Linksautonome greifen Sarrazin-Wohnhaus an

Linksextremisten haben in der Nacht zum Sonntag, den 24. November 2013, einen Farbanschlag auf das Wohnhaus des Berliner Ex-Finanzsenators und SPD-Mitglied Thilo Sarrazin verübt. Sie beschmierten das private Gebäude großflächig mit rosa Farbe. In einem auf der linksterroristischen Netzseite indymedia veröffentlichten Bekennerschreiben begründeten sie den Anschlag mit Sarrazins Teilnahme an der am gleichen Wochenende stattgefundenen COMPACT‐Konferenz, die unter dem Motto „Für die Zukunft der Familie! Werden Europas Völker abgeschafft?“ in Leipzig stattfand. Laut Meinung der linksextremen Schmierfinken sei diese Veranstaltung „rassistisch, antifeministisch und homophob“. Der Vorsitzende der SPD in Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, hat Sarrazin im Handelsblatt aufgrund der Konferenz-Teilnahme den Parteiaustritt nahegelegt. Sarrazin kündigte indes an, ein neues Buch über die Medienmafia in der Bundesrepublik herauszubringen.

Der einwanderungskritische Sarrazin ist seit seinem Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ immer wieder ins Visier von gewaltkriminellen Linksautonomen geraten. Zahlreiche Veranstaltungen zur Buchvorstellung wurden aus dem linkskriminellen Milieu im Vorfeld angegriffen oder anderweitig gestört. Offensichtlich fiel der Farbanschlag Objektschützern der Polizei erst kurz vor zwei Uhr früh auf. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen, die in der Regel gegen Linkskriminelle wenig ernsthaft geführt und somit wohl wieder im Sande verlaufen werden.

Auf der COMPACT-Konferenz trat der Ex-Banker auf. Eingeladen waren auch der Nahost-Experte Peter Scholl-Latour und die Ex-NDR-Moderatorin Eva Herman, die aufgrund ihrer positiven Stellungnahme zur NS-Familienpolitik aus den öffentlichen Medien meinungsfeindlich verbannt wurde. Beide sagten jedoch ihre Teilnahme kurzfristig ab. Der bekannte Journalist Scholl-Latour wegen angeblicher Terminprobleme und die Ex-Tagesschausprecherin "weil ich mich den Medien nicht noch einmal zum Fraß vorwerfen will", wie sie gegenüber den Systemmedien kundtat. Auch Drohungen gegen sie und ihre Familie soll es im Vorfeld aus gutmenschlichen Kreisen gegeben haben. Über eine Audiobotschaft soll Hermann allerdings nach Leipzig zugeschaltet worden sein.

Laut den Konferenz-Organisatoren wurden insbesondere die weiteren geladenen ausländischen Gäste von gewaltkriminellen Linksextremisten auf dem Weg zur Konferenzhalle tätlich angegriffen: „Unsere Referentinnen Natalja Narotchnitskaja und Jelena Misulina wurden auf dem Weg zur Halle getreten. Béatrice Bourges stürzte zu Boden. Die Aggression richtete sich insbesondere gegen die russischen Gäste – ganz wie im Kalten Krieg, als die Proteste von CIA und NATO gesponsert wurden. Der körperliche Angriff auf Frau Misulina wird ein Nachspiel haben, denn sie ist Vorsitzende des familienpolitischen Ausschusses der Duma. Ein Vertreter der russischen Botschaft war vor Ort.“, schreibt das COMPACT-Magazin im Nachgang auf seiner Netzseite.

Auch das russische Staatsfernsehen berichtete über die Konferenz, an der laut Veranstalter über 500 Personen teilgenommen haben sollen.

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