Nürnberg: Polizeipräsidium wird von Billiglöhnern bewacht

Daß die Bundesbürger sich nicht mehr sicher fühlen, hat unter anderem auch mit dem wachsenden fragwürdigen Auftreten der hiesigen Polizei zu tun. Anstatt gewaltkriminelle Ausländer zu verfolgen, engagieren sich die deutschen Staatsbeamten immer öfters im Bereich der Bürgergängelei. So fühlen sich viele Deutsche – nicht nur im Bereich des Straßenverkehrs – von den Polizeibeamten zunehmend übermäßig drangsaliert.

Aus Sparmaßnahmen greift das Nürnberger Polizeipräsidium sogar auf Billiglöhner der privaten Sicherheitsbranche zurück, um die Pforten ihres Allerheiligsten bewachen zu lassen. Früher standen noch Polizeibeamte Wache, allerdings drücken die Niedriglohnjobber von Sicherheitsfirmen die Kosten der Staatsausgaben. Nur rund 9 Euro sollen die Sicherheitsfachkräfte erhalten, die täglich die Polizei vor Verbrecher schützen sollen. Einige private Sicherheitsleute, so berichtet aktuell die Lokalzeitung, haben nun aufgrund der Lohndrückerei gekündigt. Der Sprecherin der Nürnberger Polizei äußert sich nur lapidar dazu. „Das tut uns leid, dass vier Leute gesagt haben, das reicht uns nicht“, sagt sie gegenüber der Regionalpostille.

Nicht nur den Bürgern in Nürnberg tut wohl viel mehr leid, daß wir mittlerweile in einem Land leben, wo deutsche Polizisten sich nicht mehr selbst schützen können. Wie wollen die Staatsbediensteten denn dann für die Sicherheit ihrer Bürger sorgen? Sogar im Bereich der Bundeswehr, die als imperialistische Hilfstruppe im Hindukusch die US-Interessen nach Rohstoffen mit der Waffe verteidigt, sitzen seit Jahren zahlreiche zivile Billiglöhner an den deutschen Kasernentoren, um die militärischen Einrichtungen vor Eindringlingen zu behüten. Auch hier findet die systemübliche Lohndrückerei statt.

Ein Staat, der nicht einmal mehr seine Kasernen und Polizeipräsidien selbst mit eigenem Personal schützen kann, hat unserer Meinung nach abgewirtschaftet. Daß als Alternative dazu noch Niedriglohnjobber ausgebeutet werden, um diese für alle sicherheitsrelevanten Tätigkeiten zu mißbrauchen, spricht Bände über dieses Land, das ausschließlich nur noch nach marktwirtschaftlichen Interessen entscheidet und so ehrlos und bürgerfeindlich weiter vor sich dahin dümpelt.

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