Verteilaktion in Blessenbach / Taunus

Obwohl sich der Ortsbeirat von Blessenbach entschieden gegen die Unterbringung von Asylanten in dem 630 Einwohner fassenden Dorf im Taunus aussprach, wurden Anfang 2014 zwei Dutzend Asylanten in der ehemaligen Gaststätte Lang untergebracht.

"Es waren bestimmt mehr als 20 Leute da. Das ist sonst nicht der Fall. Und die Leute sind überwiegend skeptisch", sagt Ortsvorsteher Georg Ehm im Nachgang an die Ortsbeiratssitzung Ende 2013 bzgl. der geplanten Unterbringung von Asylanten in Blessenbach. Ehm befürchtete Spannungen. Die Flüchtlinge hätten keine Möglichkeit, sich in Blessenbach sinnvoll zu beschäftigen. Zudem gebe es keine Geschäfte mehr, in denen der tägliche Bedarf gedeckt werden könne und der Bus fahre viel zu selten.

Allen Warnungen zum Trotz verfrachtete der Landkreis Limburg- Weilburg Anfang 2014 über 20 Asylanten nach Blessenbach. Der Landkreis Limburg- Weilburg muß dieses Jahr 480 Asylanten aufnehmen. 2011 kamen 114 Asylanten, ein Jahr später 195 und 2013 waren es 314 Fremde im Landkreis Limburg- Weilburg.

Die nationalrevolutionäre Partei "Der III. Weg" tritt im Gegensatz zu der herrschenden Überfremdungspolitik für eine drastische Verschärfung der Asyl- und Ausländergesetze in Deutschland ein und fordert unter anderem die Einführung von Asylschnellverfahren, welche die Flut an Asylanten nachhaltig eindämmen könnten. Um diese Forderungen auch in Blessenbach den Bürger näher zu bringen, verteilten regional ansässige "III. Weg"-Aktivisten eine asylkritische Informationsschrift im Umfeld der ehemaligen Pension Lang.

Über die Netzseite http://www.unterstrasse45.de kann man mehr über die Asylanten in Blessenbach und ihren Aktivitäten erfahren. Man könnte Ihnen dort beispielsweise mal über das Kontaktformular mitteilen, was der ein oder andere Deutsche von der drohenden Überfremdung unserer Heimat hält. Derweil versuchen die Medien eine offene Willkommenskultur für und um Asylanten in Blessenbach herbei zu schreiben.