwendung des drohenden Volkstodes dar. Die Mutterschaft und die Stellung der Frau gehört durch staatliche Maßnahmen materiell und insbesondere auch ideell in den Medien massiv aufgewertet. Mutter zu sein, darf eben nicht wie oft gegenwärtig in der BRD dazu führen, der Armut anheim zu fallen und im sozialen Umfeld abgehängt zu werden. Die Partei DER DRITTE WEG fordert zudem auch die verstärkte Eindämmung der heute selbstverständlich gewordenen Abtreibung gesunder deutscher Kinder. Die Kinderlosigkeit durch entsprechende Maßnahmen zu bekämpfen, ist demnach maßgeblich die Aufgabe eines souveränen Nationalstaates der Volksinteressen vor Kapitalinteressen setzt. Diese Erkenntnis sollte allerdings die Eigenverantwortlichkeit der deutschen Frauen nicht unterminieren, auch heutzutage in einem kinderfeindlichen System mit entsprechendem Nachwuchs einen Beitrag für das Überleben unseres Volkes unter noch zugegebenermaßen schlechten Rahmenbedingungen zu leisten.

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