
Wegen zweier eidesstattlicher Falschaussagen musste der Limburger Bischof auch schon 20.000 Euro Ablaß zahlen, damit ein staatsanwaltliches Verfahren als Sonderbonus gegen ihn eingestellt wurde. Der Gottesvertreter log bezüglich eines Indien-Fluges, wo es ausgerechnet um den Besuch von sozialen Projekten ging. Tebartz-van Elst flog erster Klasse nach Südasien, was er anfänglich nicht eingestehen wollte.
Vertreter des Bistums Limburg hatten die letzte Zeit wiederholt auf eine schnelle Amtsenthebung des belehrungsresistenten Protz-Bischofs gedrängt. Eine weitere Zusammenarbeit kann sich kein Kirchenfunktionär in Hessen mehr aufgrund der Vorkommnisse mit der katholischen Skandalnudel vorstellen. Der Bischof blieb bisher stur und reiste nach Rom, als sei alles in Ordnung. Jetzt hilft nur noch eine Entlassung durch den Papst, der angeblich für die Armen da sein möchte und sich medial so auch immer gerne inszeniert. Das illegal abgezweigte Geld für den goldenen Luxus-Palast des Franz-Peter Tebartz-van Elst entstammt nach Medienmeldungen offensichtlich dem Stiftungsfond des kirchlichen St. Georgswerks. Die dort vorhandenen Mittel sollten aber nach der Satzung der Kirchenstiftung ausschließlich zweckgebunden für arme und kinderreiche Familien verwendet werden.
Papst Franziskus verordnete dem Noch-Bischof bisher nur eine amtliche Auszeit, solange bis die Verschwendungssucht detailliert nachgewiesen wurde. Mit den aktuell erhobenen Vorwürfen der Veruntreuung von Stiftungsgeldern gerät der Kirchenmann aber auch immer tiefer in das Fahrwasser von neuen staatsanwaltlichen Ermittlungen. In Limburg wettet wohl kaum mehr eine Kirchenmaus nur noch einen Pfifferling auf den umstrittenen Sonnenkönig im Priestergewand. Und die permanent moralisierende katholische Kirche ist wieder um einen Skandalpfaffen reicher.













